Dienstag, 2. Februar 2010
We mark the minutes as they pass
Ich war nahezu geschockt. Nahezu geschockt davon, dass sich bei der Premiere wohl ein GZSZ-würdiges Drama abgespielt hatte, davon, dass ich es nicht hatte verhindern können und auch davon, dass hier wohl keiner mehr so ganz richtig von falsch unterscheiden konnte. Verdammte Lungenentzündung, hätte ich nicht ein Krankenhausbett hüten müssen, wäre es vielleicht gar nicht so weit gekommen. Aber alles Jammern half jetzt nichts mehr, und ich war auf einer Mission. Ashley's Anrufe und sms hätten von Terror-Meldungen des Pentagon nicht übertroffen werden können. Ich wußte zwar noch nicht richtig, was ich von der ganzen Sache halten sollte, aber wie immer hatte ich nicht nein sagen können, wenn meine Freunde der Meinung waren, ich könnte vielleicht wenigstens ein bißchen Licht ins Dunkel bringen. Oft hatte es in der Vergangenheit geholfen, wenn ich einfach mal die Perspektiven gerade rückte und Leute dazu brachte, die Dinge auch mal aus dem Blickwinkel der anderen „Partei“ zu sehen. „Toll Tara“, hatte Ryan mitleidig angemerkt, als er mich zum Flughafen in Washington gebracht hatte, „Jetzt musst du gleichzeitig Beziehungen, Freundschaften und dein geliebtes Filmprojekt retten... Ziemlich harter Brocken, sogar für dich.“ Leider hatte er wie so oft Recht. Es stand viel auf dem Spiel.
Kellans Gesicht war maskenhaft verfinstert als er mich am LAX empfing, was ich zu dem Zeitpunkt nicht wirklich verstand, aber als dann im Auto die Motztirade über Lügen, Beziehungen zerstören und so weiter über mich herein brach, wurde mir langsam das Ausmaß der Katastrophe bewusst. An Robs Hotelzimmer angekommen, standen ihm die Ereignisse der letzten Wochen buchstäblich ins Gesicht geschrieben. Der arme Junge war um 10 Jahre gealtert und sah mehr als zerknautscht aus. Wir umarmten und zurückhaltend und ich muss zugeben, ich hätte nie gedacht, mal in die Situation zu kommen, in der ich vielleicht etwas für ihn tun konnte und vor allem auch wollte. Während der Arbeit an den Filmen waren Rob und ich uns nie besonders grün gewesen, die Berührungspunkte waren an einer Hand abzählbar und es hatte sich einfach auch nie die Gelegenheit ergeben, dass wir hätten so etwas wie Freunde werden können. Er wurde von Beginn an viel abgeschottet, aber auch ich hatte meinen Teil dazu beigetragen, einfach aus purem Mangel an Interesse. Das bereute ich jetzt. Dazu kam leider noch, dass durch Rob schmerzhafte Erinnerungen in mir wieder hoch kochten, es war ein Fakt, dass er dies auslöste, aber persönlich konnte er nichts dafür. Daher würde ich mich zusammen reißen. Außerdem verdiente es in meinem Universum keiner, unglücklich verliebt, oder in irgendeiner anderen Weise traurig oder depressiv zu sein.
„Tara, schön, dich zu sehen“, murmelte unser Superstar verschlafen, aber trotzdem glaubte ich zu merken, dass er es ernst meinte. Kellan hätte seine Bemerkung über mich als diejenige, die ihnen allen das ganze eingebrockt hätte, auch gut und gerne stecken lassen können, aber ich entschied, dass es nicht der Moment war, darüber zu diskutieren. Genauso wenig war es die richtige Zeit, mit Rob tief schürfende Gespräche zu führen, das musste bis zum nächsten Tag warten.
„Ich freu mich auch“, gab ich zurück und lächelte ermutigend bevor ich fort fuhr, „Wie wäre es, wenn wir beiden uns morgen Nachmittag auf nen Kaffee treffen? Bei mir daheim, mal in aller Ruhe. Du weißt vielleicht, dass ich...“ Er unterbrach mich in einem Ton, der sich stark nach Erleichterung anhörte: „Dass du immer gerne beide Seiten einer Geschichte hören willst, bevor du dir ein Urteil erlaubst und dann dementsprechend handelst.“ Ich horchte auf.
„Das stimmt haargenau. Aber wer sagt so was über mich? Wir haben uns so gut nie kennen gelernt.“
Rob verlagerte sein Gewicht nervös von einem Bein auf das andere und fuhr sich durch die Haare. Diese Geste brachte die Ladies normalerweise reihenweise zum Ausflippen, aber bei mir kam er damit nicht weiter. Rob war für mich immer mehr der Prototyp des netten Freundes meines jüngeren Bruders gewesen, also echt alles andere als mein Typ.
„Das sagt man so über dich...“, entgegnete er und sah auf den Boden, redlich bemüht, meinem Blick auszuweichen. Ich nickte. Es war nicht nötig, es auszusprechen, ich hatte genug gelitten.
Kellan fühlte anscheinend die Notwendigkeit, die Stille zu beenden. „Ja gut dann“, begann er, „Was ist denn dann jetzt mit morgen?“
Rob nahm die Chance, das Thema zu wechseln nur allzu gerne wahr. „Ja, absolut, gerne“, lachte er und schaute wieder zu mir, „Ist es ok, wenn ich so um 4 bei dir bin?“
„Klar“, gab ich zurück und zückte eine meiner Business-Karten, „Hier ist noch mal meine Nummer und Email und ich schreib dir gerade noch die Adresse auf die Rückseite.“
Kellan und ich verabschiedeten uns dann auch schon, denn es gab viel zu tun. „Ruf Naischel und Tom an!“, beorderte ich ihn auf dem Weg zurück zum Auto. „Meeting bei mir in 2 Stunden. Ich muss hören, was hier wirklich los ist. Zu der Story muss es zwei Seiten geben...“
„Sorry, wenn ich deine Theorie zerstöre“, lachte Kellan nun, „aber ich glaube, dass es sogar mehr als 2 Seiten sind.“
Ich freute mich unglaublich darauf, meine alte Freundin Naischel wieder zu sehen und passenderweise waren sie und Kellan auch die ersten, die zum abendlichen get-together bei mir eintrafen. Meine Wohnung in West Hollywood war eigentlich nicht wirklich meine, sie gehörte meinem besten Freund Ryan. Ich bewohnte die 4 Zimmer auf 2 Ebenen aber schon seit Jahren und hatte auch nie was Größeres oder in einer anderen Lage gewollt. Alle unsere Freunde wohnten in der Nähe und auch von Naischel aus waren es nur circa eine halbe Stunde Fahrt. Leider hatten wir es bis dato erst einmal geschafft, uns kurz in LA im Starbucks zu treffen, denn sie war viel mit Kellan unterwegs und ich arbeitete in LA, NY, Washington und Canada. Auf dem AB waren insgesamt 4 Nachrichten, meine Freundinnen Kendra und Cat, unser Chef und der letzte im Bunde war erwartungsgemäß Ryan. Hallo mein Liebes, kam seine warme Stimme aus dem kleinen Kasten beim Telefon, herzlich Willkommen in deinem Reich. Ich hoffe, du hattest einen guten Flug. Meld dich, bevor du schlafen gehst, ok? Ich tippte schnell eine Nachricht an ihn in mein Handy, denn es wäre gemein gewesen, ihn bis in die Nacht warten zu lassen. Ich wollte nicht, dass Ryan sich Sorgen machte. Meine Putzfee Maria, die einmal die Woche nach dem Rechten sah, wenn ich nicht da war, hatte mir mal wieder wunderschöne Blumen auf meinen Nachttisch und den Esstisch gestellt und zum Glück auch ein paar nicht so leicht verderbliche Kleinigkeiten eingekauft. Daher konnte ich meinen Gästen nun noch schnell ein paar Dips zaubern, es sollte ja keiner bei mir hungern.
Naischel und ich begrüßten uns laut und stürmisch, so wie es schon seit nunmehr fast 15 Jahren immer war. „Hey Süße“, quietschte sie aufgeregt, „wie schön, dass du da bist! Ich war ganz aus dem Socken, als Kellan es mir gestern Nacht sagte! Wie lange bleibst du?“
„Ach, so ne Woche oder 10 Tage wollte ich schon bleiben“, lachte ich und zwinkerte ihr zu, „Es gibt ja neben der Arbeit noch genug Arbeit für mich, stimmt's?“
„Stimmt“, erklärte mir meine Freundin, deren lange Haare nun in kirsch-rot strahlten, „Aber dieses Mal müssen wir auch mal richtig zum Reden kommen, ok? Und wann lerne ich denn eigentlich mal deinen Super-Ryan kennen?“
Ich atmete tief durch. „Am Wochenende auf der TCA Party. Er kommt übermorgen auch her. Außerdem: Super-Ryan: ja, mein Ryan: nein. Daran hat sich nix geändert.“
„Oh je“, Naischel legte beruhigend ihre Hand auf meinen Unterarm, „Egal wie, es wird schon alles gut werden. Wir haben jetzt wieder Hoffnung, weil du da bist.“
„Danke“, sagte ich und versprach ihr, dass ich tun würde, was zu tun wäre. „Das kannst du annehmen, du Granatentussi“, schrie es und sprang neben uns auf die Couch.
„Ash, na du kleine Terrorkugel!“, begrüßte ich meine Kollegin und Freundin, „Wie geht’s dir?“
„Super!“, sie strahlte mich freudig an, „lass mal gleich über das Wesentliche reden, bevor die ganzen Leute kommen.“ Naischel und ich wechselten gleichzeitig die Gesichtsfarbe.
„Was denn für Leute?“, wollte ich natürlich sofort wissen. Ashley war sich offensichtlich keiner Schuld bewußt.
