Mittwoch, 4. November 2009

New Moon Set - Part 1

Martha Pov

Nachdem wir am Strand waren viel ich erschöpft ins Bett.
"Kann ich morgen duschen?", nuschelte ich ins Kissen.
"Aber nur mit mir, komm ich zieh dich aus dann schlaf ma"
Seine Hände zogen meine nassen Sachen aus und steckten mich in den Schlafanzug. Als ich mich fertig zurück legte schlief ich auch sofort ein.
...
PIEP PIEP PIEP
....
"Na bist du ausgeschlafen?", sanft küsste ich Tay auf die Wange.
Er nickte nur und stampfte Richtung Badezimmer.
Genüßlich streckte ich mich, stand auf und holte mir frische Kleidung raus, eine knappen dunklen Rock und ein weißes Top. Unterwäsche geschnappt, mehr brauchte ich nicht.
Im Bad hörte ich das Wasser plätschern und ich beeilte mich zu Taylor zu kommen.
"Wollten wir nicht zusammen duschen??", fragte ich gespielt beleidigt und mein Schatz machte mir Platz zum reinsteigen. Leider hatten wir es eilig, denn Lust hatte ich schon, bei so einem Körper. *grrr* (Muss ich mal gesagt haben)
Viel zu schnell waren wir fertig und ich föhnte meine kurzen Haare.
"Willst du wirklich so heute raus?"
Ich sah an mir runter, was war den so schlimm? Immerhin hatte ich eine Hotpan unter dem Rock, okay vielleicht der schwarze BH der durch das Top zu sehen war.
"Jap, gibts damit Probleme Mr. Lautner?"
Er schüttelte den Kopf und kam grinsend auf mich zu, seine Hände lies er unter den Rock gleiten.
"Ob ich da widerstehen kann?", hauchte er mir zu.
"Ja du musst", flüchtig gab ich ihm einen Kuss auf den Mund und schminkte mich, es war 10 vor 6.
Als wir fertig waren, zog ich mir meine Flipflops an, später kam denn die hohen Schuhe, verführen war angesagt.
Der Abschied von Maj war traurig, wir Mädels verdrückten eine kleine Träne für sie, aber immerhin war Alex dabei und begleitete sie.
Zusammen standen wir im Foyer als Tay einen Anruf von seinem Agenten bekam, es hießt der Dreh mit Selena würde nicht mehr statt finden.
Als er dann sagte er müsste mit ihr reden war ich fertig mit meiner Welt, die Gerüchte waren mir egal die sie verbreiten wollte.
"Ich dachte wir hätten endlich Ruhe vor ihr..", bedrückt sah ich zu Boden, als ich auch schon Taylors Hände an meinem Gesicht spürte.
Er zwang mich ihn anzusehen.
"Wir schaffen das, egal wie, wir zwei sind für einander bestimmt"
Zart drückte er mir einen Kuss auf den Mund.
"Martha und ich gehen schnell hoch, ich telefoniere rum, wollen wir dannach zum Set?"
"Das ist Klasse, ich will unbedingt sehen was in Italien gedreht wird", meldete sich Naischel und zusammen machten wir uns auf den Weg ins Zimmer.
Rob und Neele gingen derweil vor, immerhin hatte er zu arbeiten.
Immernoch nieder geschlagen legte ich mich aufs Bett während Tay durchs Wohnzimmer lief und wild mit allen Telefonierte.
Nach einer geschlagegen Stunde kam er dann zu mir und stemmte seine Hände zu beiden Seiten meine Kopfes ab.
"Magst du Vanessa Hugends? Ich hab jetzt endlos telefoniert und konnte sie für die Rolle arangieren" (Tja nichts mit Selma Naischel)
"Was, echt? Wieso hast du das gemacht? Wollte Selma nicht mit dir drehen?"
Er schüttelte den Kopf.
"Ihre Bedingung war das ich mit ihr zusammen komm, aber das will ich nicht. Mein Agent hat gemeint sie sehen sich ähnlich, deswegen gibt es da keine Probleme und gemacht habe ich das natürlich für dich"
Glücklich schlang ich meine Arme um seinen Nacken und zog ihn zu mir.
"Ich liebe dich so sehr!", sagte ich und küsste ihn stürmisch.
"Das kann ich nur zurück geben, wollen wir jetzt zum Set?"
Taylor hatte keine Zeit zum ausreden, denn ich drehte ihn schon auf den Rücken und saß rittlings auf ihm.
"Kann das nicht warten?"
Verführerisch spielte ich am Bund seines T-Shirts, als es schon laut gegen die Tür klopfte.
"Habt ihr zwei es jetzt endlich? Wir möchten langsam los, immerhin ist jetzt schon eine Stunde vergangen", brüllte Naischel, was war da bitte los?
"JAAA!!", antwortete ich und ging von Tay runter, zog meine Pumps an und takelte mit meinem Täschen zur Türe.
"So ein Arschloch, komm mit ich muss dir das unbedingt erzählen, ich bin fertig mit ihm!"
Sie packte mich am Arm und führte mich zum Aufzug.
"Erzähl mir bitte was passiert ist, bevor du sowas sagst!"
"Hat er nicht tatsächlich seine Ex- schrägstrich - beste Freundin hier her eingladen ohne es mir zu sagen?"
Skeptisch blickte ich sie an.
"Was ist daran so schlimm?", fragte ich vorsichtig.
"WAS DARAN SCHLIMM IST? Das ist so ne Schlampe von 90210, hab dir doch Bilder von ihr gezeigt", sagte sie nun aufgelöst.
"Aber, er liebt dich, also denk nicht an sie!"
Oh gott, das nächste Drama stand an.
Bis wir unten im Auto saßen, sagte sie nichts mehr, nicht einmal als Kellan wild auf sie einredete.
"Tja, du warst nicht anders"
Taylor blickte mich schief an als ich ihn in die Seite knuffte.
"Warte nur ab, wenn wir in Deutschland sein, meine ganzen Verehrer! Du kannst von Glück reden das ich umgezogen bin, sonst wären da auch noch die ganzen Exfreunde. Die sind alle noch scharf auf mich!"
Ihm blieb der Mund offen stehen, zum Glück waren wir angekommen, denn perfekt für meinen Abgang stieg ich aus dem Wagen und zwinkerte ihm zu.
Da stand auch schon Neele und winkte uns zu sich.
Stürmisch vielen wir uns in die Arme.
"Naischel und Kellan haben streit...", flüsterte ich als schon Naischel hinter mir auftauchte.
"Ja aber nur weil Annalynne diese dumme Punkt Punkt kommt. Was ist das schon für ein Name!"
"Ähm, dann solltest du dich nicht umdrehen Naischel, sie ist nämlich schon hier am Set..."
Geschockt drehten wir uns um wo gerade eine herzhafte Umarmung zwischen den Beiden statt fand.
"BOOOAh, der kann sich auf was gefasst machen"
Schnell entfernte ich mich und ging zu Taylor, der hatte natürlich nichts bessers zu tun als mir wieder unter dem Rock zu langen.
"Es ist einfach zu verlockend", grinste er mich an.
"Ja und dann gibt es Fotos wo du mir unter den Rock langst, sehr intelegent, dein Agent mag mich sowieso nicht!"
Beleidigt drehte ich mich um und lehnte meinen Rücken an seine Brust.
Naischel setzte sich wütend an den Tisch wo Dekoda und die anderen Volturi saßen, Neele leistete ganze Arbeit und stelle jedem einander vor.
"Mein Agent wollte sogar dich anstatt Selena austauschen, bis die Idee mit Vanessa kam. Ich will nicht das du in den ganzen Medienrummel rein rutscht. Ist zwar schon genügend passiert, aber ich will ein ruhige Zeit wenn ich mit dir in Deutschland bin"
Er lachte und zog mich zu den anderen, wo Neele wieder von vorne begann und ich freundlich allen die Hand reichte.
"Da Rob kommt mit Kristen, anscheinend ist kurz Pause"
Eingebildet blickte sie zu uns, was für ein arrogantes Miststück.
"Derda, werde ich nicht Hallo sagen, damit das klar ist"
Taylor lachte und gab mir einen Kuss auf den Mund.
"Alles was du dir wünscht mein Engel!"


