Mittwoch, 4. November 2009

Viva Italia

Martha Pov

Das Flugzeug landete, bestimmt würden jetzt wieder tausende Paparazzis kommen, nachdem ich wach war hatte ich nochmal alle Zeitungen überflogen.
Schlimm, aber für Tay würde ich mich an sowas gewöhnen.
"Klopf mal schnell bei Naischel und Kellan, die müssen raus, immerhin wollen die ja nicht im Flugzeug bleiben oder?"
Taylor blickte mich grinsend an.
"Wie sind die überhaupt darauf gekommen?", meinte ich schüttelte den Kopf und ging Richtung Klo.
"Na ja, es war ein kleiner Tipp von mir, ich gibs zu, aber das er es dann auch macht hätte ich nicht gedacht"
Geschockt blickte ich ihn an, worauf musste ich mich da gefasst machen?
"Achso.. ähmm... ich geh zu Naischel..."
Wie peinlich meine Gedanken, wie konnte ich jetzt schon an Sex denken. Alles Naischels Schuld!
Ich wollte gerade klopfen als beide raus kamen, sie schauten mich perplex an.
"Wir müssen raus, wir sind geladet", sagte ich und zwinkerte.
Schnell ging ich von dannen, bloß keine peinliche Stille aufkommen lassen.
Tay nahm meine Hand grinsend an, wir liefen zusammen die Treppen runter und wurden reingeführt.
Die Taschen wurden anscheinend vom Personal zum Hotel gebracht.
"Ich hab noch eine Überraschung für dich später, in unserem Zimmer", hauchte mir mein Schatz zu als wir in die Autos stiegen.
Oh gott, was konnte das nur sein, bestimmt möchte er Sex, ob ich jetzt schon dafür bereit bin? Ach wieso nicht bei so nem Kerl, schoss es mir sofort in den Kopf.
Naischel hatte das Schauspiel mit bekommen und grinste mich an, auch sie wusste was in meinem Kopf vor geht.
"Oh ihr zwei werdet heute Abend also ziemlich viel Spaß haben", zwinkerte sie und Tay grinste mich nur an.
Okay, mein verdacht wurde gerade bestätigt.
"Denkt aber an Verhütung, ich möchte nicht Onkel Kellan werden", sagte Kellan und wir stimmten alle in Lachen ein.
Maj und Neele schauten eher Misstrausisch zu mir.
Sie waren da nicht so offen wie ich und Naischel, aber das würden wir schon noch aus ihnen heraus kitzeln.
"Auf auf zum Hotel", sagte ich noch und der Wagen setzte sich in Bewegung.

