Mittwoch, 4. November 2009

Cannes Tag 1

Neele Pov

Ausnahmsweise hatte ich es geschafft, pünktlich zu kommen und so konnte ich den ganzen Flug gemeinsam mit den Mädels genießen.
Im Hotel waren die Zimmer schnell verteilt und als Naischel dann auch noch damit rausrückte, dass wir am nächsten Tag alle gemeinsam zu den Festspielen gehen würden war die Stimmung perfekt.
Schon hatte ich keinen Hunger mehr gehabt, sondern war gleich gemeinsam mit den anderen nahc oben gestürmt. Was sollte ich nur anziehen??

Ich hatte gerade den gesamten Inhalt meines Koffers auf dem Fußboden ausgebreitet, als es an der Tür klopfte und Naischel mir verkündete, dass Kellan Lutz unten auf uns alle warten würde.
Ich hatte überhaupt keine Zeit mehr, mich noch großartig aufzubrezeln, also musste ich so gehen, wie ich mich im Flieger fertig gemacht hatte.

Während der Busfahrt erhob Kellan die Stimme, doch ich war so darin vertieft, mich etwas herzurichten, dass ich erst wieder zu mir kam, als ich merkte, dass der Bus hielt.
Ich hatte kaum Zeit, mir das Gebäude anzuschauen, da wurden wir schon von Kellan hereingeführt.
Wir befanden uns in einem großen Konferenzraum, an einer Seite war ein riesiges Buffet aufgebaut gerade wollte ich mich darüber freuen, als mir der Atem stockte.
Wir waren nicht, wie ich gedacht hatte, alleine in diesem Raum.
Vor uns stand der gesamte Cast, alle waren sie da.
Schon stürmten die ersten los, Rob wurde natürlich sofort in Beschlag genommen.
Unschlüssig stand ich herum, irgendwie überforderte mich diese Situation.

Endlich nahm ich mir ein Herz und ging auf Kristen zu, sie sollte so eine Zicke sein, was ich mir beim besten Willen nicht vorstellen konnte, also wollte ich mich selbst überzeugen.
Kaum stand ich vor ihr, versagte mir die Stimme, typisch.
„Hi!“, krächzte ich.
„Hi!“ freundlich lächelte sie mich an.
Und was tat ich? Richtig, ich schwieg. Ich brachte kein Wort hinaus.
„Einen Moment kurz!“
Ich drehte mich um. Grrrrr warum konnte ich nicht einmal selbstbewusst sein?
Kellan beobachtete mich, na ganz große Klasse. Er grinste breit. Verdammt, wie affig musste ich ausziehen, wie ich Kristen den Rücken zu drehte und irgendwelche blödsinnigen Grimassen schnitt. Ich atmete noch einmal tief durch und drehte mich dann wieder um.

„So, jetzt bin ich bereit. Danke für's Warten.“
„Kein Problem. Aber wozu bist du bereit?“
„Ähm... dafür, mit dir zu reden.“, jetzt wurde ich auch noch rot. Wunderbar. Kristen lachte. Doch sie gab mir nicht das Gefühl, ausgelacht zu werden. Dadurch wurde ich ein bisschen lockerer, lachte mit ihr.
„Blöd, ich weiß.“
„Ach was, das ist doch ganz normal. Immerhin bin ich ein Star!“ sie warf ihre Haare zurück, lachte aber dabei.
Wir unterhielten uns eine ganze Weile, dann kam eines der Anderen Mädchen und bat um Fotos.
„Ich komme später nochmal!“
Dann ging ich weiter, sah mich um.
Rob war inzwischen nicht mehr ganz so belagert, die große Traube um ihn hatte sich aufgelöst, nur Franzi stand noch neben ihm. Die beiden wirkten vertraut miteinander. So ein Mist, machte sie sich jetzt genauso an Rob ran, wie Martha an Taylor?
Nicht, dass ich was dagegen gehabt hätte, dass Martha sich so ranschmiss, Taylor war mir ziemlich egal. Klar, er war super sexy, aber er war nun mal erst 17, also eindeutig zu jung, für mich zumindest. Aber Franzi und Rob, nein, das konnte ich mir nicht angucken.