„Naja, es hat sich rum gesprochen, dass du da bist. Peter, Jackson, Nikki und Rachelle kommen gegen 9 auf nen Drink rüber. Keine Sorge, die bringen alles mit! Kein Stress!“
„Na Gott sei Dank“, atmete ich erleichtert auf, „und jetzt will ich hören, wie der Stand der Dinge aus eurer Sicht ist. Jeder einzeln und Naischel zuerst. Was ich bereits verstanden habe, ist, dass ihr der Meinung seid, dass Rob und Neele sich immer noch sehr lieben und es eurer Meinung nach noch mal versuchen sollten. Rob will das auch, dass hat er Tom gesagt, aber von Neele weiß es keiner so genau, zumal sie ja auch den guten Paul hat. Zwischen Rob und Kris ist Schluss seit der Premiere, das hat sich sogar nach Washington durchgetankt.“
„Bis dahin alles richtig“, sagte Naischel und ich merkte ihr an, dass ihr das ganze Drama sehr nahe ging. Sie drehte nervös die Kaffeetasse in ihren Händen und schaute kurz darauf auf. „Der Punkt ist letztendlich, dass es so, wie es im Moment ist, nicht weiter gehen kann. Wir kommen alle nicht mehr ran, weil wir auch um ganz ehrlich zu sein, mit zu vielen Vorurteilen behaftet sind und zu tief drin stecken.“ Da hatte sie anscheinend eine Sache ausgesprochen, in der sich alle einig waren. Nicken und tiefes Seufzen in allen Ecken.
Sonntag, 24. Januar 2010
Wheels II
„Was hast du dir denn dabei nur gedacht Kellan?“, schrie Naischel mich völlig aufgebracht an.
Wir hatten uns ins Hotel zurückgezogen, wo wir unsere Klamotten für die Aftershowparty deponiert hatten und stritten gerade heftig darüber, was mich dazu bewogen hatte Rob zu Neele durch zu lassen.
„Er hatte seine Chance verdient“, versuchte ich mich zu verteidigen.
„Was für ne Chance? Denkst du dieser Idiot hat noch ne Chance verdient? Ich bitte dich Kellan, du hast Neele in den letzten Wochen gesehen. Du hast gesehen wie es ihr ging, wie sie litt“ Zustimmend nickte ich.
„Natürlich habe ich sie gesehen, ich weiß wie sehr sie litt…. Und ich rede auch nicht davon, dass sie ihm noch ne Chance geben sollte, sondern er hatte einfach verdient dass er sich entschuldigen darf“ Warum verstand mich diese Frau nicht?
„Der hat was ganz anderes verdient“, schnaufte sie aufgebracht.
Ich versuchte sie zu umarmen, aber sie wich zurück. Na toll, sie war wirklich sauer.
Verwirrt sah ich sie an. „Müssen wir wirklich darüber streiten Schatz?“
„Du hast die Seiten gewechselt, also ja“, spie sie wütend aus.
„Ich hab die Seiten nicht gewechselt, er wollte sich entschuldigen und ich wollte ihm diese Chance geben, kannst du das denn nicht verstehen?“
„Nein, kann ich nicht… in Bezug auf Rob kann ich das nicht. Du weißt welche Wirkung er auf sie hat, außerdem wie denkst du fühlt sich Paul dabei?“
„Verdammt Naischel, er wollte sich nur bei ihr entschuldigen“, antwortete ich lauter als beabsichtigt und ballte die Fäuste, selbst meine Geduld hatte Grenzen.
Sie sah intuitiv weg und begann ihre Sachen zusammen zu packen.
„Was machst du da, du musst dich noch umziehen, wir müssen los“ Was zum Teufel sollte das jetzt schon wieder?
„Ich denke es ist das Beste, wenn du alleine zu deiner tollen Party gehst, ich fahre nach Hause“, erwiderte sie trocken und nahm ihre Tasche.
„Das ist jetzt nicht dein Ernst? Komm schon…“
Sie warf mir noch einen wütenden Blick zu und verschwand.
Verdammt, warum musste dieses Weib immer so impulsiv reagieren? Ich überlegte noch kurz ihr nach zu gehen aber ich wusste, dass es keinen Sinn hatte, dass jetzt mit ihr aus zu diskutieren, dazu war sie viel zu wütend.
Es war der Premierenabend und ich konnte es mir nicht leisten auf der Aftershowparty nicht aufzutauchen, was blieb mir auch anderes übrig?
Mein Fahrer setzte mich direkt vor dem Club ab und nachdem ich für Fotos posiert und den wartenden Fans Autogramme gegeben hatte, stand ich vor der Tür des Clubs und diskutiere mit dem Türsteher herum.
Konnte dieser Abend noch schlimmer werden?
„Es tut mir leid, aber du kommst hier nicht rein!“, erklärte mir der Typ ruhig.
„Ähm, hallo, das ist meine Party da drin…“ erklärte ich ruhig.
„Ja das kann ja jeder sagen“, gab er patzig zurück.
„Junge, erkennst du mich nicht, ich bin Kellan Lutz…“
„Auch das behaupten viele, tut mir leid, aber du kommst hier nicht rein“, beharrte er.
Ich war wirklich kurz davor durchzudrehen. Die Fans und Reporter fragten mich laut rufend, was denn los sei.
Sie versuchten nun ebenfalls diesen ignoranten Typen davon zu überzeugen, dass ich der Kellan Lutz war und nicht irgendein Vollidiot.
Nachdem meine Bodyguards und noch eine der Assistentinnen von Summit selbst ihn überzeugen konnten, ließ er mich passieren.
„So ein Vollidiot“, murmelte ich vor mich hin, während ich hinein ging. Ashley kam auf mich zu und umarmte mich. Fragend sah sie mich an. „Wo warst du denn so lange und wo steckt deine Freundin?“
„Dieser Türsteher wollte mich nicht reinlassen, ist das zu glauben? Ich darf nicht mal auf meine eigene verdammte Party“
„Wirklich, also wir hatten keine Probleme“
„Wer könnte dich auch nicht zu einer Party lassen, Ash“, gab ich grinsend zurück.
„Wo ist Naischel Kell, habt ihr euch gestritten?“
„Sie ist sauer und wollte nicht mit“
„Und was machst du dann hier, bring das in Ordnung“
„Spinnst du Ash, du weißt genauso gut wie ich, dass hier Anwesenheitspflicht herrscht, außerdem will sie mir nicht mal zu hören. Du weißt doch wie sie ist, die muss sich erstmal abreagieren“
Zustimmend nickte Ash. „Das war aber auch ne blöde Aktion mit Rob, was denkst du dir denn dabei?“
„Bitte du nicht auch noch, ich hielt es einfach für richtig“
„Okay, Themawechsel. Wie wär´s, wenn wir zwei Hübschen uns etwas zu trinken besorgen?“
„Das ist ne verdammt gute Idee Ash“
Wir setzten uns in einen Teil des Clubs, aus dem wir alle anderen um uns herum gut beobachten konnten.
„Guck mal da ist Neele“, flüsterte Ashley mir zu, als sie sie zusammen mit Tom entdeckte.
„Na die Aussprache war auch mehr als überfällig“ erwiderte ich. „Schon klasse von Paul, dass er total ruhig bleibt in Bezug auf Tom“
„Definitiv… oh guck mal dahinten ist Rob und… oh nein was macht er denn da mit Jade?“
„Oh Scheiße, das ist wirklich ein verdammt guter Platz, das ist besser wie jede Seifenoper Ash… Guck mal Paul und Neele verschwinden und Tom hat Rob bei Jade entdeckt“, grinsend rieb ich mir die Hände.
Wir konnten leider nicht verstehen, was die beiden zu einander sagten, aber ihre Körpersprache sagte mehr als alles andere. Tom war sicherlich nicht gerade erfreut, Rob bei seiner Freundin zu wissen und Rob war nicht glücklich Tom zu sehen.
Das Gespräch der beiden wurde immer lauter und im Club wurde es mucksmäuschenstill.
Jade war mittlerweile abgezogen und Kristen hatte sich ihren Weg durch die Menge zu Rob gebahnt.
„Robert kommst du endlich, ich hab genug für heute. Diese kleine Schlampe hat mir den ganzen Abend ruiniert“, gab Kristen von sich, genervt drehte er sich zu ihr um. „Sie war die schönste Person am heutigen Abend und du wirst ihr niemals das Wasser reichen können, die einzige Schlampe hier bist du, Kristen!“
Ein Gemurmel ging durch die Reihen, ich konnte mir ein Glucksen nicht mehr verkneifen, während Kristen alles aus dem Gesicht fiel. „Wie hast du mich eben genannt?“ schrie sie aufgebracht
„Schlampe“, kam es jetzt von jemandem aus dem Publikum. „Jedem so wie er es verdient“
„Das werdet ihr alle bereuen und vor allem DU Robert“, keifte Kristen und brüllte laut um sich, ehe sie verschwand.
Ashley quietschte erfreut auf und klatschte in die Hände, ich sah sie verwirrt an. Warum freute sie sich denn so?
Natürlich, das war eine urkomische Situation gewesen aber ….
Ash bemerkte mein Grübeln und seufzte. „Damit können wir arbeiten, Kellan, er hat sich endlich gegen Kristen gewand, dass heißt er hat es endlich begriffen“
„Äh was..?“
„Oh Mensch Kellan, er hat begriffen dass er Neele immer noch liebt und sie liebt ihn natürlich auch, dass weiß ich und jetzt… liegt es an uns, was wir daraus machen“
„Entschuldige mal, aber hattest du mich nicht noch angekeift, warum ich…“
„Jajaja, das war aber ne ganz andere Situation… Oh ist das toll“ lächelte Ash und tippte wild auf ihrem Handy herum.