Neele Pov

Ich hatte den gesamten Flug auf seinem Schoß verschlafen, es wunderte mich, dass er mich nicht früher geweckt hatte, wie unbequem musste es für ihn gewesen sein.
Doch schließlich hatte er es doch getan, ergab mir einen Kuss auf die Wange und flüsterte leise um mich nicht aufzuwecken: "Aufwachen, meine Liebste!" Verdattert blickte ich ihn an. "In 15 Minuten landen wir, ich dachte du solltest vielleicht auch ein bisschen informiert sein, bevor du der Welt gegenüber trittst!" Als ich in fragend anblickte grinste er und reichte mir eine Zeitung, als ich die Schlagzeile las musste auch ich grinsen.
Als wir aus dem Flugzeug ausgestiegen waren und in die Autos einstiegen, bekam ich eine Unterhaltung von Taylor und Martha mit, ich seufzte innerlich, dachten sie eigentlich nur an das eine? Nach einem kurzen Blick zu Maj wusste ich, dass sie das selbe dachte.
Im Auto schmiegte ich mich näher an Rob, er legte seinen Arm um mich und atmete tief durch, ich schaute ihn an, blickte ihm direkt in die Augen. Er wurde rot, ich konnte es kaum fassen. Jemand wie er, der ständig in der Öffentlichkeit stand und alles souverän meisterte, der vor der Kamera sämtliche Szenen spielen konnte, ohne mit der Wimper zu zucken, so jemand konnte verlegen werden?
Um es ihm einfacher zu machen, schaute ich nach vorne auf die Straße.
"Wegen deinem Hotelzimmer...", begann er, "ich habe dafür gesorgt, dass dein Zimmer direkt neben meinem ist. Ich hoffe, das ist in Ordnung."
Ich merkte Wut in mir aufsteigen und versuchte sie zu zügeln, mit einem, offenbar immernoch zornig wirkenden Blick, Selbstbeherrschung war noch nie meine Stärke gewesen, sah ich ihm wieder in die Augen. Ich merkte, wie es unsicher wurde.
"Was soll das denn heißen? Im Zimmer nebenan? Hast du kein Doppelzimmer? Ach so, ich versteh schon, du willst lieber deine Ruhe haben. Hättest du früher sagen können, dann wär ich jetzt zu Hause bei meinen Eltern und hätte keinen Stress!" ich rückte von ihm ab und blicke, von ihm weg, aus dem Fenster.
"Neele", er zog mich wieder zu sich, und drehte meinen Kopf zu ihm, Gegenwehr zwecklos, "Ich dachte es wäre in deinem Sinne, wenn wir getrennte Zimmer haben?"
"Wieso sollte es denn bitteschön in meinem Sinne sein??"
"Du bist jederzeit bei mir Willkommen, das weißt du hoffentlich. Aber du wolltest es langsam angehen lassen," er verbesserte sich, "nein, Wir wollten es langsam angehen lassen. Daher dachte ich, das wäre der beste Weg."
"Rob", ich konnte nicht anders, meine Wut war wie weggeblasen, es war so unglaublich lieb von ihm, dass er sich solche Gedanken machte, "wir müssen es ja nicht so halten wie die anderen, ich möchte nichts überstürzen, da hast du recht. Aber deshalb müssen wir doch nicht abends beide in getrennte Zimmer verschwinden! Willst du mich nicht auch abends bei dir haben?" jetzt war ich diejenige, die ihn unsicher anschaute.
Er lächelte mich an, dann zog er mich sanft zu sich und gab mir einen Kuss auf die Stirn. "Natürlich möchte ich dich bei mir haben, Tag und Nacht. Am liebsten für immer."
"So geht es mir auch!"
Dann zückte er sein Handy, "Dann rufe ich gleich meine Managerin an, damit sie das zweite Zimmer storniert."
Ich legte die Hand auf sein Handy "Warte, wenn ich es mir recht überlege, wäre ein zweites Zimmer als Reserve vielleicht nicht schlecht."
Entsetzt blickte er mich an, bei seinem Gesichtsausdruck musste ich lachen, als ich mich beruhigt hatte, beruhigte ich ihn "Keine Sorge mein Schatz", es war das erste Mal, dass ich ihn so nannte und es ging mir von den Lippen, als wäre es das normalste der Welt, es schien ihm zu gefallen und ihn zu beruhigen, "Ich habe schon jetzt mehr Gepäck als ich mitgebracht habe. Und Ashley hat angekündigt, dass wir in Italien shoppen gehen werden, Sie ist der Meinung, mein Kleidungsstil sei nicht passend. Ein Kleiderzimmer wäre nciht schlecht..."
Er blickte abschätzend an mir herunter... "Nun ja, wenn ich es mir recht überlege...unrecht hat sie..." Wütend boxte ich ihm in die Seite, er grinste nur und gab mir einen Kuss... ich merkte, dass ich sofort besänftigt war.