Neele Pov

Ich wachte auf vom Vibrieren meines Handys, dazu hörte ich Gitarrenmusik und... seine Stimme. Wieder hatte ich vergessen, meinen Alarmton umzustellen.
„Guten Morgen, meine Liebste, wie ich höre wirst du auch von mir geweckt, wenn ich nicht da bin.“
„Mhh... jetzt bist du ja da.“ murmelte ich verschlafen. Er gab mir einen Kuss auf die Stirn, „Wir müssen jetzt aufstehen...“
„Warum können wir nicht einfach noch ein paar Stunden schlafen? Es war so schön in deinem Arm.“ ich versuchte ihn am Aufstehen zu hindern, was mir aber misslang.
„Hast du vergessen, warum ich dich so früh geweckt habe? Maj und Alex fliegen heute zurück nach Deutschland. Wir wollten zusammen frühstücken, bevor sie fahren.“ Sofort war ich hellwach, das hatte ich tatsächlich vergessen. Wenige Augenblicke später stand ich auch schon unter der Dusche.
„Wir sehen uns draußen?“ fragte ich zu Rob gewandt und stürmte aus dem Zimmer, um mir Klamotten zu holen. Ich entschied mich für einen luftigen Rock und ein etwas längeres Top mit freiem Rücken. Noch etwas dezentes Make Up und Wimperntusche, dann ging ich auf den Flur, erstaunlicher Weise war ich früher fertig als Rob. Mein Outfit schien Gefallen zu finden, als er endlich vor mir stand stieß er einen bewundernden Pfiff aus.
„Es ist also genehmigt?“ fragte ich grinsend. Als Antwort bekam ich nur einen Kuss. Hand in Hand gingen wir ins Restaurant. Ich bekam nichts runter, ich hasste Abschiede.
Als wir in der Lobby standen flossen bereits die ersten Tränen. Fest schloss ich Maj in die Arme, „Wir sehen uns bald wieder, sobald ich wieder in Deutschland bin, komme ich dich besuche, versprochen!“ Und zu Alex gewandt „Pass auf die Kleine auf!“, er umarmte mich kurz. „Na klar!“
Rob sah auf die Uhr, natürlich, er musste ja zum Set, die Arbeit rief.