„Wieso bist du so sicher dass Neele ihn noch will?“
„Muss ich dir diese Frage wirklich beantworten, du musst sie dir nur mal ansehen. Oh ihr Männer seid so was von naiv“
„Ja aber sie hat doch Paul?“
„Ja genauso wie Rob Kristen hatte… nur mit dem Unterschied dass ihr Paul wirklich etwas bedeutete“
„Ja und wenn sie ihn liebt, warum willst du das zerstören… Naischel tötet uns“
„Naischel weiß auch, dass Neele Rob immer noch liebt, sie will sie glücklich sehen, sie wird das verstehen“
„Oh Ashley, ich weiß nicht…“
Ashley Handy vibrierte und sie sah freudestrahlend auf die Sms, die sie bekommen hatte. „Oh fantastisch….“
„Es tut mir leid, aber ich kann dir nicht folgen…“
„Okay ich denke es wird Zeit dass ich dir einiges erkläre…aber nicht hier…“
„Okay…“ sagte ich und ließ mich von Ashley aus dem Club ziehen.
Gemeinsam fuhren wir zurück ins Hotel. Marlow kam freudig angerannt als wir zur Tür herein kamen, um uns zu begrüßen.
Ich setze mich zusammen mit ihm auf die Couch und wartete darauf dass Ash aus dem Schlafzimmer zurück kam und mich aufklärte.
„Der Hund soll bei mir nicht auf die Couch Kellan“, tadelte sie mich sofort und ich ließ Marlow zurück auf den Boden hüpfen.
„Also ich höre?“
Schmunzelnd setzte sich Ashley neben mich.
„Ich sag es am besten einfach gerade heraus… Tara kommt… sie wird morgen Mittag ankommen. Du wirst sie abholen“
„Moment mal, waaaaaaaaaas???? Ash was soll das?“
„Tara kommt, ich dachte wir könnten etwas Unterstützung gebrauchen“
„Bitte?“ Fassungslos sah ich sie an.
„Tara kann sowohl deine Freundin von der Richtigkeit dieses Plans überzeugen sowohl als auch Neele, damit sie Rob überhaupt mal zu hört, alles weitere wird sich zeigen. Wir haben nur noch auf den passenden Moment gewartet. Tara saß quasi auf gepackten Koffern…“ erklärte Ashley grinsend.
„Ich will dir ja nicht zu Nahe treten, aber sag mal, was heißt hier Plan? Wie lange schon hast du so einen Plan?“
„Eigentlich seitdem Neele aus Bonn wieder da ist“ gab sie unbekümmert zu.
„Und da ermunterst du sie noch sich mit Paul einzulassen…Ash du bist unglaublich“ verzweifelt fuhr ich mir durch mein kurzes Haar. Man konnte niemanden vertrauen, nicht mal seiner besten Freundin.
„Kellan, ich konnte dir das nicht erzählen, du kannst mit so ner großen Sache nicht umgehen, du hättest dich verplappert“
Ja das hätte ich vermutlich getan, zustimmend nickte ich. „Weihst du mich jetzt komplett ein oder krieg ich nur ein Häppchen hingeschmissen?“
„Nein natürlich nicht… Also ich hatte einfach die Idee gehabt, dass wir Tara mit ins Boot holen. So kann es ja nicht weitergehen. Neele ist unglücklich und Rob auch, sie sind beide zu stolz um sich das einzugestehen, sie wissen natürlich dass sie zusammen gehören und ich bin mir sicher, dass beide sich immer noch sehr lieben“
Ashleys Handy klingelte und sie sah mich kurz entschuldigend an bevor sie ranging.
„Ja…Hi Tom… oh das sind ja fantastische Neuigkeiten… Ich freue mich wirklich, dass ihr euch endlich aussprechen konntet… Wie wars mit Rob?... Tom wir haben euch gesehen also…Oh ja das ist ja super… Ach quatsch… Bist du im Hotel.. ja wir auch, kommst du runter zu uns…dann muss ich nichts doppelt erzählen… Gut bis gleich“, sie legte auf und grinste.
„Ich verstehe gar nichts mehr..“ brach es aus mir heraus.
„Das wirst Du Kellan… in ein paar Minuten“.
Wenige Augenblicke später klopfte es und Tom trat Stirn runzelnd herein. Er schien irgendwie beunruhigt zu sein und ließ sich seufzend neben mich sinken.
Ashley sah ihn aufmunternd an und er begann zu erzählen.
Er erklärte mir, dass er von Ashley gebeten worden war zu der Premiere zu kommen, um sich mit Neele endlich auszusprechen. Ashley hatte den Verdacht gehabt dass Robert Tom nicht einfach ignorieren würde, sondern dass auch zwischen den beiden ein kleines Gespräch zu Stande kommen könnte.
„Ich bin also mit auf sein Hotelzimmer und na ja…“
Entgeistert sah ich Tom an. „Spinnt ihr jetzt total?“
„Ich hätte nie gedacht dass ich das mal sage, aber Kellan, Ash hat Recht. Wir müssen die beiden irgendwie wieder zusammen bringen. Rob hat geweint, ihm geht’s echt scheiße und…“
„Ich glaube ich bin noch der einzig Vernünftige hier… Ihr seid doch komplett am durchdrehen. Wie kann man nur auf beiden Hochzeiten gleichzeitig tanzen? Schämt ihr euch denn gar nicht? Was glaubt ihr würde Neele von euch denken. Sie vertraut euch und ihr schließt euch mit dem Feind zusammen“
„Ich liebe sie Kellan, ich möchte nichts anderes als sie glücklich zu sehen“, versuchte Tom sich zu verteidigen.
„Aber ich dachte du hasst Rob und willst verhindern, dass er ihr jemals wieder weh tut? Und du weißt genau Tom wie dreckig es ihr ging“
Bestürzt nickte er. „Das stimmt, wir haben alle gesehen wie es ihr ging, aber wenn du ihn gesehen hättest, wie seine Fassade langsam bröckelte… Er würde alles dafür tun… um sie zurück zu haben“
Schwer atmend stand ich auf und lief auf und ab. Ich konnte es einfach nicht glauben, wie konnte Ashley nur? Neele hatte ihr vertraut, wir alle hatten das. Wir hatten versucht Neele zu unterstützen, sie vor ihm zu schützen und jetzt tat Ashley nichts anderes als sie wieder in seine Arme bringen.
„Kellan jetzt sag doch was?“
„Ash…das ist… Das ist krank…“
„Sie lieben sich… immer noch… Würdest du nicht wollen, dass deine Freunde versuchen deine Beziehung zu kitten?“
„Was ist mit Paul, welchen Platz soll er einnehmen? Ich mag ihn verdammt gern und so einen Mist hat er nicht verdient, das hat niemand“
„Paul wird verletzt sein, aber er wird sie gehen lassen… weil er nur Neeles Beste will…“ murmelte Tom kaum hörbar.
Abrupt drehte ich meinen Kopf zu ihm. „Woher willst du das wissen, vielleicht kämpft er um sie und hat damit Erfolg“
„Ich kenne ihn zwar nicht, aber wenn er sie liebt, wird er sie gehen lassen. So würde… so habe ich es auch getan. Manchmal merkt man dass es keinen Sinn hat zu kämpfen, hauptsche der Mensch, den man liebt ist glücklich“, erwiderte Tom traurig.
Wieder schüttelte ich mit dem Kopf. Natürlich war das einleuchtend was er sagte, aber konnten wir über Leichen gehen? Würde Paul wirklich Neeles Glück mit Rob nicht im Wege stehen?
„Ich weiß nicht Leute…. Ich möchte da.. ich will da nicht mit drin hängen, ganz ehrlich“
Ashley seufzte. „Okay, kannst du mir wenigstens den Gefallen tun und Tara abholen?“
„Warum?“
„Kannst du´s nicht einfach machen?“ zischte Ashley ein wenig aufgebracht.
„Ich hole sie ab aber ich werde euch nicht helfen die beiden wieder zusammen zu bringen. Ash, du spielst hier mit Gefühlen und das ist gefährlich“
„Kellan, das weiß ich… aber ich würde es nicht tun, wenn ich mir nicht absolut sicher wäre, dass es das Richtige ist, vertrau mir bitte“, bat sie mich fast flehend.
Es gab bisher nie einen Grund Ashley zu misstrauen, aber diesmal konnte ich es einfach nicht. Naischel würde mir das nie verzeihen.
„Ich werde es ihr sagen müssen…“, gab ich fast tonlos zurück.Ashley rollte mit den Augen und nickte. „Ist okay Kellan. Fahr nach Hause, rede mit ihr… und hol Tara nachher ab, ich maile dir die Flugdaten“
Sie hatte Recht, wie immer, ich musste nach Hause fahren und mit Naischel reden. Ich verabschiedete mich von den beiden, rief mir ein Taxi und ließ mich auf direktem Wege nach Hause kutschieren.
Naischel schlief bereits als ich nach Hause kam. Ich entschloss mich dazu sie zu wecken, was schon einem Selbstmordkommando glich.
Wie zu erwarten war, war sie nicht gerade begeistert – genauer gesagt, sie war ziemlich entsetzt, angepisst und verwirrt. Ja das traf es und so hatten wir etwas gemeinsam – denn mir ging es genauso. Da sie noch relativ müde war, regte sie sich nicht so sehr auf wie ich befürchtet hatte. Anfangs schrie sie, bis irgendwann dicke Tränen kullerten und sie in meinen Armen wieder einschlief.
Die Nacht war relativ kurz für mich und so hatte ich nur knappe drei Stunden Schlaf gehabt. Ich musste los und Tara vom Flughafen abholen. Naischel wollte mich zwar begleiten, aber ich ließ sie schlafen, zumal ich erstmal alleine mit Tara sprechen wollte.
Sie war bereits gelandet und wartete auf ihr Gepäck, als sie durch die Sicherheitskontrollen hindurch war, kam sie freudestrahlend auf mich zu gelaufen.
Ich umarmte sie herzlich, zu lange hatten wir uns nicht mehr gesehen. „Schön dass du da bist, auch wenn die Umstände na ja…“
„Ich freu mich auch hier zu sein und mir das Spektakel aus nächster Nähe anzusehen“ trällerte sie breit grinsend.