Maj Pov

Als wir alle zu der Limosine gingen, die auf uns wartete, bekam ich ein Gespräch ziwschen Martha und Taylor mit und schaute zu Neele, sie dachte bestimmt genauso wie ich und ihr Blick überzeugte mich. Sie dachte so wie ich !
Im Auto angekommen, krochen wir alle hinein und machten es uns auf den gemütlichen Sitzen bequem. Ich setzte mich neben Alex und legte meinen Kopf auf seinen Schoß.
Er streichelte mir über den Kopf und küsste meine Haare.
Eigentlich wollte ich ja mit ihm über unsere Zukunft reden, doch dazu hatte ich ehrlich gesagt gerade keine Lust.
Ich wollte diesen schönen Moment nicht zerstören.
Ich döste auf seinem Schoß vor mich hin und wurde einzig und alleine durch seine Küsse wach gehalten.
Dann stoppte das Auto und wir stiegen alle gemütlich aus und natürlich warteten schon die Papparazzis auf uns und das Blitzlichtgewitter konnte ich sogar drinnen sehen.
Alex schaute mir einmal tief in die Augen und gab mir Mut.
Entschlossen stiegen wir beide aus und lächelten zusammen in die Kamera.
Wir alle hatten beschlossen uns der Presse zu präsentieren und ihnen zu zeigen, zu wem wir gehörten.
Und das taten wir auch. Neele, Rob, Alex und ich waren etwas zurückhaltender, doch Kellan, Naischel, Taylor und Martha gaben ihr bestes, der Presse gute Storys zu liefern.
Ich musste schon meine Augen zusammen kneifen, denn die Blitzlichter der Kameras waren so hell, dass sie mich blendeten.
Alex bemerkte das und wir gingen zügig zur Tür, um ins Hotel zukommen.
Doch im Hotel waren wir komischerweise auch nicht sicher vor den Papparazzis und Alex und ich flüchteten in den Aufzug.
Gerade als die Türen zugingen sahen wir gerade Neele und Rob angelaufen kommen und hielten die Türen noch auf, dann quetschten die beiden sich auch noch in den Fahrstuhl und wir fuhren hoch, bis in den letzten Stock.
Rob hatte gleich bei seiner Managerin nachgefragt, wo sich unsere Zimmer befanden, da er es schon kommen sah, dass wir verfolgt wurden.
Zum Glück kamen wir vor den Papparazzis oben an und konnte so noch gemütlich in unsere Zimmer gehen.
Alex und ich hatten das Zimmer zur Südseite, mit einem schönen Ausblick.
Er war einfach atemberaubend.
Ich zückte gleich meinen Fotoapparat und knipste drauf los, ich musste Zuhause ja schließlich auch was zeigen können.
Appropro Zuhause, ich hatte mich seit meiner Ankunft in Cannes nicht mehr bei meiner Familie gemeldet. Sie würden bestimmt sauer sein.
Ich beschloss also sie nach dm Abendessen und dem Kofferauspacken mal anzurufen.
Die Zeit bis zum Anruf kam mir endlos vor, ich vermisste meine Familie jetzt aufeinmal.
Ich hatte vorher gar nicht an sie gedacht, doch jetzt, wo man zur Ruhe kam, da kamen sie einen in den Sinn.
Ich humpelte nach dem Essen ins Zimmer und nahm mir mein Handy und wählte die Hausnummer.
Gleich nach dem zweiten Klingeln hob jemand ab.
„Hallo, wer ist denn da ?“, es war meine Mutter.
„Hey, hier ist Maj“, sagte ich schüchtern ins Telefon und schaute dann zu Alex, der mich nur angrinste.
„Ach du lebst ja auch noch, wir dachten schon du wärst durchgebrannt mit diesem Typen, wie heißt er gleich nochmal …?!“
„Ähm … Alex...“, ich konnte nicht mal weiter reden, denn meine Mutter unterbrach mich gleich wieder.
„Maj ! Stimmt es, was im Internet steht ? Das ihr Sex im Flugzeug hattet ?“, die Stimme meiner Mutter wurde immer lauter.
„Nein !“, schrie ich zurück, „das waren nicht wir beide, sonder jemand anders aus dem Cast.
Ich habe ihn bisher nur geküsst.“
„Ach und bald werde ich schon Oma oder was ?“schrie meine Mutter weiter.
Was dachte sie denn bitte nur von mir ?!
„ja, weißt du ich bin schon in der 4. Woche schwanger.
Mensch Mama, was denkst du denn bitte von mir ? Das ich mit dem erst besten Typen, der mir über den Weg läuft ins Bett springe.
Du müsstest mich lange genug kennen, um zu wissen, dass ich anders bin !
Und außerdem bin ich alt genug, ich kann mein Leben leben, wie ich möchte.
Aufwiedersehen !“, schrie ich so laut ich konnte ins Telefon und legte auf.
Ich schmiss das Handy aufs Bett und lief auf den Balkon, soweit es mein Bein zuließ.
Dann sackte ich in die Ecke und begann zu weinen.
Dann kam aufeinmal Alex um die ecke gebogen und er sah ziemlich traurig, aber auch wütend aus.
Was war denn mit ihm ?
Ich habe doch gar nicht gesagt, doch da fiel mir ein, was ich am Telefon gesagt hatte.
>> Mensch Mama, was denkst du denn bitte von mir ? Das ich mit dem erst besten Typen, der mir über den Weg läuft ins Bett springe << style="font-weight: bold;" class="user_bold">