Mein Blick fiel in eine Ecke, ich war mir sicher, dass sich da etwas bewegt hatte.
Ich trat näher heran und dann sah ich ihn.
Jemand, der hier, formal gesehen, gar nicht hingehörte. Jemand, dessen Figur genausowenig zu den Cullens gehörte, wie ich ein Vampir war. Jemand, dessen Charakter in Stücke gerissen und verbrannt worden war.
Nun stand ich vor ihm, direkt gegenüber von Cam Gigandet!
Vielleicht sollte ich anführen, dass Cam auf meiner Liste direkt nach Rob kam.
„Was machst du ... äähm Sie... hier??“ Cam lachte.
„Sag du, bitte, sonst fühle ich mich so alt.“
„Okay, also. Was machst du hier?“
„Ich habe gehört, dass hier einige... andersartige Fans kommen sollen, das konnte ich mir nicht entgehen lassen. Und ich wurde nicht enttäuscht.“
„Wie meinst du das, „andersartig“?“ ich konnte nicht glauben, dass ich so unbeschwert mit ihm reden konnte.
„Nun ja, normalerweise sind Fans... aufdringlich und laut. Und ihr, ihr scheint anders zu sein. Ihr seid leise, habt euch unter Kontrolle. Na ja, und ihr ignoriert mich.“ das letzte klang ein wenig enttäuscht.
„Wenn du hier nur in der Ecke stehst und dich versteckst!“ konterte ich. Es klappte, er lachte.
„Ich wollte mir das erstmal aus sicherer Entfernung ansehen. Also, mit wem habe ich das Vergnügen?“
„Ups, ganz vergessen. Hi, ich bin Neele!“. Wir gaben uns die Hände.
„Angenehm, Cam.“
„Ich weiß!“ sagte ich und strecke ihm die Zunge raus. Woher nahm ich diesen Mut?
„Wow, ihr seid wirklich anders. Normalerweise bekommen sie mir gegenüber kein Wort heraus.“
„Tja, mir geht’s normalerweise ganz genauso. Was jetzt mit mir los ist weiß ich auch nicht.“
„Wer kann meiner Gesellschaft schon widerstehen?“
„Bloß nicht eingebildet werden hier mein Lieber.“
Wir hatten eine Menge Spaß, bis auch einige der anderen Mädchen auf ihn aufmerksam geworden waren.
Ich lächelte ihm noch einmal zu und ging dann in Richtung Buffet, das Abendessen hatten wir schließlich ausfallen lassen, sodass mein Magen leer war.

Am Buffet traf ich, Schreck lass nach, auf Rob, der sich ebenfalls gerade etwas zu essen besorgte. Franzi hatte ihn also kurz in Ruhe gelassen. Suchend sah ich mich um, keine Spur von ihr. Vermutlich war wie mal für 'Kleine Mädchen'.

„Darf ich mich zu dir setzen?“ brachte ich gerade so raus, bevor ich wieder rot wurde.
„Na klar!“, mit seinem unwiderstehlichen schiefen Lächeln sah er mich an, am Tisch angekommen stellte er rasch sein Tablett ab und zog dann den Stuhl zurück um mir zu helfen. Was für ein Gentleman.
„Danke!“ sagte ich, bevor ich anfing zu essen. Lieber gar nicht erst ein unangenehmes Schweigen aufkommen lassen.
Doch irgendwann war mein Teller leer und jetzt aufzustehen und mir noch mehr zu holen hätte wirklich verfressen ausgesehen.
„Ach, ich bin übrigens...“ begann ich
„Neele“ beendete er meinen Satz und lächelte. Entgeistert schaute ich ihn an.
„Woher...??“
„Ähm...“ er stockte kurz, „eines der Mädchen hat vorhin deinen Namen genannt.“
Ich hatte das Gefühl, dass er mir nicht ganz die Wahrheit sagte, doch das war mir egal. Ich saß mit Rob, mit DEM Robert Pattinson. Da war es wohl verständlich, dass es mir nicht wichtig war woher er meinen Namen kannte. Wir würden uns wohl nicht wieder sehen, also lieber den Augenblick genießen.
Martha und Naischel kamen zu uns an den Tisch, dicht gefolgt von Kellan. Wir unterhielten uns, na ja, ich stammelte eher blöd herum, bis Martha aufstand und Franzi an den Tisch holte, die sich sofort wieder an Rob heranschmiss.
Schnell bat ich ihn um einige Fotos und stand dann auf, das wollte ich mir nicht antun. Ich bildete mir ein, seinen Blick im Rücken zu spüren, doch das war wohl nur ein Wunschdenken.