„Ich weiß nicht, was ihr euch dabei denkt?“
„Du bist auch nur ein Mann, du kannst das nicht verstehen, selbst wenn ich versuchen würde, es dir zu erklären“, konterte sie prompt und lächelte.
„Wahrscheinlich verstehe ich die ganze Logik die hinter steckt, wirklich nicht“
„Nicht nur wahrscheinlich nicht, sondern dass ist so Kellan“
Ich schmunzelte, diese Frau war unübertreffbar und musste immer, wirklich immer das letzte Wort haben.
Ich nahm ihr ihre Taschen ab und verfrachtete sie in meinen Wagen, während Tara erzählte wie diese ganze Sache überhaupt ins Rollen gekommen war.
„Und du willst jetzt direkt zu ihm?“
„Sicher… deswegen bin ich doch hier…“ grinste sie.
Ich fuhr direkt ins Hotel und nachdem wir den Wagen geparkt hatten, standen wir wenige Minuten später vor Robs Suite.
Ich klopfte, nachdem keinerlei Reaktion von innen kam, klopfte ich ein weiteres Mal.
Tara beäugte mein Tun mit einem Schmunzeln.
„Laß mich mal..“, murmelte sie und drängte mich zur Seite.
„Denkst du, dass ich jetzt nicht mal richtig an ne Tür klopfen kann?“, grummelte ich.
Sie nickte heftig und hämmerte wild gegen die Zimmertür, als wir von innen Schritte vernahmen.
„Siehste, so geht das“, grinste sie höhnisch.
Wenige Augenblicke öffnete sich diese verdammte Türe und ein erstaunter, völlig zersauster Rob stand vor uns.
„Na endlich, wir stehen schon seit fünf Minuten hier, bist du taub?!“ brachte ich lachend hervor und trat an ihm vorbei ins Zimmer.
Er erstarrte und sah zu Tara, die ihn musterte.
„Gott siehst du Scheiße aus Rob. Kellan hat kein bisschen untertrieben“, sagte sie und huschte ebenfalls hinein.
Rob schüttelte verwirrt seinen Kopf und schloss die Tür.
„Was macht ihr hier?“ wollte Rob erstaunt wissen.
„Ich dachte es ist an der Zeit, dass sich die Person um das Problem kümmert, der wir das Alles zu verdanken haben“ antwortete ich grinsend, während mein Blick zu Tara glitt…
Donnerstag, 14. Januar 2010
Wheels
Ich hatte große Lust Tom eine zu verpassen. Wut kochte ihn mir hoch, als ich ihn mit ihr zusammen sah. Sie umarmte ihn innig, was zum Teufel sollte das? Ich wünschte mir ich wäre an seiner Stelle, ich wollte von ihr berührt werden, wollte dass sie mir verzieh.Jetzt küsste sie diesen Vollidioten auch noch, aus dem Augenwinkel sah ich diesen Kerl an der Bar stehen mit dem sie hier war – Paul Wesley. Ich kannte ihn nicht, hatte noch nie etwas von ihm gehört. Also hatte er es im Filmgeschäft ja weit gebracht, dachte ich und grinste verächtlich.
Neele hatte soviel mehr verdient als einen Möchtegern-Schauspieler. Wie konnte er es zu lassen dass sie vor seinen Augen mit diesem Felton herumknutschte, hatte er denn gar kein Selbstwertgefühl?
Ich drehte mich abrupt um als Neele sich von Tom löste und zu diesem Affen an der Bar lief. Mir kam fast mein Essen wieder hoch, als sie in seinen Armen lag und jetzt auch noch ihre Lippen auf seine presste. Ich hielt mir angewidert die Hand vor dem Mund und versuchte meinen Würgereiz unter Kontrolle zu halten, als ich in eine Umarmung gezogen wurde. Völlig überrumpelt erwiderte ich diese, bis ich die Person erkannte, die da vor mir stand.
Es war Jade Olivia, Toms Freundin. Welch ein Zufall.
„Jade, wie schön dich zu sehen, was machst du denn hier?“
„Endlich eine Person, die ich kenne“, antwortete sie erleichtert. „Tom hat mich genötigt wegen diesem Mädchen, was er so mag…“
„Neele?“
„Ach du kennst sie ja nicht wahr, deine Exfreundin…Also mal ehrlich mit Kristen bist du soviel besser dran. Ihr passt so gut zusammen“
„Ja, ähm danke Jade“ Diese Heuchlerin. Natürlich war mir bewusst, dass alle Welt mich zusammen mit Kristen sehen wollte, aber war es auch das was ich wirklich wollte? Was mein Herz wollte?!
„Wobei… mal ganz ehrlich Robert… Ich hab unser kleines Intermezzo nicht vergessen können… Du nicht auch?“
Scheiße, daran wollte ich mich lieber nicht erinnern. Sie hatte mich auf einer der Harry Potter Aftershowparties in eine Ecke gezogen und einfach geküsst. Ich hatte Glück im Unglück, dass uns niemand dabei erwischt hatte.
Lasziv presste sie sich an mich und fuhr mit ihrer Hand die Naht meines Hemdes entlang.
„Jade… na ja… also…“
„Komm schon Rob, dir hat es doch auch gefallen, wir könnten das gern wiederholen… Tom hat sowieso nur noch Augen für diese Kuh und ich fühle mich so einsam…“
Flirtete sie da gerade wirklich mit mir? Verdammt, sie war so gar nicht mein Typ, sie hatte eine Art an sich, die ich nicht leiden konnte.
Allerdings ging ich auf ihre Flirterei ein, fuhr mir ständig durch die Haare, schenkte ihr mein schiefes Lächeln und fuhr mit meiner Hand ihren Rücken entlang.
Natürlich hatte ich gemerkt dass Tom uns beobachtete, sonst hatte ich mich niemals so ins Zeug gelegt.
Wütend kam er angestapft, küsste seine Freundin in den Nacken, die ihn direkt abwerte.
„Tom, lass das… Schau mal wen ich gefunden habe, den großen Robert Pattinson. Ihr kennt euch doch noch, nicht wahr“
Mit einem teuflischen Grinsen im Gesicht wand ich mich an Tom. „Schön dich wieder zu sehen Tom, es ist lange her“
„Leider nicht lange genug“, gab er giftig zurück und funkelte mich wütend an.
Fragend hob ich eine Augenbraue. „Ich habe mich nett mit deiner Freundin unterhalten, sie ist wirklich ein Goldstück“
„Ich wünschte ich könnte von dir dasselbe sagen, aber du hast dein Goldstück ja leider verloren“
Ich versteifte mich kurz, was fiel diesem Arschloch ein mich derartig zu provozieren?
Warnend beugte ich mich zu ihm herüber „Ich würde die Klappe nicht zu weit aufreißen Felton, man kann ganz schnell verlieren, was man eben noch hatte“
„Willst du mir drohen Pattinson? Jade weiß von meiner Beziehung zu Neele, wir sind gute Freunde und das weiß sie auch“
„Freunde, sicher…. Das sieht doch ein Blinder, dass du in sie verschossen bist“, lachte ich ihn aus.
„Blind, interessante Wortwahl, Robert… Blind trifft es oder wie würdest du dich bezeichnen“
„Wie meinst du das?“, schrie ich aufgebracht zurück.
„So wie ich es gesagt habe. Immerhin kann ich sagen, dass ich mein Goldstück wieder habe, im Gegensatz zu dir“
„Momentan mal redest du jetzt von mir oder deiner Neele?“, fragend sah Jade zwischen Tom und mir hin und her. „Das wird mir zu dumm Tom, das ist ja wie beim Hahnenkampf, ich warte im Hotel auf dich“ Jade drehte sich schnaubend um und verschwand.
„Ich rate dir die Hände von ihr zu lassen, du wirst es noch bereuen, ihr jemals zu nahe getreten zu sein“ sagte ich schnaufend und merkte wie ich immer mehr um Fassung rang, ich durfte mir keinen weiteren Skandal erlauben. Ich musste mich beherrschen, auch wenn es mir gerade mehr als schwer fiel.
„Im Gegensatz zu dir, will sie mich in ihrer Nähe haben, vielleicht solltest du darüber mal nachdenken“, schrie er zurück.
Er hatte mich erwischt, an meiner Achillesverse, Neele war mein wunder Punkt und er hatte Recht, sie wollte mich nicht mehr in ihrem Leben haben. Traurig ließ ich den Kopf hängen und starrte einen Moment auf den Boden, ehe ich wieder zu ihm aufsah.
„Halt die Fresse Felton, du weißt gar nichts. GAR NICHTS, hörst du, also häng dich nicht in Dinge rein, die dich nichts angehen“
„Manche Dinge gehen mich sehr wohl etwas an, zumindest mehr als dich“
„Da magst du Recht haben, Scheißkerl, aber ich werde sie zurück gewinnen, ihr werdet es schon alle sehen“, brüllte ich lautstark und wandte mich zum Gehen, ich musste hier schnellstens verschwinden, ehe ich mich vergaß.
„Nicht wenn ich es zu verhindern weiß“, platzte es aus Tom heraus.
„Du musst auch immer das letzte Wort haben oder Felton?“
Herausfordernd sah er mich an, es war der perfekte Moment ihm die Fresse zu polieren. All meinen Schmerz und Kummer an ihm auszulassen.
„Robert kommst du endlich, ich hab genug für heute. Diese kleine Schlampe hat mir den ganzen Abend ruiniert“, gab Kristen von sich, ich hatte sie gar nicht kommen gehört.
Ich hasste es wie sie über Neele sprach, sie hatte keinerlei Recht dazu, genervt drehte ich mich zu ihr um. „Sie war die schönste Person am heutigen Abend und du wirst ihr niemals das Wasser reichen können, die einzige Schlampe hier bist du, Kristen!“
Der komplette Raum war mittlerweile fast Totenstill, selbst der DJ hatte die Musik herunter gefahren. Ein Gemurmel ging durch die Reihen und Kristen sah mich entsetzt an. „Wie hast du mich eben genannt?“
„Schlampe“, kam es jetzt von der Seite. „Jedem so wie er es verdient“
„Das werdet ihr alle bereuen und vor allem DU Robert“, keifte Kristen und brüllte laut um sich.