Ich verabschiedete mich noch einmal in die Runde, dann setzten wir beide unsere Sonnenbrillen auf und traten auf die Straße, die Paparazzi beachteten wir nicht, sondern stiegen gleich ins Auto.
„Und es ist wirklich in Ordnung, wenn ich von Anfang an zum Set mitkomme?“
„Aber sicher. Chris hat es dir gestern vielleicht nicht gezeigt, aber er mag dich. Und jetzt mach dir nicht so viele Gedanken.“
Als wir am Set angekommen war ich etwas unsicher, ich hatte vorgehabt, mich im Hintergrund zu halten, doch Rob hatte scheinbar andere Pläne. Sanft schob er mich voran und stellte mich sämtlichen anwesenden Personen vor.
„Kristen brauche ich dir ja nicht vorzustellen, die kennst du ja schon!“ ich schaute sie an. Das stimmte, ich kannte sie wirklich bereits von unserer kleinen Party mit dem Cast am ersten Tag in Cannes. Damals war sie mir ganz sympathisch vorgekommen, wir hatten nett miteinander geredet. Jetzt sah das etwas anders aus. Sie schien mich nicht zu beachten, sagte nicht mal Hallo. Und ich verspürte auch kein großes Bedürfnis danach, mit ihr zu sprechen. Nicht, seitdem ich von dem Kuss erfahren hatte, den es zwischen beiden geben sollte.

Als Rob an die Arbeit ging, stand ich unbeholfen herum, ich wusste nicht, was ich tun sollte, wo ich störte und wie weit ich gehen konnte. Also beschloss ich, mich hier genauer umzusehen. Ich achtete peinlich genau darauf, wo ich meine Füße hinsetzte und trotzdem schaffte ich es, über die Kabel zu stolpern. Ich nutzte die Zeit, um mir die Gesichter zu den Namen zu merken, die Rob mir bei der Vorstellungsrunde genannt hatte und ich glaube, ich war recht erfolgreich.

Ich war sehr froh, als die anderen ankamen, dann war ich nicht mehr so alleine. Martha und ich fielen uns sofort in die Arme, "Naischel und Kellan haben streit...", flüsterte sie mir zu als ich sah, mit welchem Gesichtsausdruck Naischel hinter ihr näher kam. Sie hatte das wohl gehört.
"Ja aber nur weil Annalynne diese dumme Punkt Punkt kommt. Was ist das schon für ein Name!"
"Ähm, dann solltest du dich nicht umdrehen Naischel, sie ist nämlich schon hier am Set..."
Geschockt drehten wir uns um wo gerade eine herzhafte Umarmung zwischen den Beiden statt fand.
"BOOOAh, der kann sich auf was gefasst machen.“ Naischel setzte sich an den Tisch zu Dakota und ich begann, sie alle miteinander bekannt zu machen.
Schließlich stießen auch Tay und Martha zu uns, sodass ich mein „Bekanntmachungsprogramm“ erneut abspielte.


Naischel Pov

Wütend saß ich immer noch an dem „Volturi“- Tisch. Sie alle warteten auf ihren Auftritt.
Rob wurde zusammen mit Kristen zum nächsten Take gerufen. Es sollte die Marktplatzszene gedreht werden.
Rob mit nacktem Oberkörper im Sonnenlicht stehend. Ich musste schmunzeln, Rob war ja schon nett anzusehen. Neele setzte sich neben mich und seufzte.
„Was los?“, wollte ich neugierig wissen.
„Es gibt gleich ne Kussszene zwischen den beiden. Ich glaub das halt ich nicht aus“
„Du bist doch schon den ganzen Tag hier, guck doch Kris is das total egal, da könnte auch Dirk Bach steh und den würde sie küssen. Mach dir keinen Kopf. Komm wir gehen uns das ansehen, hier stinkts mir“, sagte ich und warf Kellan einen wütenden vernichtenden Blick zu.

Neele und ich stellten uns ein wenig abseits, so waren wir niemanden im Wege und hatten einen tollen Blick auf die Kathedrale, vor der Rob stand. „Und bitte Action“, schrie Chris ihm zu. Rob begann sein Hemd aufzuknöpfen und trat ins Sonnenlicht. Aus dem Augenwinkel heraus sahen wir Kristen durch einen Brunnen rennen, direkt auf ihn zu, immer wieder „Edward“ brüllend. Sie sprang ihm in die Arme und presste sofort ihre Lippen auf seine. Neele hielt den Atem an, während ich ihr beruhigend über den Arm strich.
„Schlampe“, hörte ich hinter uns jemanden sagen. Ich drehte mich um und sah in die Augen von Martha, die mich voller Hass angrinste. Sie verabscheute Kristen, ich grinste zurück.
Die Szene wurde widerholt, immer und immer wieder, solange bis Chris Weitz zu frieden war.