Ich hatte nicht viel Zeit mir mein weiteres Handeln zu überlegen, da verkündete Kellan auch schon, dass wir heute Abend noch die Nacht unsicher machen würden.
Schnell stiegen wir alle in den Bus und rannten, im Hotel angekommen, alle in unsere Zimmer.
Meine Klamotten waren ja noch immer auf dem Boden verteilt, so dass es mir nicht schwer fiel, mich für ein Outfit zu entscheiden.
Die schwarze enge Jeans und das Longshirt in meiner Lieblingsfarbe – Brombeersaft-Farbe – und dazu meine schwarzen Pumps.
Durch die schnelle Entscheidung hatte ich genügend Zeit noch zu duschen und mich dann von neuem zu schminken. Gespannt wartete ich mit Maj und Franzi vor dem Fahrstuhl auf Martha und Naischel.
Als sie dann endlich da waren konnten wir los, nach einer kurzen Busfahrt kamen wir an.
Schon von außen sah es mega aus.
Kellan hielt uns die Tür auf und wir traten ein.

Wir waren also in diesem Club... einem VIP Club... 'wow', dachte ich nur. Nie hätte ich es mir träumen lassen, das ich mal in einem solchen Club sein würde.

Einige der Mädels zog es direkt an die Bar, dann zur Tanzfläche. Ich stand unschlüssig am Eingang... ich kannte die Mädels ja doch noch nicht so und wusste überhaupt nichts mit mir anzufangen. War ja klar. Da war ich schon mal top gestylt (ausnahmsweise war ich mit mir zufrieden) und stand nur rum. Schließlich folgte ich den anderen in die Lounge. ich setzte mich, bestellte mir Bacardi Razz mit Sprite, jammie. Es folgte ein 2. und ein 3.! So ein Mist, ich wollte doch gar nicht so viel trinken, egal, ich fühlte mich super, unterhielt mich mit allen in der Lounge, es waren nette Gespräche, nicht mehr die gezwungenen vom Anfang. Der Alkohol hatte wohl meine Zunge gelöst...

Irgendwann saß ich allein in der Lounge, irgendwie kam ich mir blöd vor. In meinen Beinen kribbelte es schon, ich brauchte dringend Bewegung.
Kaum war ich an der Tanzfläche angekommen kam eine Melodie in meine Ohren, die ich nur zu gut kannte. Mit einem Mal war es mir vollkommen egal, ob ich tanzen konnte oder nicht. Ich war hunderte von Kilometern entfernt von zu Hause, die meisten der hier anwesenden Menschen würde ich wahrscheinlich nie wieder sehen, ich hatte genügend Alkohol in meinem Körper und es liefen eine Menge heißer Kerle hier rum.
Wer nichts wagt, der nicht gewinnt.
Dennoch, ich suchte mir einen Platz auf der Tanzfläche, etwas abseits der Mädels. Ganz so sicher war ich mir bei meiner Aktion dann doch nicht.
Es war einfacher als gedacht, als hätten sie nie etwas anderes getan, bewegten sich meine Hüften zur Musik, schon wanderten meine Augen umher, um nach gut aussehenden männlichen Wesen Ausschau zu halten.
In etwa drei Meter Entfernung stand ein großer, muskelbepackter Kerl. Er sah furchtbar schleimig aus und winkte mir zu. Dann kam er näher, oh Gott, wie unheimlich. Gerade wollte ich verschwinden, als ich plötzlich eine Bewegung direkt an meinem Hintern wahrnahm. Schon wollte ich mich umdrehen, doch dann genoss ich die Berührungen auf meinem Bauch, es behagte mir, wie zwei starke Arme mir Halt gaben. Eine Weile tanzte ich so mit Mr. Unbekannt, dann siegte die Neugier und mit einer fließenden Bewegung drehte ich mich um und blickte in zwei unglaublich blaue Augen. Cam.
„Ähm Hi.“ mehr brachte ich nicht heraus. „Wieso tanzt du so...?“
„Na hör mal, glaubst du vielleicht, ich lasse eine so hübsche Frau einfach alleine auf der Tanzfläche? Weißt du, was hier für Männer rumlaufen?“
„Ich kann gut auf mich selber aufpassen!“ ich schaffte es nicht, von ihm loszukommen.
„Reg dich ab, lange kann ich sowieso nicht bleiben, mein Flieger geht morgen sehr früh. Lass mich dich doch wenigstens so lange beschützen.“
Seufzend gab ich nach und er zog mich wieder an sich. Vielleicht hatte er ja Recht. Der Typ von vorhin war nicht mehr zu sehen und ich war froh darüber.