Ich blickte wieder auf den Boden, ich wollte Neele zurück, sie fehlte mir und es gab nur eine Person, die mir dabei helfen konnte sie zurück zu gewinnen. Ihren besten Freund.
Ich seufzte und sah Tom fragend an.„Tom es tut mir leid, können wir uns…also…“
„Rob, man, ich weiß nicht, ob…“ Er zögerte.
„Bitte Tom, du bist meine letzte Hoffnung“, bat ich flehend und offenbar sah Tom irgendetwas in meinen Augen, so dass er nachgab und mit mir den Club in Richtung Hotel verließ.
Wir schwiegen auf den Weg ins Hotel, an der Rezeption wurde mir der Schlüssel für ein neues Zimmer ausgehändigt, da ich keine Minute länger mit Kristen verbringen wollte.
Erleichtert betrat ich meine Suite und bemerkte ,dass bereits mein Gepäck hergebracht worden war.
Ich ging direkt zur Minibar, holte zwei Bier heraus und schmiss mich auf die große Couch.
„Denkst du das war richtig, sich so mit Kristen anzulegen?“, durchbrach Tom die Stille.
„Wahrscheinlich nicht, aber wen schert das jetzt noch?“
„Dich sollte es kümmern, immerhin werdet ihr weiterhin zusammen arbeiten müssen“, gab er nüchtern zurück und trank einen großen Schluck aus seiner Flasche.
„Es ist nur noch ein Film, vielleicht zwei…“, gab ich tonlos zurück.
„Es ist der Teil, wo ihr euch am nächsten sein werdet“
„Hast du Schwuchtel etwa die Bücher gelesen?“
„Ich hab sie empfohlen bekommen, also ja“
„Von wem?“, fragte ich grinsend, obwohl ich mir die Antwort bereits denken konnte.
„Von wem wohl…“, grinste Tom zurück und auch wenn er es nicht aussprach, wusste ich dass er meine Vermutung bestätigte.
Das Eis war also gebrochen, jedenfalls ein bisschen. Wir tranken und tauten immer mehr auf. Unterhielten uns aber über Nichtigkeiten bis ich endlich den Mut fand und das Thema auf das Wesentliche lenkte, was mich am meisten bedrückte.
„Tom, ich hätte mich schon längst bei dir entschuldigen sollen, mein Verhalten… Es ist kaum zu erklären… ich war so ein Vollidiot…“
„Das trifft es ziemlich genau auf den Punkt, ja“ warf er seufzend ein.
„Ich glaube ich kann mich gar nicht oft genug entschuldigen, es tut mir wirklich sehr leid“
„Ich denke, ich bin nicht der jenige bei dem Du dich so ins Zeug legen solltest… Gib doch einfach zu, dass du eifersüchtig auf mich warst, dass du es immer noch bist“
Beschämend sah ich zu Boden, natürlich hatte er Recht. Ich war eifersüchtig auf ihn gewesen, weil er Neele näher stand, als ich, seitdem er in ihr Leben getreten war. Ich wollte ihn aus ihrem Leben verbannen, hatte ihr sogar den Kontakt zu ihm untersagt, alles nur weil ich Angst hatte, sie komplett an ihn zu verlieren.
„Du hast Recht. Ich bin eifersüchtig, ich war es die ganze Zeit…. Ich hatte Angst sie komplett zu verlieren, letztendlich war ich mir selbst im Weg, ich hab sie verloren… Sie war das Beste, was mir jemals passiert ist, verstehst du Tom. Ich liebe sie mehr als alles andere und ich habe alles kaputt gemacht, weil…“ ich spürte meine ganze Fassade zusammenbrechen und begann zu schluchzen.
„Du hast es verbockt und zwar ganz gewaltig“ Das half mir auch nicht weiter.
„Tom, du musst mir helfen…bitte…. Ich muss sie zurückbekommen… Wir gehören doch zusammen… Ohne sie kann ich nicht leben, sie ist alles was mir je etwas bedeutet hat…“
„Robert, ich weiß nicht ob ich das kann…“
„Bitte… ich muss… also sie muss mir einfach nur zu hören….“
„Denkst du wirklich, dass sie das möchte? Ich meine, sie ist gerade erst…“ Er schien seine Wortwahl genau zu überlegen, ehe er weiter sprach. „Ich meine, ihr geht es gerade erst besser… Sie versucht ein Leben zu führen ohne Dich“
„Sie hat also gelitten?“
Verdutzt schaute er mich an und völlig unerwartet schlug er mir auf den Hinterkopf. „Natürlich, du Blödmann“
„Erzähl mir Alles, Tom, ich muss es wissen“
„Ich weiß nicht… Ich würde ihr Vertrauen missbrauchen…. Und ich habe sie selbst gerade erst zurückbekommen“, erklärte er und klang irgendwie bedrückt.
Fragend sah ich ihn an.
Tom seufzte. „Wir hatten lange keinen richtigen Kontakt, nach der Geschichte in Bonn….Heute haben wir uns zum ersten Mal wieder gesehen, wir hatten zwar ab und an telefoniert, aber so richtig ausgesprochen haben wir uns erst heute“
„Es tut mir leid, dass ich ..naja, eure Freundschaft mit auf den Gewissen habe“
Er zuckte nur mit den Schultern und mir kam es so vor als wenn er noch etwas vor mir verbarg.
„Wer ist dieser Typ an ihrer Seite?“
„Paul? Ich kenne ihn auch noch nicht richtig, aber sie scheint… na ja sie ist glücklich“
Oh, das schmerzte. Es war wie ein Schlag ins Gesicht.
„Er bringt sie zum Lachen, sie hat sich wieder gefangen, es ging ihr eine Zeitlang sehr, sehr schlecht“
Bei dem Gedanken daran, wie viel Schmerz sie durch mich erlitten hatte, würde mir übel und ich fühlte mich wie der allerletzte Abschaum. Das hatte ich nicht gewollt, kein Wunder dass sie nichts mehr mit mir zu tun haben wollte.
„Sie ist also glücklich?!“
Tom nickte langsam. „Denkst du sie ist…na ja… denkst du sie liebt ihn oder so was?“, hakte ich schweren Herzens nach.
„Ich weiß es nicht…“
Ich trank einen großen Schluck Bier. Was sollte ich nur machen. Ich liebte sie immer noch, mehr als mein Leben, aber hatte ich das Recht ihres noch einmal zu zerstören.
„Was soll ich machen Tom, sag mir was ich machen soll?“
Wieder zögerte er.
„Versuche … na ja… es wird schwer werden… Versuch erstmal wieder ihre Freundschaft zu gewinnen, alles weitere wird sich zeigen Rob. Du kannst nicht erwarten dass sie dir das alles von heute auf morgen verzeiht, du hast sie sehr verletzt…“
„Denkst du also es wäre falsch vor ihr auf die Knie zu gehen und sie bitten meine Frau zu werden?“
„Alter, das wäre wohl total unangebracht…“ jetzt lachte Tom. „Du hast echt nen totalen Schaden Robert Pattinson. Das ist hier kein bekloppter Film, wo ein fucking Heiratsantrag alles wieder ins Lot bringt. Versuch ihr Vertrauen wieder zu gewinnen. Schreib ihr einen Brief, eine Email oder so was… Du liebst sie doch noch man, es wird dir wohl nicht so schwer fallen, alle Gefühle, die du für sie empfindest auf zu schreiben, bitte sie einfach um Verzeihung“
„Denkst du dass sie mir verzeihen kann, dass sie mich je wieder lieben kann?“
„Ich kann nicht in die Zukunft sehen Rob, tut mir leid, aber wenn du es nicht versuchst, wirst du es nie herausfinden. Du musst versuchen es wieder gut zu machen, du hast verdammt viel Scheiße gebaut man“
Das war nicht gerade die Aufmunterung, die ich erwartet hatte, jedes seiner Worte traf mich hart, aber ich wusste dass sie der Wahrheit entsprachen. Ich hatte jede Menge Mist gebaut und das war einfach nicht mit einem „Tut mir leid“ getan. Ich musste ihr zeigen, dass es mir ernst war. Ich wollte sie zurück und dass um jeden Preis der Welt.
„Ich liebe sie Tom, ohne sie bin ich ein Nichts….“
Tom stand auf und klopfte mir beruhigend auf die Schulter. „Dann sag ihr das…aber erwarte nicht, dass sie dir direkt wieder in die Arme läuft..“
Ich sah ihn seufzend hinterher als er meine Suite verließ, nach wenigen Augenblicken packte ich meinen Laptop aus. Was sollte ich ihr Schreiben und wie?
Ich beschloss mir alte Fotos von uns beiden anzusehen, vielleicht würden da die Worte einfach fließen können…
Wieder zerriss es mir das Herz, als ich sie sah. Wir waren so verdammt glücklich und ich hatte alles zu Nichte gemacht.
Aus meiner Tasche kramte ich einen Block hervor und einen Kulli, vielleicht sollte ich ihr wirklich einen Brief schreiben, das wäre persönlicher. Tom könnte ihn ihr überbringen, wenn er sich mit ihr traf. Ich nahm den Stift in meine Hand, beflügelt von einem seltsamen Gefühl, fing ich an zu schreiben und die Worte brachen nur so aus mir heraus…
ich weiß dass ich dir in der Vergangenheit schrecklich wehgetan habe und es tut mir leid. Und es wird mir Leid tun, bis zu dem Tag an dem ich sterbe. Ich hasse den Stift, den ich in der Hand halte, denn ich sollte dich halten. Ich hasse das Papier unter meiner Hand, denn das bist nicht du. Sogar diesen Brief hasse ich, weil er nicht die ganze Wahrheit enthält. Denn die Wahrheit ist so viel mehr als ein Brief jemals sagen könnte.