„Was ist eigentlich mit dir und Kellan?“, fragte Neele nun und ich seufzte, während wir weiterhin verfolgten, wie Kristen immer wieder in die Arme von Rob sprang und ihn küsste.
„Wir wollten grade los, da hat er mir gesagt, dass er vor ein paar Wochen schon diese Tussi eingeladen hat, da sie trotz Trennung noch gut befreundet wären. Er hat ihr vergessen abzusagen, wegen mir. Er dachte sich schon dass mir das wohl unangenehm wäre. Tja jedenfalls hat er heute morgen ne Sms gekriegt, dass sie da ist und direkt zum Set fährt, da meinte er dann es wäre der passende Zeitpunkt mir das mal zu sagen“, erklärte ich aufgebracht. Chris Weitz warf mir schon einen warnenden Blick zu.
Neeles Gesicht war immer noch sturr auf Kristen gerichtet.
„Man haben dies bald?“, zischte Neele sauer neben mir.
Martha und ich kicherten, während Chris uns wieder einen warnenden Blick zuwarf. Na klasse wenn das so weitergeht, würden die uns bestimmt bald rauswerfen.
„Bleibst du kurz bei Neele, ich hol mir mal schnell was zu trinken?“, flüsterte ich Martha ins Ohr, sie nickte zustimmend.
Ich ging Richtung Catering-Wagen, als mich jemand sanft am Arm packte. Genervt drehte ich mich um, vor mir stand Kellan, der mich traurig anssah.
„Was willst du noch?“, zischte ich wütend.
„Lass es mich doch erklären“
„Wir haben nichts mehr zu klären, geh zu deiner Schlampe und lass mich in Ruhe“, ich riss mich los und lief schnellen Schrittes zurück zu Martha und Neele.


Martha Pov

Das nächste Drama war am laufen, Männer.
Naischel kam wieder auf uns zu gestürmt, da fiel mir ein was wir bei meinem Liebeskummer gemacht haben. Saufen!
"Los, wir gehen jetzt ein trinken, ab ins Hotel, oder wollen wir in eine Bar?"
"Bar", kam es glechzeitig von meinen Mädels.
"Los dann fragen wir uns durch auf gehts!"
Schnell lief ich zu Taylor, er hatte noch meine Tasche.
"Wir gehen saufen, wir kommen dann wieder hier her. Bis dann", sagte ich schnell und gab ihm flüchtig einen Kuss.
Zusammen wurde nach Bars gesucht, inzwischen war es 12 Uhr und wir hatten noch immer keinen Schluck zu uns genommen.
"Da ist eine, na endlich auf gehts mädels!", sagte Naischel und wir gingen durch die Türe.
Das Ambiente war einladend dunkel, so das man seine Ruhe vor allem hatte.
"Verkauft ihr schon Alkohl?", fragte ich den Baarkeeper der nickte.
"Kommt ruhig her meine Damen, ich mix euch die besten Drinks"
Und so kam es das wir Cocktail nach Cocktail tranken, irgendwann war nur noch der Pure Alkohol am fließen...
"Habt ihr ne UUhhhhr?", lallte ich und fing das lachen an.
"Maaan wie siehstn du aus"
Ich fasste Neele ins Gesicht und lachte noch mehr, sie tat es mir gleich.
"Oh da ist eine Sms von Taylor"
Einmal in fahrt hörte ich nicht mehr auf zu reden.
"Da steht, wir sollen zum Set kommen, sie sind noch etwas länger da, ungefähr 1 Stunde. Mädels mischen wir die Runde auf?"
"Jaaa! Auf gehts immerhin muss ich Rob das wilde Tier in mir zeigen"
Naischel und ich kugelten uns wieder vor lachen. Wir waren so besoffen und Gott sei Dank hielt Naischels gute Laune an.
Gemeinsam torkelten wir zum Set, dort angekommen grölten wir keine Volkslieder mehr sondern kicherten nur.
"Da bist du ja endlich"
Jemand umarmte mich von hinten und zog mich an sich, es konnte nur Taylor sein. Ich beschloss mich umzudrehen und ihn verführerisch anzulächeln, doch irgendwie klappte es nicht ganz und ich musste lachen.
"Verdammt, wie viel habt ihr getrunken?"
"Ach hier und da etwas, der Baarkeeper war sehr nett und auch ganz süß", meine letzten Worte waren eher geflüstert.
"Er war also süß? Und was bin dann bitte ich?", beleidigt sah er weg.
Also ging ich nah an sein Ohr und hauchte ihm zu.
"Du bist verdammt scharf! Und wenn du mich jetzt nicht sofort irgendwohin schleppst, wo wir alleine sind, fall ich hier sofort über dich her!"
Man konnte die Sekunden zählen bis es auf ihn wirkte.
"Leute, wir müssen kurz was besprechen! Ich bin verdammt sauer auf Martha!"
Keiner bekam es mit, verschwommen sah ich im Augenwinkel wie Kellan mit Naischel rummachte. Geht doch! Was der liebe Alkohol nicht wunder verbringt.
Wenn sie wüsste was sie da macht, wo Neele war wusste ich gar nicht mehr.
Auf einmal kämpften zwei Tauben um ein Krümmel, ich bekam einen Lachkrampf und Taylor hatte schwer zu Kämpfen mich mit zu ziehen.
"Was ist so witzig?", fragte er und blickte sich um.
Ich deutete mit dem Finger auf die Tauben und schmiss mich weg.
Tay blickte zu mir und wieder zu den Tauben und lachte mit.
"Du bist unglaublich!", sagte er und drückte mich gegen die Wand.
Wir standen nun in einer dunklen Gasse wo uns keiner störte...