Wir tanzten noch eine Weile und setzten uns dann gemeinsam wieder in die VIP-Lounge. Ich brauchte dringend noch etwas zu trinken. Cam bestand darauf, dass ich mich hinsetzen müsste und er Getränke holen würde.
Als er zurück kam riss ich ihm fast mein Glas aus der Hand und setzte es an den Mund, ich war fast am verdursten.
„Bäh was ist das denn? Cola?“
„Ich dachte, du solltest mal eine Pause mit Alkohol machen.“
„Spinnst du? Bist du mein Vater oder was? Ich hol mir jetzt was richtiges.“ sagte ich, stand auf und kam mit einem weiteren Bacardi Razz zurück.
Er guckte sauer, sagte aber nichts. So schafften wir es, uns noch ein wenig normal zu unterhalten, bevor er aufbrechen musste.
„Pass auf dich auf, Kleine! Ich hoffe, wir sehen uns mal wieder!“
„Hoffe ich auch. Aber über das 'Kleine' müssen wir noch mal reden!“
Wir umarmten uns rasch und ich blieb alleine zurück.

Nicht lange, da hielt ich es nicht mehr aus, erneut schrien meine Beine nach Bewegung, ich konnte noch erstaunlich gut auf meinen hohen Schuhen laufen, wie ich feststellte.
Ich sah mich kurz nach dem Typen von vorhin um, doch er war weit und breit nicht zu sehen. Gerade wollte ich mich auf die Tanzfläche begeben, als jemand neben mir stand und mir die Hand hinhielt. Verdutzt drehte ich meinen Kopf zum Besitzer dieser Hand und mein Herz setzte aus. Neben mir stand Rob.
„Darf ich bitten?“ fragte er förmlich, zog mich dann aber, ohne meine Antwort abzuwarten auf die Tanzfläche.
Ich nahm kaum war, dass eines meiner Lieblingslieder lief, meine Hüften bewegten sich automatisch und Rob zog mit. Wir tanzten miteinander, wie ich es wohl noch nie vorher getan hatte. Nun gut, mit meiner besten Freundin war es fast ebenso abgegangen, aber das ist auch etwas anderes.