Wenn du mich hassen willst, nur zu.
Wenn du diesen Brief verbrennen willst, tu es.
Du könntest die ganze Welt niederbrennen, du könntest mir sagen ich solle zur Hölle fahren, ich würde es tun wenn du es von mir verlangst und ich würde dir von dort aus einen neuen Brief schreiben, damit du siehst, wie viel zu mir bedeutest.
Ich weiß, ich habe verdammte Scheiße gebaut. Ich weiß, ich habe dich verletzt in dem ich dir nicht das Vertrauen geschenkt habe, dass du immer in mich hattest, in uns.
Ich bitte dich nicht dass du mir verzeihst, ich bitte dich einfach nur darum dass du mir eine Chance gibst, dass wir uns aussprechen können.
Ich liebe dich mehr alles andere auf der Welt Neele und mir ist klar dass du wieder in einer Beziehung bist, ich möchte diese ungern zerstören. Ich weiß du bist glücklich mit ihm, trotz allem was dir widerfahren ist, aber bitte hör mich an, gib mir bitte die Chance mich persönlich bei dir zu entschuldigen.
Wenn du es verlangst werde ich mich dann aus deinen Leben zurückziehen, dich freigeben für ihn, auch wenn es mir das Herz in meiner Brust zerreißt.
Ich wünschte, ich könnte alles rückgängig machen, aber das kann ich nicht. Jeden Tag wird mir bewusst, dass mir etwas Wichtiges fehlt.
Du fehlst mir.
Robert
Ich hatte jegliches Zeitgefühl verloren, so sehr war ich damit beschäftigt gewesen, diese wenigen Zeilen zu Papier zu bringen. Immer wieder hatte ich den Brief neu angefangen, zerrissen und wieder von vorne begonnen, weil ich nicht damit zu frieden war.
Ich schreckte auf als laut gegen meine Zimmertür gehämmert wurde.
Verwirrt stand ich auf und öffnete.
„Na endlich, wir stehen schon seit fünf Minuten hier, bist du taub?!“ brachte Kellan lachend hervor und trat an mir vorbei ins Zimmer. Ich starrte auf die Person die nun vor mir stand. Ich hatte sie schon ewig nicht mehr gesehen und sie sah mich böse an.
„Gott siehst du Scheiße aus Rob. Kellan hat kein bisschen untertrieben“, begrüßte sie mich und drängte mich zur Seite um ebenfalls im Zimmer zu verschwinden...
I know what you're thinkin'
We were goin' down
I can feel the sinkin'
But then I came around
And everyone I've loved before
Flashed before my eyes
And nothin' mattered anymore
I looked into the sky
Well I wanted something better man
I wished for something new
And I wanted something beautiful
And wish for something true
Been lookin' for a reason man
Something to lose
When the wheels come down (When the wheels come down)
When the wheels touch ground (When the wheels touch ground)
And you feel like it's all over
There's another round for you
When the wheels come down (When the wheels come down)
Know your head is spinnin'
Broken hearts will mend
This is our beginning
Comin to an end
Well, you wanted something better man
You wished for something new
Well, you wanted something beautiful
Wished for something true
Been lookin for a reason man
Something to lose
When the wheels come down (When the wheels come down)
When the wheels touch ground (When the wheels touch ground)
And you feel like it's all over
There's another round for you
When the wheels come down (When the wheels come down)
When the wheels come down (When the wheels come down)
When the wheels touch ground (When the wheels touch ground)
And you feel like it's all over
There's another round for you
When the wheels come down (When the wheels come down)
Samstag, 9. Januar 2010
As Lovers Go
Es ist wohl endlich an der Zeit, dass ich mich auch mal zu Wort melde.
Hi, mein Name ist Paul Thomas Wasilewksi, besser bekannt bin ich allerdings unter dem Namen Paul Wesley. Ich bin 27 Jahre alt und…
Nein, dass soll ja hier kein Vorstellungsgespräch oder so etwas in der Art werden, auch wenn ich mich irgendwie gerade so fühle, als müsste ich mich…na ja vorstellen, dabei möchte ich euch doch von dem Tag erzählen, an dem eine wundervolle Frau in mein Leben trat. Neele.
Ich erinnere mich an den Tag, als wäre es gestern gewesen. Kennt ihr dass, wenn es euch einfach unvorbereitet wie ein Blitz trifft und ihr alles in Frage stellt, was ihr jemals für jemanden empfunden habt?
Ich hatte nie an Liebe auf den ersten Blick geglaubt, bis zu jenem Tag…
Flashback
Ich hatte eigentlich nicht vorgehabt an Halloween großartig wegzugehen, wir drehten ununterbrochen und ich war wenigstens an diesem Wochenende mal ein bisschen entspannen zu können. Ich hatte mich von ein paar meiner Kollegen überreden lassen nach Vegas zu fahren, auf die TAO Yelloweenparty.. Natürlich erkannten mich dort einige Leute und ich kam auch relativ schnell ins Gespräch mit weiteren Kollegen und Fans, aber als ich sie das erste mal erblickte, blieb mir fast mein Herz stehen.
Das Mädchen sah so unendlich traurig aus, auch wenn sie das mit ihrem Lächeln zu überspielen versuchte.
Ich fragte mich, was diese wunderschöne Frau so derartig traurig gemacht haben könnte. Irgendein Gefühl beflügelte mich und ich wollte mehr über sie erfahren. Aufgeregt schritt ich auf sie zu, sie schien nicht mehr auf ihre Umgebung zu achten und lief direkt in mich hinein – welch wundervoller Zufall, dachte ich.
„Hola.“ entwich es mir direkt nachdem sie in mich hineinrannte.
„Tut mir leid, ich habe nicht aufgepasst, wo ich hingegangen bin, habe ich dir weh getan?“, fragte sie augenblicklich und versuchte sich zu entschuldigen. Es war das erste Mal, dass sie aufsah und sich unsere Blicke trafen. Sofort nahmen mich ihre Augen gefangen, sie funkelten so intensiv, sahen mich fast ängstlich an, mir verschlug es auf Anhieb die Sprache und mir fiel der dümmste Anmachspruch aller Zeiten ein.
„Nein, nein, ich habe auch nicht aufgepasst. Mich hat das Funkeln deiner Ohrringe abgelenkt.“ Gott war das dämlich, offenbar sah sie das genauso denn sie wendete sich kurz ab. Ich rechnete jede Minute damit, dass sie Reißaus nahm, aber sie stand immer noch an Ort und Stelle.
„Hey, hab ich was falsches gesagt?“ fragte ich besorgt.
„Nein, ich muss nur weiter. Sorry nochmal.“, gab sie barsch zurück und setzte sich in Bewegung. Schnell folgte ich ihr nach draußen.
„Warte doch mal.“, rief ich ihr hinterher, während sie sich schnell mit ihren Händen durchs Gesicht fuhr, erst jetzt bemerkte ich ihre Tränen, die sie versucht hatte wegzuwischen.
„Es ist nicht alles in Ordnung, oder?“
„Ist egal.“, antwortete sie kopfschüttelnd.
„Glaube ich nicht.“ Hakte ich interessiert nach.
„Was interessiert es dich? Ich erzähle nicht jedem meine Lebensgeschichte.“
„Und wenn es mich aber interessiert? Einfach so?“ Ich drängte mich ihr ja gerade zu auf, was war nur in mich gefahren? Dieses Mädchen zog mich irgendwie an. Ich hätte plötzlich das Gefühl sie beschützen zu müssen, ihr helfen zu müssen.
„Das kann ich echt nicht, du kennst mich nicht, ich kenne dich nicht und es ist langweilig und es wird dich wirklich nicht interessieren.“
„Du machst mich neugierig...“ Das machte sie wirklich.
„Das solltest du nicht sein, es ist nichts Großartiges.“
„Wenn ich in deine Augen sehe, ist es etwas Großartiges.“
„War.“
„War?“
„Es war etwas großartiges, was vorbei ist. Aus und vorbei.“
Eine Träne lief ihre Wange hinunter.
„Du frisst das in dich hinein, stimmt's? Du hast niemanden, mit dem du darüber reden kannst“, platze es aus mir heraus.
„Ich habe Freunde.“
„Und mit denen redest du darüber?“
„Nein“, erklärte sie trocken.
„Lass mich raten... weil sie da mit drin stecken und du sie nicht belasten willst?“
„Hm...“ sie nickte zögerlich.
„Manchmal hilft es, wenn man mit einem Außenstehenden darüber redet“, schlug ich ihr vor.
„Ach ja?“
„Ich bin ein guter Zuhörer... glaube ich...“ Aufmunternd lächelte ich ihr zu und unter all der Traurigkeit die sie ausstrahlte, stahlen sich Ansätze eines Lächelns auf ihr Gesicht.
Wir verbrachten den gesamten Abend zusammen, sie erzählte mir was ihr widerfahren war. Wie sie Rob kennen lernte, wie sie in lieben lernte, seine Bitte ihn in die Staaten zu begleiten, die Hochs und Tiefs ihrer Beziehung, die Streitigkeiten, das Misstrauen. Sie erzählte mir auch von ihrer Freundschaft zu Tom, von ihren Freunden. Ich unterbrach sie kein einziges Mal, ließ sie ausreden, hörte ihr einfach nur zu. Es schien als täte es ihr gut, jemanden der nichts mit dieser ganzen Sache zu tun hatte, ihr Leid zu klagen. Nachdem sie unter einem weiteren Tränenschwall endete, nahm ich sie liebevoll in den Arm und drückte sie fest an mich, wollte ihr das Gefühl vermitteln, dass sie mir vertrauen konnte.
Irgendwann unterhielten wir uns ungezwungen über alltägliche Dinge, ich konnte sie sogar dazu überreden mit mir zu tanzen. Ich hauchte ihr immer wieder Komplimente zu, was sie erröten ließ und mich zum Lächeln brachte.