Naischel Pov

Kellan und ich, sowie Martha und Taylor possierten vor dem Hotel noch für einige Fotos. Martha und ich hatten uns ziemlich schnell von den Jungs abgeguckt, dass eine Sonnenbrille, bei dem ganzen Blitzlichtgewitter, gar nicht so unpraktisch war.

Nachdem wir brav posiert hatten, zogen uns Kellan und Taylor weiter ins Hotel. Ich stellte mich auf die Zehenspitzen und hielt nach Maj und Neele Ausschau.
"Da drüben am Aufzug, Schatz", flüsterte Kellan mir ins Ohr. Woher wusste dieser Mann nur immer was ich dachte? Ich drehte mich um und schaute Richtung Aufzug, da sah ich Alex, Maj, Neele und Rob schon darin verschwinden.

"Ähm wollen wir auch erstmal auf unsere Zimmer oder..?", warf ich in die Runde.
Kellan schürzte die Lippen, ich konnte mir nur mit Mühe ein Grinsen verbergen. Fragend sah ich zu Martha und Taylor, dieser räusperte sich verlegen. "Also Zimmer klingt jetzt sehr verlockend"
Martha sah ihn mit grossen Augen an "Also ehrlich gesagt wollte ich gern was essen!...Aber ok, Zimmer klingt auch schön"
"Na dann lasst das Zimmer mal stehen", scherzte Kellan und bekam dafür meinen Ellebogen in die Seite. "Was?", sagte er gekränkt, während ich Martha nur entschuldigend zu lächelte.
"Ähm, machen wir heute noch was zusammen oder sehen wir uns dann erst morgen?", fragte Martha nun neugierig.
"Ich würde sagen, wir gucken uns morgen ein bisschen die Stadt an bzw stoßen einfach zur Crew dazu, ich ruf gleich mal Chris an, ob das klar geht und jetzt will ich erstmal den Restnachmittag und Abend genießen, ausserdem hab ich das Gefühl, dass wir noch was klären müssen!", erklärte Kellan grinsend und schob mich Richtung Aufzug.
"Ja also wir haben ja auch so wahnsinnig dringend noch was zu klären", scherzte jetzt auch Taylor, nahm Marthas Hand und ging ebenfalls zum Aufzug.

