Mittwoch, 4. November 2009

Monte 3

Neele Pov

Gerade wollte ich losschreien in der Hoffnung, dass mich jemand hören würde, da legte sich eine Hand auf meinen Mund. Ich überlegte, ob ich einfach zubeißen sollte, hatte ich das nicht irgendwann bei einem Selbstverteidigungskurs gelernt? Krampfhaft versuchte ich mich zu erinnern, was uns noch beigebracht wurde, doch in Panik war das gar nicht so einfach. Doch da stieg mir ein Geruch in die Nase, ein bekannter Geruch und neben meinen Ohr flüsterte jemand „Pst, ich bins!“ Vorsichtig drehte ich meinen Kopf, doch noch immer konnte ich ihn nicht sehen, es war zu dunkel in der Gasse. Plötzlich legten sich warme, weiche Lippen auf die meinen. Ich seufzte und seine Zunge nutzte die Chance, meinen Mund zu erkunden, den ich leicht geöffnet hatte. Er war vorsichtig und ohne dass ich bewusst etwas dafür tat spielte meine Zunge das Spiel mit.
Er stand nun vor mir, seine Hände glitten an meinem Körper herab. Seine rechte Hand fand sich in meinen Haaren wieder, während die Linke unter mein Top fuhr. Meine Hände waren schon lange unter seinem Shirt verschwunden, ich fühlte jeden Muskel, der sich unter meiner Berührung anspannte. Langsam aber bestimmt schob er mich weiter in die Gasse und drückte mich schließlich an die Wand. Seine Lippen schienen überall zu sein, auf meinem Mund, meiner Wange, meinem Hals. Ich musste an mich halten, damit mir kein Laut entfuhr, der uns hätte verraten können. Denn dann hätten wir es beenden müssen, ich wollte nicht, dass es endete. Noch nicht. Seine Küsse waren voller Leidenschaft, seine Hände wussten genau was sie taten.
Als wir uns schließlich voneinander lösten, brauchte ich ein paar Sekunden, bis ich wieder einen klaren Gedanken fassen konnte.
„Was machst du eigentlich hier? Wieso wusstest du, wo ich bin? Ich dachte, du bist mit Chris und dem Cast unterwegs?“ die Fragen strömten nur so aus meinem Mund, ohne dass ich es groß verhindern konnte.
„Ich habe dich vermisst!“ gab er zu und machte mich mit seiner Aussage verlegen, „Ich habe mich von Chris losgeeist und von Kellan wusste ich, wo ihr seid. Tja und jetzt stehe ich in dieser gasse und halte die wunderbarste Frau im Arm, die ich kenne!“ er gab mir einen Kuss und es war endgültig um meine Fassung geschehen. Ich schlang die Arme um seinen Hals und küsste ihn, mit meiner Zunge umspielte ich seine Lippen.
„Und was machen wir jetzt? Hast du den ganzen Tag frei? Ich könnte dir die Stadt zeigen, Kellan hatte den Touri-Führer zwar nicht so drauf, aber mehr gesehen als du bei deiner Begehung habe ich alle mal!“
Zerknirscht schaute er mich an, ich ahnte schlimmes. „Das geht leider nicht. Ich muss zurück zu den anderen, sonst bekomme ich noch Ärger.“ Trösten gab er mir einen Kuss aufs Haar, „Also nichts mit trauter Zweisamkeit.“
„Oh ach so. Schade.“ ich versuchte mir meine Enttäuschung nicht anmerken zu lassen, doch ich wusste nicht, ob ich Erfolg hatte. „Ich such dann einfach Kellan und Naischel und gehe weiter mit ihnen rum oder fahre zurück ins Hotel. Schließlich bist du ja zum Arbeiten hier und nicht, wie ich, zum Entspannen.“
„Ich habe mich wohl falsch ausgedrückt, zwar muss ich zurück zu Chris und Co. Aber du kommst natürlich mit!“ Ich strahlte ihn an. Dann setzten wir beide unsere Sonnenbrillen auf und machten uns so weitgehend unbemerkt, Hand in Hand auf die Suche nach den Anderen. Nach einer Weile trafen wir Naischel und Kellan, die ihren Rundgang offenbar noch nicht beendet hatten.
„Chris vermisst dich“, sagte Kellan trocken und schmunzelte.
„Ja ich weiß, wir haben die Zeit vergessen. Ihr könnt ruhig ohne Neele weiter, sie bleibt den Rest des Tages bei mir“
Naischel grinste mich an und ich strahlte zurück. Ich war so glücklich, das musste mir jeder an der Nasenspitze ansehen können.
„Alles klar, dann bis heute abend oder so“, sagte Kellan und weiter ging unsere Suche.
Als wir Chris und den Rest des Casts schließlich gefunden hatten wirkte Ersterer ein bisschen ungehalten, er murmelte etwas, begrüßte mich aber sehr freundlich und erlaubte mir, mich an der Begehung zu beteiligen. „So lange sie die anderen nicht ablenken, schließlich haben die zu arbeiten!“, das hatte er sich dann doch nicht verkneifen können, „Dass alles, was hier besprochen wird nicht weitergereicht wird sollte ihnen ja klar sein.“ ich hasste es, wenn ich gesiezt wurde, so alt war ich doch noch gar nicht, aber ich traute mich auch nicht, ihm das Du anzubieten.. Ich erfuhr viel neues über den Film und über die einzelnen Szenen.
Als wir den Marktplatz erreichten, wo auch der Brunnen stand, den Kristen, alias Bella, am morgigen Tag durchlaufen würde blieben wir stehen. In allen Einzelheiten wurde ihr Weg zu Rob, alias Edward besprochen und ich merkte, wie ein Anflug von Eifersucht über mich kam, als der Kuss der beiden erwähnt wurde. Zum ersten Mal fand ich es nicht gut, dass sie diese Szene geändert hatten. Im Buch hatte mir der Kuss von Edward und Bella bei ihrem Wiedersehen immer gefehlt, doch als ich jetzt hier mit Rob stand hätte ich auch gut darauf verzichten können.
Ich warf Kristen einen verstohlenen Blick zu, ob sie sich auf den Kuss freute? Doch sie machte eher einen gelangweilten Blick, nahm den letzten Zug ihrer Zigarette und schmiss sie auf den Boden. Ich hätte mit Sicherheit mehr Begeisterung gezeigt, da war ich mir sicher.