Kaum dass der Morgen anbrach, konnte sie sich kaum noch auf den Beinen halten. Das sie nicht wusste, in welchem Hotel sie einquartiert war, nahm ich sie kurzer Hand mit zu meinem.
Sie zögerte kurz als der Portier meinen vollständigen Namen sagte, ich hatte mich ihr nur als Paul vorgestellt.
Wir verbrachten den anbrechenden Morgen zusammen im Bett, tauschten nur einige heiße Küsse aus, sie bat mich ihr Zeit zu geben und genau das tat ich. Neele war es wert dass man(n) auf sie wartete.
Flaschback Ende
Von jenem Tag an waren wir unzertrennlich. Wann immer ich konnte war ich an ihrer Seite. Neele taute von Tag zu Tag mehr auf, was nicht nur mir auffiel. Auch ihre engsten Freunde waren begeistert, denn laut Naischel hatte ich Neele zurück ins Leben gebracht.
Oft saßen wir abends noch zusammen, während Neele schon selig schlief. Naischel erzählte mir mehr als Neele zu jener Zeit gekonnt hätte, zu tief saßen die Wunden, die Rob ihr zugefügt hatte.
Ich begriff schnell dass Tom auch eine wichtige Person in ihrem Leben war, sie hatten zwar wieder Kontakt, aber dennoch schien etwas zwischen den beiden zu stehen, genauso wie etwas zwischen uns beiden stand. Wir hatten immer noch nicht miteinander geschlafen, ich war froh dass Neele überhaupt Körperkontakt zuließ, der übers Küssen hinausging.
So langsam kamen wir an einem Punkt, wo es schwierig war, aufhören zu können. Ich liebte es ihren Körper mit Küssen zu verwöhnen, sie zu streicheln. Ich begehrte sie so sehr und ich wollte ihr zeigen, wie viel sie mir bereits bedeutete, wollte sie an jeder Stelle liebkosen. Ich liebte es sie alleine durch meine Berührungen in Ekstase zu versetzen, sie wand sich jedes Mal regelrecht unter mir, bat mich um Erlösung, die ich ihr nur zu gerne gab.
Ihr Gesicht zu beobachten während sie kam, war immer wieder ein Genuss. Sie sah in diesem Moment immer so friedlich aus, frei von ihrem ganzen Schmerz und wenn sie dann noch meinen Namen stöhnte, war mein Glück vollkommen, denn in jenen Momenten schaffte ich es Rob vollständig aus ihrem Kopf zu verdrängen.
Sie wollte sich für den letzten Schritt Zeit lassen, natürlich war es schwer für mich, mich zurück zu halten, aber ich tat es für sie. Es war ja nicht so dass sie mich nicht auch berührte, sie tat es, aber zaghaft.
Wir hatten Spaß zusammen und sie fasste immer mehr Vertrauen zu mir, zu uns. Sie stand zu unserer Beziehung, küsste mich sogar in der Öffentlichkeit und hatte keine Angst mehr dabei fotografiert zu werden. Als angehender Fernsehstar hat man es nun mal nicht leicht und so wurde ich von einigen Paparazzi auch schon mal erkannt, wenn wir zusammen unterwegs waren. Ich schaffte es sie immer mehr aus ihrem Schneckenhaus hervorzuholen. Lina trug zu ihrer Offenheit und zu ihrem steigenden Selbstvertrauen genauso bei wie ich. Sie vergötterte ihre kleine Hündin und ich war froh dass sie jemanden hatte, wenn ich nicht bei ihr sein konnte.
Ashley bezeichnete mich immer wieder als Selbstlos, weil ich Neeles Bedürfnisse über die meinen stellte, aber so blöd das klingt, ich wollte einfach nur dass sie glücklich war. Ich wollte das, was wir hatten nicht zerstören weil ich mit ihr schlafen wollte.
Wir sprachen hin und wieder auch über Robert, das war unumgänglich. Sie hatte große Angst vor der New Moon Premiere, die immer näher rückte. Ashley und Naischel wollten sie natürlich an ihrer Seite haben und zu Neeles Verärgerung unterstützte ich die beiden. Ich sprach ihr Mut zu, sie war eine starke Frau und sie war bereit ihm gegenüber zu stehen, sich Robert zu stellen.
Ich persönlich kannte ihn nicht, hielt ihn aber für ein riesiges Arschloch weil er Neele das Herz gebrochen hatte. Sie nicht einmal angehört hatte, sondern einfach die Beziehung via Sms beendete. Er bemühte sich nicht mal um sie und er wollte sie wirklich geliebt haben? Das konnte ich nicht glauben, ich würde alles für diese Frau tun, soviel stand fest.
Kellan hatte mir vor ein paar Tagen eine interessante Frage gestellt, welche mir gerade heute, wo ich den Kopf frei behalten musste, durch den Kopf ging.
Würde ich für mein eigenes Glück zurückstecken nur um sie glücklich zu sehen? Ich wusste es nicht, natürlich im ersten Moment hatte ich „Ja“ gesagt, aber stimmte das auch? Wäre ich bereit sie gehen zu lassen, sollte sie sich doch irgendwann gegen mich entscheiden?
Wenn Robert erst einmal begriff, was er verloren hatte, würde er um sie kämpfen. Würde ich sie ihm kampflos einfach überlassen? Zwar sprach Neele nicht darüber aber ich merkte einfach dass sie noch viel mehr für ihn empfand, als sie zu sich selbst eingestehen wollte. Sie war alles andere als über ihn hinweg. Ich wusste sie mochte mich, empfand etwas mehr wie Freundschaft für mich, aber reichte das aus um gegen Roberts Avancen zu bestehen?
Seufzend fuhr ich die Einfahrt zu Kellans Haus hoch. Ashley hatte es sich natürlich nicht nehmen lassen, auch mich einzukleiden. Ihr entkam wirklich niemand.
Kaum dass ich meinen Wagen geparkt hatte, hörte ich schon laute Stimmen. Ich musste schmunzeln, es waren eindeutig meine Neele und Ashley, die sich da lautstark stritten.
Ich klingelte und ein grinsender Kellan öffnete mir die Tür.
„Komm rein Paul, die Mädels brauchen noch eine Weile“, begrüßte er mich gut gelaunt wie immer. Das mochte ich so an ihm, er war tendenziell immer gutgelaunt und wirklich ein super Typ.
„Du meinst mein Mädel brauch mal wieder…“, lachte ich und trat ein, als ich Naischel in ihrem Kleid vor mir stehen sah.
„Wow Naischel, du siehst fantastisch aus.“
„Hey, Finger weg Paul, das hier ist meine“, scherzte Kellan, zog seine Freundin in seine starken Arme und küsste sie stürmisch.
Naischel löste sich kichernd von ihm und verschwand nach oben, um nach zu sehen, wie weit die beiden waren.
Kellan gab mir mit einer Kopfbewegung zu verstehen, dass ich ihr ruhig folgen sollte. „Vielleicht kannst du dein Mädchen ja doch dazu bewegen, sich anzuziehen“
Ich grinste und folgte Naischel nach oben, blieb aber im Türrahmen stehen und beobachtete wie sich die Mädels in den Armen lagen.
Neele sah traumhaft aus in ihrem cremefarbenen Kleid. Sie trug die Ohrringe, die sie am Abend unseres ersten Treffens getragen hatte und meine Kette, die ich ihr vor kurzen geschenkt hatte.
„Was meint ihr kann ich so gehen?“, fragte sie und bewunderte sich gerade selbst im Spiegel.
„Wie ich sehe, wollen wir ihm heute Abend zeigen, was er verloren hat“, sagte ich schmunzelnd und trat hinein.
Neele fuhr sofort herum und lief auf mich zu, sogleich zog ich sie fest an mich und küsste sie liebevoll.
„Du siehst wunderschön aus, mein Liebling“, hauchte ich unter unseren Küssen, was sie natürlich erröten ließ. Es war schön zu sehen, dass ich so eine Wirkung auf sie hatte.
Ashley hetzte uns zum Aufbruch und auch während der Fahrt merkte nicht nur ich, wie nervös Neele war.
Behutsam nahm ich ihre Hand in meine, versuchte ihr so Halt zu geben, während die Mädchen versuchten sie mit Worten zu bestärken.
Der Wagen hielt und wir stiegen aus. Seite an Seite, Hand in Hand schritten wir über den roten Teppich. Neele wich gekonnt jeglichen Interviews aus, posierte aber dennoch mit mir für Fotos, denn ich wollte jedem die Frau an meiner Seite zeigen, war unheimlich stolz auf sie. Langsam wurde sie locker und hatte sogar Spaß, bis eine schwarze Limousine vorfuhr und ER ausstieg.
Neele versteifte sich sofort neben mir, sie hatte ihn also bemerkt, wie konnte man den großen Robert Pattinson auch nicht bemerken. „Rob“ Chöre hallten durch die Luft, so dass man kaum noch sein eigenes Wort verstehen konnte.
Ich sah wie sein Blick den ihren traf und musste irgendwie handeln, ich wollte sie von ihm ablenken und ihm zeigen, dass er sie verloren hatte, endgültig. Ich wirbelte ich sie herum und presste mit voller Leidenschaft meine Lippen auf die ihren. Um uns herum hörte ich etliche Klickgeräusche und wusste dass ich dadurch nun die Aufmerksamkeit auf uns gelenkt hatte. Neele entspannte und erwiderte den Kuss sogar kurz, ehe wir uns von einander lösten. Ich lächelte ihr aufmunternd zu, sie schmiegte sich fest an mich und gemeinsam betraten wir das Theater. Sie war mir dankbar, das wusste ich, wir benötigten nicht viele Worte um uns zu verstehen.
Wir suchten unsere Plätze und nahmen bereits Platz, kurze Zeit später kamen auch die anderen zu uns und die Vorstellung begann.
Während des Films schmieg sich Neele an mich und ich hauchte ihr immer wieder kleine Küsse zu.