Als wir in der obersten Etage ankamen, trennten sich unsere Wege und wir bezogen unsere Zimmer. "Bis später vielleicht", rief ich Martha zu, aber sie war schon in ihrem Zimmer verschwunden.
Kellan schloss mit ruhiger Hand unser Zimmer auf, unser Gepäck war bereits vom Hotelpersonal nach oben gebracht worden.
Staunend sah ich mich in der Suite um. Sie war riesig.
"Und gefällts dir?"
"Sie ist riesig, wooow. Muss ich mich daran jetzt gewöhnen?"
"Auf jeden Fall und noch an vieles mehr Süsse..Was meinst du wollen wir duschen gehn?", fragte er und drückte sich von hinten fest an mich. Langsam begann er meinen Hals zu küssen und seine Hände gruben sich unter mein Shirt.
Ich seufzte als er sich zu sich drehte und seine Lippen auf meine presste. Er wollte mir gerade das Shirt ausziehn, als es an unserer Türe klopfte.
Kellan löste sich sichtlich genervt von mir und öffnete. Davor stand ein Hotelangestellter mit einem Essenswagen auf dem noch Badeutensilien lagen.
"Housekeeping.. Hallo Mr. Lautner, ich habe auch ihr erotisches Massageöl bekommen können und sehen sie die Kondome habe ich auch erhalten, ganz wie gewünscht", erklärte dieser mit einem leicht indischen Akzent.
Ich musste mir die Hand vor dem Mund halten, um nicht laut loszulachen. Kellan ging es ähnlich er lachte bereits laut los. "Junger Freund, das Zimmer von Mr. Lautner ist dort drüben, aber wir hätten gern auch so einen Wagen"
Verwirrt sah der Mann ihn an und nickte zögern "Entschuldigen sie bitte die Störung...ich werde veranlassen, sie auch so ein Spezial bekommen", erwiderte er, drehte sich um und klopfte an Taylors und Marthas Zimmer an.
Lachend schloss Kellan die Tür und sah mich an. Ich grinste ihn spitzbübig an "Na und was haben sie dann vor mit so einem Spezial Mr. Lutz?"
"Das werd ich dir gleich zeigen" murmelte er grinsend und schon lag ich in seinen Armen und wir begannen uns wild zu küssen...


Martha Pov

"Woooow, das ist ja unglaublich", brachte ich nur noch raus als ich Tay schon um den Hals fiel.
Überall waren Kerzen aufgestellt und einige Rosen.
"Aber Tay, wieso machst du das??"
"Weil ich deine Reaktion sehen wollte, außerdem is das noch nicht alles"
Gerade in dem Moment klopfte es.
"Herein", brüllte Tay.
Ein kleiner Indisch aussehnder Mann kam rein mit einem Wagen.
"Housekeeping.. Hallo Mr. Lautner, ich habe auch ihr erotisches Massageöl bekommen können und sehen sie die Kondome habe ich auch erhalten, ganz wie gewünscht"
Ich konnte nicht mehr, ich brüllte laut los und versteckte mich hinter Tay.
Worüber ich jetzt lachte wusste ich nicht, aber mein Freund nahm den Wagen entgegen und gab ihm etwas Trinkgeld.
Endlich war er weg und ich legte mich wieder Tay in die Arme.
"Wieso hast du gelacht? Wegen meiner Idee?"
"Nein, nicht deswegen, sondern mehr der Inder, er sah zum brüllen aus"
"Na dann leg dich mal hin, es geht ans verwöhnen!"
Das ließ ich mir nicht zweimal sagen und machte es mir bequem auf dem Sofa.
Taylor zog mir mein Oberteil aus und öffnete den BH, ich half ihm und stüzte mich auf die Arme ab.
Ich spürte nur noch das Massageöl auf meinen Körper und seine Hände die mich massierten.
"Hmm, das tut so gut!", gab ich von mir als wir etwas aufstöhnen hörten.
"Das kann doch nicht sein oder??"
Wir blickten uns an und lachten, die waren doch tatsächlich gerade am Schaffen.
"Die Balkontüre ist offen, daran liegt es wohl, bleib da ich mach sie zu", meinte mein Liebling, ging zur Türe um sie zu schließen aber lachte nur laut.
"Komm her, das glaubst du mir nicht, niemals"
Schnell sprang ich auf hielt eine Hand vor meine Brüste und lief zu Tay.
Ich stand am Balkon und blickte in Naischels Zimmer, man konnte direkt in ihres sehen.
"Hey ihr zwei, treibst net so wild, andere möchten schlafen"
Naischel schreckte auf und blickte nach Außen direkt in mein Gesicht, ihr Mund blieb offen stehn.
Ich schüttelte den Kopf und ging rein, nahm Tay an die Hand und führte ihn ins Schlafzimmer.
"Nicht schlecht der Anblick"
Er blickte mich von oben bis unten an.
"Tja, wenn du mehr willst musst du jetzt schon mit zu mir aufs Bett kommen, ansonsten kannst du noch ein bisschen da stehen und schauen.
Ohne zu zögern sprang Tay neben mich und küsste mich wild, dabei führ er mit seinen Händen meinen Körper auf und ab.