Ich merkte mein Handy in meiner Tasche vibrieren, ich warf Chris einen entschuldigenden Blick zu und ging außer Hörweite. Es war Naischel.
„Hi, alles klar bei euch?“ ohne mich zu Wort kommen zu lassen fuhr sie fort, „Wir wollten heute Abend alle an den Strand gehen und ich meine wirklich alle. Schließlich sind Maj und Alex nicht mehr lange da. Wollt ihr auch kommen? Wir wollten auch gleich das Essen da hin kommen lassen. Vielleicht hat Ashley ja auch Lust.“
„Ich frag gleich mal, sie sind nur gerade noch voll in der Besprechung. Ich weiß nicht, wie lange das noch dauert, aber ich würde sagen, wir kommen auf jeden Fall. Ah warte, Ash kommt grad, moment.“ und dann zu Ashley gewandt: „Hast du Lust heute Abend mit uns allen an den Strand zu kommen?
„Pärchen-Abend?“ sie winkte ab, „Nee du, lieber nicht, da werde ich nur deprimiert. Außerdem bin ich todmüde.“ sie gähnte um das zu verdeutlichen. „Aber ich wünsch euch viel Spaß“ sie umarmte mich kurz und ging zurück zu den anderen.
Ich wandte mich wieder an Naischel, „Also folgendes, Ashley kommt nicht, sie ist müde und hat, Originalton, keine Lust auf einen Pärchenabend. Aber Rob und ich kommen auf jeden Fall. Ich krieg das schon hin! Bis später, hab euch lieb!“
„Wir dich auch!“ sie lachte, „Bis dann!“