Neele Pov

Es gab Momente, ganz am Anfang, da hatte ich Kristen gemocht, dieses Gefühl drehte sich jetzt um. Ich hasste sie, wieder und wieder musste die Szene wiederholt werden, immer und immer wieder lief Kristen auf Rob, auf meinen Rob, zu und dann küssten sie sich. Ich konnte nicht verstehen, was Chris immer wieder daran auszusetzen hatte, ich fand es kam überzeugend rüber. ZU überzeugend für meine Begriffe.
Marthas Idee, eine Bar zu stürmen nahm ich nur allzu dankend an. Ich wollte mich betrinken, nein, ich musste mich betrinken jetzt sofort und ich musste fort von Set, sonst würde ich Kristen mitten im Lauf ein Bein stellen, da war ich mir sicher.
Nach scheinbar endloser Suche hatten wir eine Bar gefunden, die unseren Ansprüchen genügte. Nach einigen Cocktails, zum Warmlaufen, folgte der pure Alkohol. Ich wusste nichtmal mehr, wie viel wir getrunken hatten.
"Da steht, wir sollen zum Set kommen, sie sind noch etwas länger da, ungefähr 1 Stunde. Mädels mischen wir die Runde auf?" Martha schaute uns fragend an.
"Jaaa! Auf gehts immerhin muss ich Rob das wilde Tier in mir zeigen" ich war voll in meinem Element.
Auf dem Weg zum Set gröhlten wir bekannte Volkslieder, doch glücklicherweise waren die verstummt, noch bevor wir ankamen.
Freudestrahlend ging ich auf Rob zu, nun ja, schwanken würde es eher treffen. Da kam mir die Idee. Was Kristen konnte, konnte ich schon lange. Ich atmete tief durch und rannte los, direkt auf Rob zu, soweit klappte alles ganz gut. Während ich lief verfeinerte ich meinen Plan, ich fing also laut an „Rob!“ zu rufen... dabei übersah ich leider das Kabel, was vor seine Füßen verlief. Mein bis dahin, wie ich fand, gelungener Auftritt fand sein jähes Ende, als ich vor ihm zu Boden stürzte, kurz vor dem Auftreffen fing er mich jedoch auf.
Entgeistert blickte er mich an „Was soll das?? Ich glaube es ist besser, wenn ich dich ganz schnell von hier wegbringe. Du bist ja total voll!“
Ich wehrte mich gegen seinen Griff, mit dem er meinen Arm festhielt. „Ich bin überhaupt nich voll!! Erzähl hier nicht sowas, alles ist gut, mir geht es gut!! Und jetzt kommst du mit!“
Ich lief in eine Straße, die vom Set wegführte. „Was hast du denn vor?“ „Das wirst du noch sehen!“ „Dann lass uns wenigstens von hier wegfahren, ich sage nur kurz am Set Bescheid. Bitte bleib genau hier stehen und mach keine Dummheiten!“ Er lehnte mich gegen eine Wand und war verschwunden. Ich dachte nach, ließ es dann aber doch bleiben.
Als er zurückkam brachte er mich zu einem Wagen, der uns offenbar zurück ins Hotel fahren sollte.
„Nein, nein, ich....“ ich musste mich sammeln, „ich will nicht ins Hotel!“ brachte ich einigermaßen zusammenhängend heraus, unglaublich wie schwer mir das fiel. Er ließ mir keine Wahl, schließlich standen wir in unserem Zimmer, er sah mich prüfend an. „Vielleicht solltest du schlafen. Du hast ziemlich viel getrunken!“
„OK!“, er sah mich überrascht an, hatte er mit Gegenwehr gerechnet? Zu früh gefreut, Freundchen! „Aber mit dir!“ und schon stand ich vor ihm und begann, ihn wild zu küssen. Meine Hände fuhren unter sein Hemd, er stand stocksteif da, er löste sich von meinen Lippen. „Neele, ich weiß nicht...“ begann er, doch ich ließ ihn nicht warten. „Wir haben viel zu lange gewartet!“ meine linke Hand wanderte zu seinem Hintern, was für ein Knackarsch, der muss ausgepackt werden, dachte ich. „Ich will dich. Jetzt!“
Dann ging alles ganz schnell, schon hatte er mich aufs Bett geworfen und mir mein Shirt ausgezogen. Er überdeckte meinen nackten Oberkörper mit heißen Küssen, seine Hände öffneten meine Hose, meine taten das selbe bei ihm. Nun hielt auch er sich nicht mehr zurück, er gab mir genau das, wonach ich mich sehnte.
Er drehte uns so, dass er unter mir lag, dann fuhr er meinen Rücken entlang und öffnete meinen BH, vorsichtig und langsam, für meine Begriffe zu langsam, streifte er ihn über meine Arme. Er strich sanft mit seinen weichen Händen an meinen Beinen herab, schon jetzt konnte ich nicht mehr klar denken, zu stark spürte ich seine pralle Männlichkeit naher meiner heißen Mitte. Ich wusste nicht, was ich weiter tun sollte, trotz des Alkohols.
Rob schien das zu merken, sanft aber bestimmt rollte er sich mit einer fließenden Bewegung über mich, erleichtert ließ ich mich ins Kissen sinken und zog ihn mit mir.
Vorsichtig drang er in mich ein, er bewegte sich langsam in mir.
Das reichte mir nicht, fordernd presste ich ihm mein Becken entgegen und er verstand es sofort. Immer schneller wurden seine Stöße, ich steuerte geradewegs auf meinen ersten Höhepunkt zu.
Ich versuchte, meinen Mund geschlossen zu halten und doch entwich mir ein Stöhnen, als ich ihn erreicht hatte, er folgte mir kurz darauf.
Erneut drehten wir uns, diesmal war ich auf ihm, ich sah nur aus dem Augenwinkel, dass die Tür aufging und sofort wieder geschlossen wurde, ich dachte nicht darüber nach, der zweite sollte sofort folgen.
Völlig erschöpft ließen wir uns beide zurücksinken.
„Danke!“ war das einzige, was ich herausbrachte.