Neele Pov

Rob und ich fuhren zusammen mit Alex und Maj nach oben, ich war heilfroh, dass Rob gleich geklärt hatte, wo sich unsere Zimmer befanden. Als der Aufzug ratternd oben angekommen war trennten sich unsere Wege, Rob deutete nach rechts, "Die Nummer 101 für die Nummer eins in meinem Leben!" ich sah ihn errötend an, "Und die Nummer 100 gleich daneben für mich." "Wenn ich jetzt sagen würde die 100 für meine Null im Leben wäre das nicht gerade schmeichelnd oder?" fragte ich unsicher. Grinsend zog er mich an sich und gab mir einen Kuss, "Na ja, im Endeffekt ist die 100 ja für uns beide, es wird dir gefallen!" und mit diesen Worten hob er mich auf seine Arme und trug mich ins Zimmer.
"Wow!" mehr brachte ich nicht heraus. Das Zimmer, nein es war eigentlich ein Saal, war wunderschön, in der einen Ecke eine kleine Sitzgruppe mit bequem aussehenden, edlen Sesseln und einem riesigen Doppelsofa, fast wie ein Bett. Rechts von mir, gegenüber des Kleiderschrankes stand ein Bett, wie ich es noch nicht gesehen hatte. Es war riesig, es hatte bestimmt Übergröße, da war ich mir sicher. Mit einem Himmel aus cremefarbenen Stoff, der einen perfekten Kontrast zu dem dunklen Holzrahmen bildete, welcher das Bett umgab. Die Kopfkissen ebenfalls cremefarben, die Bettdecke (ich stutzte kurz, tatsächlich, es war wirklich nur eine einzige Überdimensionale Bettdecke vorhanden, so eine, wie ich mir schon immer gewünscht hatte) weinrot. Mitten auf dem Bett lag erneut eine einzelne weiße Rose. Ich seufzte, "Das ist noch nicht alles, warte es ab!"
Weiter trug er mich, zeigte mir das Badezimmer, mit einer großen Badewanne mit Whirlpool-Düsen, bevor er mich auf den Balkon brachte und dort herunter ließ. Ich konnte nicht sprechen, der Ausblick war atemberaubend, direkt auf das blaue Meer, der Strand unter uns, kaum fassbar, menschenleer. Ich spürte seinen Atem an meinem Nacken, dann legte er die Arme um meine Taille "Gefällt es dir?" fragte er unsicher, "Du sagst ja gar nichts...!"
Ich zog ihn näher an mich, wollte ihn spüren, "Ich... ich... es ist... unglaublich!" brachte ich mühsam heraus. Dann drehte ich meinem Kopf zu ihm und unsere Lippen trafen nicht. Ich wusste nicht, wie lange wir so da standen, eng umschlungen und innige Küsse austauschten. Noch nie hatte ich jemanden so geküsst, war nie wirklich zufrieden mit dem, was mir ein Junge geboten hatte, fand es nicht angenehm, seine Zunge in meinem Mund zu spüren. Bei Rob war das anders, ich genoss es, wie er mit seiner Zunge an meinen Lippen entlangfuhr. Nach einiger Zeit löste er sich sanft von mir.
"Was hälst du davon, wenn wir ein Bad im Meer nehmen?"
Ich zögerte, "Ähm, sehr gerne, aber..." er sah mich abwartend an, "Aber ich würde vorher gerne noch in den Fitnessraum... oder gibt es so etwas in diesem feinen Hotel nicht?"
"Was willst du denn im Fitnessraum?? Das hast du nicht nötig!" er wollte mich an sich ziehen doch ich hinderte ihn.
"Auf Gespräche dieser Art lasse ich mich gar nicht erst ein!" protestierte ich. Mit Erfolg.
"Ich werde nachfragen wo sich der Raum befindet!" gab er nach, "und dann hole ich dich später ab, wenn du fertig bist. Sagen wir", er sah auf die Uhr, "in eineinhalb Stunden? Aber ich finde immer noch, dass es unnötig ist."
"Komm in drei Stunden, dann bin ich fertig!"
"So lange? Was willst du denn so lange machen? Das ist doch völliger Blöd..." fing er an, doch ich ließ ihn nicht ausreden, schon war ich aus dem Zimmer und ging in mein Ankleidezimmer, zog meine Sportsachen aus dem Koffer. Das konnte er nicht ernst meine, oder vielleicht meinte er es jetzt ernst und in einiger Zeit änderte er seine Meinung. Soweit wollte ich es gar nicht erst kommen lassen. Außerdem wollte ich ein Bad im mehr bei Mondschein. Punkt.