Martha Pov

Als wir frisch aus der Dusche kamen, kramte ich in der Tüte die uns Ashley alle schon in Cannes gegeben hatte.
"Der Bikini muss doch hier sein", sagte ich zu mir selbst und kramte weiter, als ich das rote Bändchen sah und ihn herraus fischte.
Ich ging ins Bad zurück und zog ihn mir an.
Er war Knallrot und ziemlich klein, aber das war wohl der Schnitt. Schnell zog ich mir noch eine Hotpan und ein Top drüber, mein Schatz sollte erst am Strand die Überraschung sehen.
Im Flur sah ich Kellan der gerade Naischel küsste.
"Na ihr zwei verliebten, seid ihr bereit für den Strand??"
Sie blickten uns an und grinsten.
"Ich würd mal eher sagen ob ihr zwei bereit seid, habt ihre euch ausgetobt?", sagte Kellan und grinste uns an.
"Ja und das nicht nur einmal"
Erstaunt blickte ich Taylor an, wie konnte er das nur verraten, Kellan und Naischel waren ebenso geschockt.
"Hab ich doch gewusst du bist eine kleine Nymphe Martha, dass wusste ich vom ersten Moment an"
Alle lachten und ich blickte böse zu Kellan, ging auf ihn zu und zwickte ihn in den Arm.
"So nicht Freundchen, ich will mal nichts zu euch sagen und jetzt auf zum Strand"
Ich harkte mich bei Taylor ein und setze meine Sonnenbrille auf.
Als wir unten angekommen waren zog ich mir meine Klamotten auf und hört Tay neben mir tief ein und aus atmen.
Kellan ging es genauso, als er Naischel im weißen Bikini sah, ihrer war ähnlich geschnitten.
"Loooos, ins Wasser JAA!", brüllte Kellan und unsere Jungs nahmen uns hoch und rannten los.
"NEEIN, mein Bikini ist weiß, wehe ich gehe nicht ins Wasser...."
Man hörte nur noch ein lautes Platsch und schon lag sie im Meer.
"Wieso den? Das macht es doch Interssanter", sagte Kellan und schwamm zu ihr.
Hinter uns hörten wir zwei vertraute Stimmen lachen, Neele und Rob waren gekommen und machten sich gerade Bereit zu uns zu kommen.
Ich wurde Vorsichtig abgesetzt, es war angenehm warm.
"Na gefällt dir mein Bikini??", flüsterte ich Tay ins Ohr und lief dann weiter rein, ich drehte mein Kopf zu ihm und sah ihn gierig zu mir Blicken.
Naischel stand neben mir und blieb mit ihrem Oberkörper im Wasser.
"Na is dein Bikini durchsichtig", sagte ich und brach in lachen aus.
Böse blickte sie mich an und ich zuckte nur die Schultern und tauchte unter.
"Ist euer Bikini auch so knapp geschnitten?", Neele war neben uns her geschwommen, während unsere Männer sich einen Kampf lieferten.
"Ist doch geil, wollen wir jetzt mal die Jungs durch den Wind bringen?"
Beide nickten stürmisch und wir besprachen uns.
Wir lockerten Neeles Oberteil etwas und sie machte sich auf den Weg zu Rob, kurz bevor sie ankam lies sie ihr Oberteil aufgehen.
Den Blick werde ich niemals vergessen, Naischel und ich konnten nicht mehr, natürlich hielt er sie sofort in den Armer und verdeckte das nötigste.
Jetzt war mein Plan dran, ich schwam an Taylor vorbei und streifte ihn unauffällig, grinste ihn an und stieg aus dem Wasser.
Er lief mir nach und stoppte als ich mich nach vorne Beugte, mit dem Hintern zu ihm. Dadurch das der Bikini zu knapp geschnitten war, war er verrutscht und man könnte einiges sehen.
Schnell stürmte Taylor auf mich zu und stellte sich hinter mich.
"Verdammt was machst du da?", zischte er leise.
"Ich? Ich mach doch nichts Schatz ich wollte nur den Ball holen".
Mein Blick wanderte zu Naischel die gerade auf mich zu kam, ihr ganzer Bikini war Durchsichtig geworden, das erkannte auch Kellan und stürtze sich auf sie um sie im Wasser zu halten.
Göttlich, wie wir sie aus dem Konzept bringen.
Grinsend nahm ich den Ball und lief wieder mit Tay zu den anderen, Zeit für Teil 2 unseres Planes.