Naischel Pov

Wir verließen angeheitert die Bar Richtung Set. Kaum angekommen stürmten Martha und Neele auf Rob und Taylor zu. Ich stand einfach nur da und suchte ihn. Ich wollte ihn, meinen Kellan.
Ich stand also fast reglos da und lies meine Blicke über den Platz streifen. Verdammt er war weg, jedenfalls sah ich ihn nicht mehr. Er war bestimmt mit dieser Schlampe abgezogen. Traurigkeit machte sich in mir breit und ich lies geknickt den Kopf sinken.
Plötzlich ergriff jemand meine Hand. Ich hob meinen Kopf und da stand er, Kellan. Sein Blick war niederschmetternd. Er sah traurig aus, sagte aber nichts.
Ich sah ihn ebenso schmerzerfüllt an. Mein Herz raste und mein Atem ging schneller. Ich wusste nicht was mit dieser Person war, mit Anna, ich wusste nur eins, ich wollte ihn. Mehr als jemals zuvor. Tränen sammelten sich in meinen Augen und bahnten sich ihren Weg nach draußen. Kellan zog mich in einer schnellen Bewegung zu sich und nahm mich fest in die Arme. Mit seinen Händen strich er mir sanft die Tränen von den Wangen. Immer mehr Tränen bahnten sich ihren Weg nach draußen. Ich konnte nichts dagegen tun. Kellans Atmung ging genauso schnell wie meine. Ich konnte kaum klar denken, meine Gefühlen fuhren gerade Achterbahn. Einerseits war ich so sauer auf ihn, andererseits wollte ich ihn spüren und nie wieder loslassen.
Die Spannung zwischen uns beiden war kaum noch auszuhalten. Langsam kam Kellans Gesicht meinem näher und er presste sanft seine warmen Lippen auf meine. Es war ein sanfter Kuss, er fuhr mit seiner Zunge über meine Unterlippe und bat um Einlaß, den ich ihm sofort gewährte. Unser Kuß wurde immer leidenschaftlicher und fordernder.
Völlig außer Atem lösten wir uns voneinander und schauten uns begierig in die Augen.
„Lass uns hier verschwinden“, hauchte er mir entgegen, ich konnte nur noch nicken.
Er hob mich hoch in seine Arme und verließ das Set Richtung Hotel.
Kaum waren wir in unserem Zimmer angekommen, rissen wir uns auch schon gegenseitig die Kleider vom Leib und stolperten wild küssend zum Bett. Ich lies mich zurück fallen und zog Kellan einfach mit. Sofort bedeckte er meinen nackten Körper mit feuchten Küssen. Ich wollte ihn mehr alles andere. Es war mir in dem Moment egal, was geschehen war, ich wollte ihn einfach nur ganz nahe sein, ihn spüren.
Ihm schien es genauso zu gehen, denn er brach unser Vorspiel ruckartig ab und sah mir lüsternd in die Augen. Ich presste ihm mein Becken einladend entgegen. Er positionierte sich zwischen meinen Schenkel und drang ruckartig ein. Ich keuchte laut auf. Kellan begann sich schnell in mir zu bewegen. Das war kein Kuschelsex, wir forderten beide unsere schnelle Erlösung. Nach nur wenigen Minuten, schrien wir beide die angestaute Spannung hinaus und er sackte verschwitzt und völlig außer Atem auf mir zusammen.
Er zog sich aus mir zurück und legte sich immer noch keuchend neben mich.
Nach einigen Minuten der Stille und nachdem er wieder einiger Maßen normal sprechen konnte, ergriff er das Wort.
„Es tut mir leid“
Ich drehte mich zu um und sah ihn tief in die Augen.
„Mir tut es auch leid Kellan. Ich liebe dich so sehr“
„Ich liebe dich auch und ich will nie mehr ohne Dich sein, Du bedeutest alles für mich. Noch nie habe ich so empfunden, dass musst du mir glauben. Ich will dich nicht verlieren. Ich hatte heute wirklich Angst, dass du mich nie mehr wieder sehen willst..Ich…“
Ich unterbrach ihm in dem ich ihm einen Finger auf den Mund legte und den Kopf schüttelte.
„Wir werden irgendwann darüber reden müssen, aber nicht jetzt, nicht heute“, antwortete ich fast flüsternd und streichelte ihn dabei zärtlich über seine Brust, dabei drückte ich ihn auf den Rücken. Er verstand sofort, zog mich auf sich und es folgte ein unbeschreiblich leidenschaftlicher Kuss, der nicht aufzuhören schien…