Maj Pov

Dann umarmte er mich.
„Schatz, was ist denn los ?“, fragte er besorgt.
„Alex, es tut mir leid, ich meinte das nicht so, bitte verstehe das nicht falsch.“, stotterte ich.
„Was soll ich nicht falsch verstehen ?
Was hast du denn eben mit deiner Mutter besprochen ?
Ich kann kein Deutsch und ich bin ein bisschen neugierig, weil mein Name gefallen ist.“, er grinste übers ganze Gesicht.
Ich schlug mir innerlich gegen die Stirn und hörte sofort auf zu heulen.
Er hatte mich gar nicht verstanden, er wusste gar nicht, was ich gesagt hatte.
Ich setzte ein grinsen auf und küsste ihn innig.
Dann löste ich mich von ihm und schaute ihn tief in die Augen.
„Ich liebe dich“, flüsterte er mir ins Ohr.
Ich war erstaunt, er hat es mir jetzt das erste mal gesagt.
Ich wusste gar nicht, was ich antworten sollte, denn meine Liebe zu ihm war nicht wirklich auszudrücken.
„Ich liebe dich auch.“
„Und was hast du deiner Mutter nun von mir erzählt ?“, fragte er neugierig.
Ich wurde sofort rot.
„Naja sie hat die Schlagzeile über Kellan und Naischel gelesen und dachte wir beide waren das.“
„Was denn für eine Schlagzeile ?“, er schaute mich irritiert an.
„Naja
>> Kellan Lutz mit Freundin in Flugzeugtoilette beim Sex erwischt – Fluggäste sind empört ! << style="font-weight: bold;" class="user_bold">Naischel Pov