Naischel Pov

Nachdem ich mir Marthas Standpauke am Telefon angehört hatte, wollten wir uns alle am Strand treffen. Vorher mussten Kellan und ich aber zurück ins Hotel, ich brauchte ja meinen Bikini. Zum Glück hatte Ashley mir einen bei unserem gemeinsamen Shopping Abenteuer in Cannes aufgezwungen.
Im Hotel angekommen, kramte ich in meinem Koffer. Da war er, sehr knapp geschnitten und oh mein Gott, er war ja weiß. Das hatte ich ja völlig vergessen. Jegliche Farbe wich mir aus meinem Gesicht und Kellan stand grinsend vor mir.
„Alles ok Schatz?“
„Ähm..ja .. natürlich..“, stotterte ich, nahm den Bikini und verschwand im Bad. Da musste ich jetzt durch. Ich würde halt einfach nicht ins Wasser gehen, war bestimmt eh schon zu kalt.
Als ich wieder aus dem Bad kam, schnappte ich mir mein Handy um Neele über unsere Abendpläne zu informieren. Sie versprach mit Rob nachzukommen, was mich freute.
Kellan grinste mich immer noch an.
„Du siehst heiß aus Babe“, zog mich zu sich und küsste mich zärtlich. „Ich weiß ja nicht, ob wir so lange am Strand bleiben können, immerhin muss ich doch artig sein und ich weiß nicht ob ich das kann“
Ich lachte laut „Dann musst du es versuchen mein Großer“, erwiderte ich, zog meinen Rock und mein Top über und zerrte ihn nach draußen. Wir warteten gerade auf den Aufzug, als er mich wieder zu sich zog und wild küsste. Ich bekam nicht mit wie Martha und Taylor zu uns traten.
„Na ihr zwei verliebten, seid ihr bereit für den Strand??"
"Ich würd mal eher sagen ob ihr zwei bereit seid, habt ihre euch ausgetobt?", sagte Kellan und grinste die beiden an.
"Ja und das nicht nur einmal", konterte er zurück, was uns alle überraschte.
"Hab ich doch gewusst, du bist eine kleine Nymphe Martha, dass wusste ich vom ersten Moment an", stellte Kellan lachend fest, wofür er von Martha in den Arm gezwickt wurde.
"So nicht Freundchen, ich will mal nichts zu euch sagen und jetzt auf zum Strand", antwortete sie etwas verägert.