Als eine Reihe schlechter Lieder kamen beschlossen wir, uns erstmal hinzusetzen.
„Möchtest du etwas trinken?“ da war er wieder, der Gentleman.
„Ja, aber ich besorge etwas! Halte du hier die Stellung.“
„Vergiss es, ich trinke keine Mädchensachen.“ Ich musste grinsen.
„Vergiss du es, es gibt keine Mädchensachen außerdem bestimme ich sowieso.“ sagte ich und ging los.
Zurückkehrte ich mit zwei Gläsern Bacardi Razz und Sprite, schweren Herzens hatte ich die Himbeeren weggelassen, das würde zu sehr nach Mädchensachen aussehen, da war ich mir sicher.
„Wo ich hier doch gerade mit einer Deutschen sitze. Was habt ihr für Bräuche in Deutschland?“
Ich brauchte nicht lange überlegen, meine Zunge war eh schneller.
„Los, wir trinken Brüderschaft!“
„Was ist das?“
„Warte, ich zeigs dir!“ gesagt getan, schön eingehakt, getrunken. Und geküsst. Ohne Skrupel drückte ich meine Lippen auf seine. Nur kurz, ich wollte es nicht übertreiben.
„Das ist also Brüderschaft.“ er grinste.
Kaum war das erste Glas leer ging er los um etwas neues zu holen. Ich staunte nicht schlecht, als er gleich mit einer ganzen Flaschen Bacardi Razz und Sprite zurückkam und zusätzlich auch noch zwei kleine Gläser, gefüllt mit einer klaren, vermutlich hochprozentigen, Flüssigkeit dabei hatte.
Er stellte die Flaschen ab und hielt mir mein Glas hin.
Misstrauisch roch ich, dann strahlte ich.
„GEIL, Sambuca!!!!“ woher er wusste, dass ich Sambuca quasi abgöttisch liebte, oder ob er es überhaupt, wusste war mir egal.
Er stieß mit mir an und wollte gerade trinken, da schrie ich
„STOP!!“ entsetzt sah er mich an. Ich lachte.
„Das ist noch ein Brauch. Man muss sich angucken, wenn man anstößt. Sonst gibt’s sieben Jahre schlechten Sex! Mindestens!“
„Das will ich natürlich nicht riskieren!“ Er sah mich viel sagend an, nun ja, sofern das bei seinem Pegel möglich war, bzw. ich das bei meinem erkennen konnte.
Es folgten noch einige Getränke, auch das ein oder andere Glas Sambuca.

Inzwischen waren auch einige der Anderen in die Lounge gekommen. Rob kam mir immer näher, ich konnte nicht sagen, dass mir das unangenehm war und doch, als sich unsere Körper immer öfter und stärker berührten kicherte ich los. Peinlich.

"Mädels und Jungs, es ist spät und da Rob morgen über die Teppich muss, schlage ich vor, dass wir uns zurück ins Hotel machen. Schlaft euch aus und ich veranlasse dass ihr morgen Nachmittag abgeholt werdet. Ich melde mich diesbezüglich noch einmal. Dann sehen wir uns morgen in alter Frische.“ Peter, natürlich hatte er ein Auge auf Rob.
Seufzend erhob ich mich... nur um gleich darauf wieder aufs Sofa zurück zu sinken.
"Soll ich dich stützen?", fragte er grinsend.
"Ähm nee, lass mal, ich bleib noch kurz sitzen und komme dann gleich nach. Geh ruhig zu den anderen!"
In den Hintern hätte ich mir treten können, ich hätte von Rob gestützt werden können...von ROB meine Güte... er wirkte geknickt, obwohl ich nicht verstehen konnte warum.
Nun ja, ich folgte den anderen kurz danach... Ashley war bei mir
"Hi, wir hatten heute noch gar nicht die Gelegenheit, miteinander zu reden, vielleicht ist das jetzt der richtige Zeitpunkt...!"
Es war der richtige Zeitpunkt, denn wieder schwankte ich kurz.
"Gerne." antwortete ich nur und dann, um sie zu beruhigen, "Schlecht ist mir nicht, keine Sorge. Ich bin nur ein bisschen wackelig auf den Beinen!"
Und so begleitete sie mich ins Hotel und dort auch noch auf dem Weg in mein Zimmer! Ich war ihr sehr dankbar! Auch wenn wir nicht wirklich zum Reden gekommen waren.

Ich ließ mich einfach in mein Bett sinken und schlief sofort ein. Ich merkte nicht ein Mal, dass Ashley mich zudeckte.

Geweckt wurde ich von einem Schrei, der scheinbar aus Naischels Zimmer kam, welches direkt neben meinem lag.
Wir von der Tarantel gestochen fuhr ich hoch, nur um mich gleich darauf stöhnend wieder zurück sinken zu lassen. Mein Kopf pochte, noch nie hatte ich einen Kater gehabt. So ein Mist.
Wieder ein Schrei. Was war denn da los?
Wieder erhob ich mich, diesmal vorsichtig und langsamer, das schien mir besser zu bekommen. So wie ich war öffnete ich die Tür und ging zu Naischel.

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