Martha Pov

Immernoch betrunken liefen Taylor und ich gerade hoch zu unserem Zimmer.
Nachdem wir uns zu ende vergnügt haben, beschlossen wir mit den anderen zu Essen.
Lachend sprang ich den Flur auf und ab und klopfte wild an Naischels Türe, ohne abzuwarten ging ich rein. Sie saß rittlings auf ihn, anscheinend waren die Beiden gerade beschäftigt.
"Man seid ihr drauf", sagte ich und verschwand wieder lachend.
"Die brauchen noch etwas zeit"
Vor dem Zimmer stand Tay an der Wand angelehnt und beobachtete mich grinsend.
"Auf zu Neele und Rob, wenn die jetzt auch noch Sex haben, dann legen wir auch noch mal los"
"Kein Problem, würd ich auch gerne", meldete sich Tay und folgte mir brav.
Wieder klopfte ich und wartete auf keine Antwort als ich eintritt.
"Okay Tay, ab ins Zimmer"
Stürmisch steuerte ich auf mein Schatz zu, wehe ich bekomme ein Trauma von dem was ich gesehen habe.
Wild küssend kamen wir dann endlich auf unserem Bett an.
Mittem im geschehen kam Naischel rein.
"Kommt ihr? Wir gehen essen"
Sie kicherte, anscheinend war sie noch genauso betrunken wie ich.
"Ja, gib uns noch 5 Minuten", sagte ich und sie ging raus.
Als wir uns alle angezogen im Flur trafen mussten wir erstmal lachen, es war doch ganz schön peinlich jemanden beim Sex zu sehen.
"Hmm, los gehts essen"
Wir 3 Mädels liefen vor, Naischel und ich grinsten Neele an.
"Du weißt genau du musst uns alles erzählen!", sagte ich und Neele schluckte schwer.


Neele Pov

Oh nein, was sollte ich ihnen nur erzählen??
Rob und ich hatten es... nun ja, ... anders getrieben, als ich mir mein "erstes Mal" vorgestellt hatte... nicht, dass ich es bereut hätte, aber es war schon ein wenig peinlich gewesen, als plötzlich die Tür aufgegangen war, während ich... nun ja, quasi auf ihm ritt... aber es war unglaublich gewesen. Nach der Störung durch Martha ließen wir von uns ab.
Nach Atem ringend schaute er mich an, er wollte etwas sagen, doch ich legte ihm meine Finger auf die Lippen.
"Danke." sagte ich nur und küsste ihn.
Kurze Zeit später klopfte es an der Tür, es war Naischel.
"Wir wollen esseeeen!", sie fing an zu lachen, also war sie immernoch betrunken. Ich kicherte, ja ich war es ebenfalls.
"Ich springe nur schnell unter die Dusche, ich bin gleich da! Wir treffen uns bei Martha!", ich sprang auf.
"Du meintest wohl wir gehen duschen, meine Liebe!" und schon hatte er mich hochgehoben, ich schlang meine Beine um seine Hüften, während er mich ins Badezimmer trug.
10 Minuten später standen Rob und ich Hand in Hand vor Marthas und Tays Zimmer, die anderen warteten schon. Krampfhaft versuchte ich, das Grinsen, welches in meinem Gesicht eingebrannt zu sein schien loszuwerden. Erfolglos.
Wir drei Mädels liefen vor, Naischel und Martha grinsten mich an. "Du weißt genau du musst uns alles erzählen!" sagte Martha, ich schluckte.
"Was wollt ihr denn genau wissen?" fragte ich und wurde sofort rot.
"Wie war es?" Naischel schien zu merken, wie unangenehm es mir war. Glücklicherweise erreichten wir in diesem Moment das Restaurant. Ich hatte die Hoffnung, dass sie vergessen würden, was ich ihnen erzählen sollte. Vergebens, als wir saßen sahen sie mich erwartungsvoll an. Ich seufzte.
"Es war...gut." sofort merkte ich, dass das eine sehr unpassende Beschreibung für das, war was ich gerade erlebt hatte. "Nein, das war doof. Also, es war... es ist so schwer zu beschreiben. Klar war es schön, aber es war... nicht so, wie ich es geplant hatte."
Jetzt wollte es Naischel doch genauer wissen, "Wie hattest du es denn geplant?" fragte sie neugierig.
"Na ja... romantisch und so..." ich grinste.
Martha fing an zu lachen, es war kein normales lachen, sondern eher hysterisch, wie eine betrunkene Frau halt. "Na ja, romantisch war es wirklich nicht! Du saßt auf ihm verdammt!"
Naischel starrte mich entgeistert an, offensichtlich hatte Martha noch nichts von ihrem "Besuch" bei uns erzählt.
"Wow, also dass du so eine bist hätte ich echt nicht gedacht!", noch immer rang sie um Fassung, dann "Mädels, dass muss gefeiert werden!" sie winkte nach dem Kellner.
"Eine Runde Champagner bitte für uns. Ach, was sage ich, Drei Flaschen hätten wir gerne!" und dann zu uns gewandt, "ihr mögt doch Champagner oder nicht?" Ich sah sie errötend an...
"Na ja, also Sekt ist schon schlimm genug." Sie verstand und rief den Kellner zurück.
"Dann werden wir unser Konto mal nicht überstrapazieren, wir hätten gerne Drei Flaschen Sekt bitte!"

