Maj Pov
Am Buffet trafen wir auf Rob, der wie es ja nicht anders zu erwarten war, ohne Neele ankam.
Ich schiss ihn erst einmal zusammen und dann kam auch Neele und der Rest an.
Robert kam auf Neele zu und umarmte sie, dann verschwanden die beiden.
Ich hoffte gutes für sie.
Kurze Zeit später waren die anderen dann auch schon wieder verschwunden und Alex und ich blieben zurück.
Da die Show eh jeden Moment weiter gehen würde, beschlossen wir schon mal zu unseren Plätzen zurück zu gehen.
Ich blickte noch einmal nach unten zu den anderen und sah, dass Neele sich wieder zu Rob gesetzt hatte, hoffentlich war jetzt wieder alles okay.
Nachdem dem noch diverse Preise verliehen wurden und der sehnsüchtig erwartete New Moon Trailer vorgestellt wurde, ging es zur Aftershow-Party.
Ich dachte mir ich muntere Neele ein bisschen auf und wartete am Ausgang auf sie.
Nach langen 5 Minuten kam sie dann endlich.
„Was war denn los ? Ihr wart plötzlich alle weg ? Ist alles in Ordnung ?“, ich machte mir echt Sorgen.
„Ehm...“, ihr Blick wanderte zur Rob, welcher daraufhin zu irgendwelchen Kollegen ging.
„Alles Gut, Maj. Es ist … nichts...!“, gab sie mir mit einem aufgesetzten Lächeln zu verstehen, doch ich glaubte ihr nicht so ganz, dennoch fragte ich lieber nicht weiter nach.
„So und jetzt würde ich sagen, sollten wir beiden auf den Erfolg des Films anstoßen, meinst du nicht ?“
„Ich bin dabei!“
Dann gings ab zur Bar.
Neele hielt sich mit 2 Gläser Sekt ziemlich zurück, ich allerdings beließ es nicht dabei.
Ich wusste nicht, wie lange wir hier schon saßen und wie viel ich getrunken hatte, doch Neele verabschiedete sich von mir, allerdings bekam ich nicht so richtig mit, was sie sagte.
„Ok, aber denk dran, morgen um zwei gemeinsam Mittagessen in diesem Restaurant...“, war das einzige, was ich ihr noch sagte und bestellt mir noch ein Bier.
2 Bier später umfassten mich von hinten 2 Arme, da ich nicht mehr ganz nüchtern war erschrak ich mich und schlug um mich.
„Hey !“, beschwerte sich jemand und ich merkte, dass es Alex war.
Ich entschuldigte mich bei ihm und dann hob er mich auch schon hoch und trug mich zum Ausgang.
Ich protestierte lautstark, doch ihn schien es nicht zu stören, bzw. zu interessieren.
Die Papparazzis allerdings hatten einen Heiden Spaß mich zu fotografieren.
Upps... morgen würde mich jeder sehen, betrunken auf Alex Armen.
Das wäre ziemlich peinlich, nicht unbedingt für mich sondern für Alex.
Ich stellte mich schlafend und nach einer Zeit merkte ich, dass ich tatsächlich weggetreten war.
Ich wachte erst wieder auf, als einen nervtötendes Geräusch die Stille durchbrach.
Ich schlug meine Augen auf und sah, dass ich im Schlafzimmer von Alex Haus sein musste.
Nach 5 Minuten dösen, schaute ich auf die Uhr und sah, dass es schon 11 Uhr war.
Mist ! Hatte ich solange geschlafen.
Ich erhob mich aus meinem Bett und zog mir frische Sachen an und stolzierte dann aus dem Zimmer.
Vom Flur wurde ich von Brötchen- und Kaffeeduft in die Küche geleitet, wo ein hellwacher und gut gelaunter Alex auf mich wartete.
„Na Prinzessin ausgeschlafen ?“, fragte er mich hochnäsig.
„Ja“, gab ich patzig zurück und setzte mich an den Tisch, gab ihm einen Kuss und schnappte mir ein Brötchen.
Nachdem ich 2 Brötchen verschlungen hatte, ergriff Alex das Wort.
„Also Maj, ich würde gerne mit dir besprechen, wie es jetzt weiter gehen soll.“, er schaute mich fragend an, allerdings wusste ich nicht, ob seine Frage jetzt rhetorisch gemeint war, oder ob ich drauf antworten sollte.
Denn ehrlich gesagt, hab eich keine Ahnung, wie es weiter gehen soll.
Er bemerkte meine Unsicherheit und begann.
„Also ich muss in der nächsten Zeit auf Promotiontour gehen, dass heißt ich werde viel unterwegs sein. Ich überlasse es dir, ob du mit mir mitkommen willst, oder hier im Haus bleiben willst.“
Ich brauchte nicht lange zu überlegen, natürlich würde ich mit ihm mitkommen.
„Ähm... ich würde gerne mit dir mitkommen, wenn es nicht stört.“
„Nein natürlich stört es nicht. Also im nächsten Monat werden wir mit ein paar Fans „Vampir-Baseball“ spielen. Dafür müssen wir nach Portland.
Natürlich kannst du gerne mitspielen“
„Auh ja. Wer wird denn noch alles da sein ?“, fragte ich begeistert.
„Nun Edi, Rachelle und Peter auf jeden Fall, ich weiß nicht, ob noch andere eingeladen wurden.
Aber ich habe noch eine Frage an dich Maj.
Möchtest du bei mir bleiben ? Willst du nicht zurück zu deiner Mutter, bist du dir wirklich sicher, dass ich der Richtige für dich bin, ich meine du wirst immer mit Papparazzis leben müssen, wir sind ständig auf Reisen und nun ja ich meine es wird sehr hart werden.
Willst du das wirklich ?“
Was sollte das denn jetzt. Sonst wäre ich ja wohl jetzt nicht hier.
„Natürlich will ich das Alex.
Ich liebe dich und es macht mir nichts aus, ob wir jetzt ständig auf Reisen sind, oder gerade von Paparazzis verfolgt werde.
Ich stehe auf Abenteuer Alex und ich will mein weiteres Leben mit dir verbringen, egal, was wir durchstehen müssen.“
Man konnte förmlich hören, wie Alex ein Stein vom Herzen fiel.
Ich ging zu ihm und gab ihm einen leidenschaftlichen Kuss, welchen er sofort erwiderte.
Er hob mich hoch und trug mich zum Sofa.
Wir küssten uns immer heftiger und irgendwann lag komischerweise meine T-Shirt neben mir auf dem Boden und kurze Zeit später auch das von Alex.
Und so ging es weiter, bis wir beide nur noch unsere Unterwäsche anhatten.
Er wollte gerade meine BH öffnen, als es an der Tür klingelte.
Meine Güte, warum denn unbedingt jetzt.
Alex schnappte sich schnell seine Sachen und lief zur Tür.
Ich hörte nur Stimmen Gemurmel an der Tür und kurze zeit später war Alex schon wieder bei mir.
„Das war unser Chauffeur, in einer viertel Stunde müssen wir im Restaurant sein.
Er wollte uns eigentlich gerade abholen, ich hab ihn aber weg geschickt, wir fahren selbstständig hin.“, er gab mir noch einen letzten ziemlich heißen Kuss und verschwand dann mit einem Zwinkern.
Na klasse, dachte ich.
Jetzt sitze ich halbnackt in Alex Meraz Wohnzimmer und muss in einer viertel Stunde in einem Restaurant sein.
Ich rappelte mich hoch, rannte ins Bad und machte mich fertig.
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