Gott wie peinlich war das denn? Ich bekam Marthas entsetzten Gesichtsausdruck einfach nicht mehr aus dem Kopf, wie sie uns vom gegenüberliegenden Balkon in unser Zimmer gestarrt hatte. Wir wollten gerade in unser eigenes kleines Restaurant hier in der Viplounge gehen, um mit den anderen zu frühstücken.
Kellan telefonierte gerade mit Chris Weitz, dem New Moon Regisseur, um abzuklären ob wir Rob, Kristen und Ashley morgen begleiten konnten.
„Ja ich versteh das schon. Aber es ist ok wenn ihr anfangt zu drehen, dass wir mal vorbei kommen oder?...Ja ich weiß euer Zeitplan ist knapp Chris, wir werden euch schon nicht aufhalten… Bitte was ist im Internet?!!“, seine Stimme klang auf einmal gar nicht mehr so ruhig. „Chris es tut mir leid…also… ja natürlich. Nein das stimmt leider… Keine bremslichen Situationen mehr. Nein auf keinen Fall ich will den Film ja nicht… Ok Chris, es tut mir wie gesagt sehr leid…Ja bis dann Mann“, sagte er noch, dann legte er auf und sah mich an.
„Wo ist dein Laptop?
„Da in meinem Koffer, warum was ist los?“
Er nahm meinen Koffer und kramte meinen Laptop heraus. Sofort fuhr er ihn hoch und ging online, dann drehte er ihn zu mir um und ich konnte die Schlagzeile lesen
„Kellan Lutz mit Freundin in Flugzeugtoilette beim Sex erwischt – Fluggäste sind empört!“
Darunter waren Fotos zu sehen, wie wir gemeinsam die Toilette während unseres Fluges verließen. Es waren zwar schlechte Fotos, wahrscheinlich mit einer Handykamera aufgenommen, aber sie waren da.
„AAAAAAAAAAAAAH!“, schrie ich laut und sackte auf dem Boden zusammen.
Kellan nahm mich sofort in den Arm. „So schlimm ist das nicht…hätte schlimmer kommen können Schatz“
Bitte was? Wie schlimm hätte es denn kommen können? Kellan sah meinen immer noch schockierten Blick als es auch schon an der Türe klopfte.
„Hey, ist alles ok, wir haben Naischel schreien gehört und das klang..naja…Ist alles ok?“, hörten wir eine Stimme fragen und ich wusste dass es Martha war.
Kellan stand auf und lies Martha herein, die sich sofort zu mir auf den Boden setzte und mich in den Arm nahm.
„Hey was ist denn los?“
Ich konnte nichts sagen, ich deutete einfach nur auf meinen Laptop. Martha schnappte nach Luft „Ach du scheiße…“
„Ja das kannst du laut sagen…“, flüsterte ich.
Martha sah mich an und begann zu lachen. „Tut mir ja leid, aber ihr seit selbst schuld, was macht ihr auch für einen Mist? Seit froh dass „nur“ Tay und ich euch gestern gehört haben. Stellt euch mal vor davon gäbe es Fotos?! Ihr müsst halt einfach besser aufpassen und grade du Kellan, du solltest es doch wissen“, sagte sie ernst und sah uns eindringlich an.
In dem Moment klingelte wieder Kellans Handy. „Na toll“, sagte er als er die Nummer sah. „Meine Agentin.. Ich geh kurz ins Bad“ und schon verschwand er.
Ich schaute besorgt zu Martha und Tränen sammelten sich in meinen Augen.
„Scheiße…die erzählt ihm bestimmt gerade wie schlecht ich für seine Karriere bin“, flüsterte ich Martha traurig zu. Sanft nahm sie mich in den Arm.
„Red doch keinen Blödsinn, daran ist er doch selbst schuld. Er ist dir doch nach und damit müssen wir nun mal jetzt alle rechnen, dass nichts unbeobachtet bleibt…!“, während sie das sagte, lies sie ihre Augen über den Laptop und und die Schlagzeilen streifen. Plötzlich versteifte sie sich völlig und schnappte nach Luft.
Ich sah ebenfalls auf den Laptop. In der ganzen Aufregung hatte ich die anderen Schlagzeilen gar nicht gelesen.
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