Ich wunderte mich, wo unsere Männer blieben. Sie würden doch nicht etwa auch darüber reden??
Nach etwa 20 min. waren sie bei uns am Tisch, wir hatten bereits die dritte Flasche Sekt angetrunken, waren bei hervorragender Stimmung und unterhielten mit unserer Lautstärke das ganze Restaurant. Wir fühlten uns unbesiegbar.
Rob, Tay und Kellan sahen sich an und entschieden gemeinsam
"Ihr solltet jetzt alle ganz dringend ins Bett!" und jeder von ihnen ging zu der Seinen. Naischel war erstaunlich brav, als Kellan ihr sagte, sie solle aufstehen und sie dann stützte um sie auf ihr Zimmer zu bringen. Martha wehrte sich gegen Tays Griff "Lass mich!! Ich kann alllll...eeinnne [dieses simple Wort machte ihr ungeheure Schwierigkeiten] gehen!" sagts und einen Moment später lag sie in seinen Armen, weil ihre Beine nachgegeben hatten.
Rob sah mich an, ich warf ihm einen Blick zu, der ihm unmissverständlich klar machte, dass ich keine Hilfe brauchte. Ich stand auf, wollte einen Schritt gehen und sank sofort wieder auf meinem Stuhl zusammen. Alleine Gehen war scheinbar keine Gute Idee. Hilfesuchend blickte ich ihn an.
So viel zu dem Unbesiegbar!
"Möchtest du, dass ich dich stütze? Wollen wir uns vielleicht einen Augenblick draußen hinsetzen?" ich nickte zustimmend, da ich wusste, wenn ich jetzt den Mund aufmachen würde, käme nur wirres Zeug hinaus.
Wir setzten uns auf die Hotelterasse und die frische Luft half mir, einen klaren Gedanken zu fassen.
Rob sah mich durchdringend an, "Wegen vorhin... bitte versteh mich nicht falsch, aber... ich hätte das nicht tun sollen. Ich hätte", er zögerte, "deine Lage nicht zu meinem Vorteil ausnutzen dürfen. Es tut mir leid." er sah ehrlich geknickt aus, was ich nicht verstehen konnte.
"Ich kann zwar auch jetzt nicht unbedingt sagen, dass ich nüchtern bin." wir mussten beide lächeln, "Aber wenn du glaubst, ich bereue das, was passiert ist, dann irrst du dich. Niemals könnte ich soetwas bereuen. Ich gebe zu, dass es nicht unbedingt so war, wie ich es, nun ja, geplant hatte. Aber es war wunderschön und ich danke dir dafür!".
Er schien neugierig zu sein, "Was meinst du, nicht so wie geplant? Du hattest einen Plan für... für dein erstes Mal?"
Ich wurde rot und guckte zu Boden, sanft legte er seine Hand unter mein Kinn und schob es hoch, sodass ich ihn ansehen musste. Seufzend begann ich zu erklären.
"Na ja, vielleicht kein direkter Plan... aber wenn ich daran gedacht habe... dann ist es immer... romantisch gewesen..., aber das war nichts, überhaupt nichts, gegen die letzten Stunden!"
Zärtlich legte er den Arm um mich. "Ich denke genauso!" versicherte er mir, dann erhob er sich. "Erlaubst du mir, dass ich dich zu unserem Zimmer geleite und dich ins Bett bringe? Du solltest wirklich schlafen !

Wir zogen uns gemeinsam um, dann legten wir uns ins Bett. Ich kuschelte mich an ihn und erneut begann er, mich mit I´ll be your lover too in den Schlaf zu singen.
Nach einer Rob-durchträumten Nacht wachte ich am nächsten Morgen auf. Als ich neben mich fasste, war die Hälfte neben mir leer. Fast automatisch schaute ich zu meinem Nachttisch und wurde nicht enttäuscht. Wieder lag dort eine einzelne weiße Rose mit einem Kärtchen. Sofort war ich hellwach, klappte die Karte auf und las:

"Einen wunderschönen Morgen wünsche ich dir, meine Liebste. Ich bin schon am Set. Heute könnt ihr leider nicht kommen, Chris ist ein bisschen ungehalten :) Wir fliegen morgen nach LA, das heißt, wenn du dich entscheidest, mit mir zu kommen und nicht nach Deutschland zurückzufliegen... vielleicht solltest du anfangen zu packen... immerhin hast du eineinalb Zimmer leerzuräumen. Ich liebe dich ! P.S. Bitte nimm dir für heute Abend nichts vor! So wie ich gehört habe wird das nicht der letzte gemeinsame Abend mit deinen Mädels und ihren Herren! Ich hole dich in unserem Zimmer ab! Ashley bereitet dir im Ankleidezimmer etwas vor..."

Ich lächelte, ich nahm eine ausgiebige Dusche und ging dann in das Zimmer nebenan, auf dem Bett lag ein Kleidersack doch ich widerstand der Versuchu. Ich entschied mich für ein cremefarbenes Kleid, mit zartgelbem Muster. Schlicht aber sommerlich und dazu passende gelbliche Flipflops. Ohrringe und Ketten waren schnell gefunden, sodass ich mir nur noch ein dezentes Make Up verpasste und beschloss, erstmal ausgiebig frühstücken zu gehen. Ich hoffte, dass dadurch vielleicht das ungute Gefühl in meinem Bauch verschwinden würde, welches ich nach dem gestrigen Tag verspürte.

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