Natürlich entgingen mir die Blicke dieses Widerlings nicht, die er immer wieder unverfroren meinem Mädchen zu schmiss.
Als die Italienszenen kamen, spannte sich Neele neben mir unglaublich an, sie schluchzte plötzlich auf, entschuldigte sich und rannte nach draußen. Scheiße, so was hatte ich befürchtet, natürlich erinnerten sie gerade diese Szenen an ihre gemeinsame Zeit.
Direkt nachdem Neele den Saal verlassen hatte, sprang Robert auf und ich konnte eins und eins zusammen zählen. Kellan stellte sich provozierend vor ihn, ließ ihn aber dennoch vorbei.
Jetzt lag es an mir, sie vor diesem Kerl zu beschützen, aber auch ich kam an Kellan nicht vorbei. „Geb ihm ein paar Minuten. Er sollte sich wenigstens entschuldigen können“
„Auf deine Verantwortung Kellan“, spie ich wütend aus. Diesem Scheißkerl war alles Mögliche zu zu trauen.
Nach wenigen Minuten hielt es auch Naischel nicht mehr auf ihrem Sitz und erkämpfte sich ihren Weg nach draußen, dicht gefolgt von mir.
Ohne Umwege rannte ich Naischel hinterher, sie schien zu wissen, wo Neele steckte, diese kam gerade durch die Tür des Damenklos.
„Oh Gott, Neele, was hat er getan?“ fragte Naischel hysterisch.
„Hm?“ sie lief geradewegs in meine Arme.
„Du siehst schrecklich aus, was ist passiert?“, flüsterte ich ihr leise zu.
„Ich hab ihm gesagt, er hat mich nicht wieder gefunden, weil die Damentoilette kein Fundbüro ist...“
Verwirrt sah ich sie an, so eine Schlagfertigkeit hätte ich ihr nicht zugetraut.
„Was denn? Ist doch wahr.“
„Schon, aber...“ setzte Naischel an, nach einem Blick von mir, schwieg sie allerdings.
„Können wir irgendwohin?“ murmelte Neele in mein Hemd.
„Natürlich, Liebling. Wohin möchtest du denn?“
„Mir egal...“
„Egal gibt es nicht.“, erwiderte ich und hob ihr Kinn nach oben, damit sie mich ansehen konnte.
Wir beschlossen erst einmal zusammen essen zu gehen und später auf der Party vorbei zu sehen.
Ich genoss unsere traute Zweisamkeit während des Essens und amüsierte mich mal wieder über die Abnormalität ihrer Lieblingspizza. Gut gelaunt erschienen wir auf der Aftershowparty.
Ich entschuldigte mich kurz auf die Toilette, als ich von weitem ihren Freund Tom sehen sah. Die beiden mussten sich endlich aussprechen und ich wollte ihr die Möglichkeit geben, dies zu tun.
Ganz wie erwartet, unterhielt sie sich bereits angeregt mit diesem Tom, als ich wieder zu ihr trat.
Nachdem wir uns vorgestellt hatten, fragte mich Neele ob sie mich kurz allein lassen könnte, sie wollte mit Tom die verloren gegangene Zeit aufholen. Selbstverständlich hatte ich dem nichts entgegen zu setzen.
Ich wusste von Naischel, dass Tom auch tiefe Gefühle für sie hegte, aber es machte mir dennoch nichts aus, die beiden zusammen ziehen zu lassen. Wie konnte man Neele auch nicht lieben, sie war ein Engel, einfach perfekt. Natürlich hatte sie ihren kleinen Fehler, aber die hat jeder von uns und ich liebte sie, alles an ihr.
Ich ging an die Bar und beobachtete die beiden. Sie unterhielten sich angeregt, lagen sich in den Armen. Trotz der Vertrautheit der beiden war ich nicht im Geringsten eifersüchtig, da ich wusste wie wichtig Tom für Neele war.
Es kam mir fast vor wie eine Ewigkeit, aber endlich stand Neele auf und kam auf mich zu. Toms Blick traf meinen und ich nickte ihm dankbar zu.
„Alles geklärt mein Schatz?“
„Ja, wir haben uns ausgesprochen, das hat gut getan…Danke“, Neele presste mich fest an sich und küsste mich zärtlich.
„Wofür war das?“, fragte ich völlig verzückt.
„Danke für alles Paul … Durch dich lebe ich wieder… Ich bin bereit Paul… ich möchte nicht länger warten….Lass uns gehen“ Ihre Augen funkelten und ich wusste genau, was sie meinte.
„Neele…das…“
Sanft legte sie mir ihre Finger auf den Mund und brachte mich damit zum Schweigen.
„Lass uns gehen…“, wiederholte sie noch einmal, nahm meine Hand und zog mich nach draußen….
************
Wir nahmen und ein Taxi und ich wollte dem Fahrer gerade die Adresse von Kellans Haus nennen, als sie mich zurückhielt.
„Lass uns in dein Appartement fahren“, flüsterte sie mir bittend zu. Wir waren zuvor noch nie bei mir gewesen, selbstverständlich hatte ich nichts dagegen, wunderte mich aber trotzdem.
Ich nannte dem Taxifahrer die Adresse und schon brausten wir los.
Kaum dass wir das Taxi verlassen und mein Apartment betreten hatten, lag sie in meinen Armen und küsste mich verführerisch. Außer Atem löste sie sich von mir und sah sich um. „Schön hast du es hier…“
„Hm….“, säuselte ich und zog sie wieder an mich. Voller Leidenschaft küsste ich sie und sie erwiderte meinen Kuss, verschmolz förmlich mit mir.
Meine Hände machten sich selbständig und öffneten den Reisverschluss ihres Kleides, sofort glitt es zu Boden und sie stand nur noch in Unterwäsche vor mir, was mich wahnsinnig machte. Ich schob meine Hände unter ihre Schenkel und hob sie hoch, trug sie ohne Umwege in mein Schlafzimmer und legte sie behutsam aufs Bett.
Verlangend sah sie mich an und grinste verschmitzt. „Was ist, willst du mich nur ansehen oder auch auspacken?“
Ich schluckte und glitt zu ihr aufs Bett. Ohne Umwege fanden unsere Lippen wieder zu einander. Sofort umspielte meine Zunge die ihre, was uns beide leise aufstöhnen ließ.
Sie fackelte nicht lange und öffnete meine Hose, fand direkt den Weg mit ihrer Hand in meine Boxershorts, wo sich bereits eine deutliche Beule abzeichnete.
Neele griff hinein und umfasste meine Erektion. Ich konnte nicht anders als laut aufzustöhnen. Sie beugte sich hinunter, oh nein sie würde doch wohl nicht..?
Und doch sie tat es, sie umschloss mit ihren Lippen meinen Penis, leckte und saugte an meiner Eichel, oh Gott, sie wusste wirklich was sie da tat. Alles in mir fing an zu kribbeln und ich keuchte erregt auf, lange würde ich das nicht mehr mitmachen können. Ich drückte sie zurück in die Kissen und sie sah mich überrascht an als ich begann ihren Körper mit Küssen zu übersehen und schob mich von sich weg. Ohne Erklärung entkleidete sie sich und zog auch mir meine Hose samt Boxershorts aus.
Mein Herz raste, wie immer wenn wir uns so nahe waren. Ich konnte nicht anders als sie zu mir zu ziehen und sie zu küssen, wollte sie wieder auf den Rücken drehen aber sie schüttelte nur mit ihrem Kopf.
Ohne weitere Umwege ließ sie sich auf mich gleiten und ich stöhnte überrascht auf als ich in sie eindrang, was auch sie aufstöhnen ließ.
Etwas verwirrt riss ich die Augen auf, während sie mich grinsend an sah und sich auf mir zu bewegen begann.
Ich konnte es kaum glauben, sie tat es wirklich, wir taten es wirklich…
„Oh mein Gott, Neele…“, keuchte ich.
Sie beugte sich zu mir herunter um mich zu küssen. „Das fühlt sich so gut an, warum habe ich nur so lange darauf verzichtet“, flüsterte sie rauch und beschleunigte ihr Tempo, sie stöhnte hemmungslos und explodierte augenblicklich. Ihre Muskeln zogen sich um meinen Penis zusammen und ich musste stark an mich halten um nicht zu kommen. Schwer atmend ließ sie sich auf mich sinken.
„Es tut…mir leid…“, stammelte sie.
„Schatz der Abend ist noch lange nicht vorbei…also ich kann noch“, grinste ich teuflisch und drehte sie auf den Rücken…
As lovers Go….
She said "I've gotta be honest,
You're wasting your time if you're fishing round here."
And I said "you must be mistaken,
I'm not fooling... this feeling is real"
She said "you gotta be crazy,
What do you take me for? Some kind of easy mark?
"You've got wits, you've got looks,
You've got passion, but I swear that you've got me all wrong."
All wrong.
All wrong.
But you got me...
I'll be true, I'll be useful...
I'll be cavalier...i'll be yours my dear.
And I'll belong to you...
If you'll just let me through.
This is easy as lovers go,
So don't complicate it by hesitating.
And this is wonderful as loving goes,
This is tailor-made, whats the sense in waiting?
And I said "I've gotta be honest
I've been waiting for you all my life."
For so long I thought I was asylum bound,
But just seeing you makes me think twice.
And being with you here makes me sane,
I fear I'll go crazy if you leave my side.
You've got wits... you've got looks,
You've got passion but are you brave enough to leave with me tonight?
Tonight.
Tonight.
But you've got me...
I'll be true, I'll be useful...
I'll be cavalier...i'll be yours my dear.
And I'll belong to you...
If you'll just let me through.
This is easy as lovers go,
So don't complicate it by hesitating.
And this is wonderful as loving goes,
This is tailor-made, whats the sense in waiting?
This is easy as lovers go,
So don't complicate it by hesitating.
And this is wonderful as loving goes,
This is tailor-made, whats the sense in waiting?