Wir verließen gemeinsam das Hotel und suchten uns am Strand einen fast menschenleeren Platz. Martha und ich zogen unsere Klamotten aus und bemerkten grinsend, wie unsere zwei Jungs der Atem stockte. Dieser Zustand hielt aber nicht lange an, da hatten Kellan und Taylor uns schon über die Schulter geworfen.
Ich versuchte Kellan zu erklären, warum ich nicht ins Wasser konnte, aber es war zu spät mit einem lauten Platsch, warf er mich schon in die Fluten.
Erschrocken sah ich an mir herunter, mein Bikini begann schon durchsichtig zu werden. Kellan schwamm grinsend auf mich zu „Wieso denn, das macht es doch nur interessanter“.
Während Taylor und Martha mal wieder ihre Hände nicht bei sich behalten konnten, kamen Neele und Rob.
„Na ist dein Bikini durchsichtig?“, fragte Martha gehässig. Ich warf ihr einen bösen Blick zu und tauchte unter.
Neele kam zu uns geschwommen. „Ist euer Bikini auch so knapp geschnitten?“
„Ist doch geil, wollen wir jetzt mal die Jungs durch den Wind bringen?", stellte Martha grinsend fest, Neele und ich nickten zustimmend. Was hatte sie nur wieder vor?
Wir beschlossen den Jungs ein wenig einzuheizen. Neeles Oberteil wurde gelockert und wie durch Zauberhand fiel es von ihr ab als sie auf Rob zukam. Sofort bedeckte er ihren Busen. Sein Gesicht war zum schießen. Jetzt war Martha am Zug.
Sexy wie immer glitt sie aus dem Wasser. Taylor lief ihr nach. Sie beugte sich laziv herunter um einen Ball aufzuheben. Man sah richtig die Erregung in Taylors Gesicht, wie sie versuchte ihn aus den Konzept zu bringen, natürlich setzte sie dabei eine Unschuldsmiene auf.
Jetzt war ich dran. Ich erhob mich und wollte gerade mit meinem mittlerweile transparenten Bikini aus dem Wasser steigen, als Kellan schmunzelnd vor mir stand und mich zurück ins Wasser schob.
„Ich glaube weniger dass du da jetzt rausgehst“
Ich grinste ihm spitzbübig an und hob eine Augenbraue. „Ach ja und wieso nicht?“
Ich sah das Verlangen in seinen Augen, er schob mich weiter ins Tiefe Wasser. Er zog mich zu sich und ich legte wie von selbst meine Beine um seine Hüften. Durch den feinen Stoffs unserer Badehosen, konnte ich seine Erregung bereits deutlich spüren. Ich musste schmunzeln, natürlich blieb das nicht unbemerkt.
„Es tut mir leid mein Schatz aber ich kann dich beim besten willen jetzt nicht gehen lassen“, erwiderte Kellan und drückte sich fest an mich.
„Und was ist mit deinen Vorsätzen?“
„Scheiss auf die Vorsätze, es ist fast dunkel, wir schwimmen weit genug rein uns wird niemand sehen“ und schon schwamm er mit mir weiter ins tiefe Wasser. Der Strand war kaum noch zu sehen, dadurch dass es immer dunkler wurde. Man sah nur noch winzige Umrisse.
„Hey wo sind Kellan und Naischel?“, hörte ich Martha vom Strand rufen, aber das interessierte jetzt nicht. Kellan riss mir voller Leidenschaft meinen Bikini herunter. Ich streifte ihm ebenfalls seine Badehose ab. Was nach unserer kleinen Planschaktion war, daran dachte keiner von uns und so ließen wir uns von unseren Gefühlen treiben, in immer größere werdende Höhen hinein….



Neele Pov

Das war wieder einmal typisch Ashley, dass sie die knappesten Bikinis aussuchte, die sie finden konnte. Und ebenso typisch war, dass sie meinen eigentlichen Bikini in Gewahrsam genommen hatte, sodass ich keine andere Möglichkeit hatte, den knappen, türkisen Bikini anzuziehen. Na ja, immerhin würde Rob dann etwas zu gucken haben.
Nach unserer göttlichen Aktion hatte er es dann ja wirklich, wie von Zauberhand hatte sich mein Bikinioberteil gelöst und war vor seinen Augen abgefallen. Sein Blick war zum schießen, schnell war er bei mir und versuchte, es zu verdecken. "Kannst du nicht besser aufpassen?" zischte er, doch in seinem Blick sah ich das Verlangen, was mein fehlendes Oberteil in ihm auslöste. "Entschuldige, Schatz, bedanke dich doch bei Ash, die hat das ausgesucht!"
Ich sah, wie Martha aus dem Wasser stieg um einen Ball zu holen, mannomann, da war ja ganz schön was zu sehen, Tay reagierte ebenso wie mein Rob. Innerlich musste ich lachen, Männer waren doch immer wieder so einfach aus der Fassung zu bringen.
Naischel und Kellan konnte ich schon gar nicht mehr in unserer Nähe sehen, was wohl daran liegen würde, dass ihr weißer Bikini mit Sicherheit durchsichtig geworden war.
„Hey wo sind Kellan und Naischel?“ fragte Martha, doch wir bekamen keine Antwort. "Na, dann spielen wir eben alleine Ball!" Rob sah mich entgeistert an und zog mich zur Seite "Sag mal spinnst du? SO", er deutete auf meinen Bikini, "willst du Ballspielen??" "Na klar, bisschen Sport am Abend tut doch gut!" Und schon war ich in Richtung Martha und Tay geschwommen, damit wir beginnen konnten. Wir spielten eine Art Volleyball über einem imaginären Netz, ich brauche wohl nicht anzumerken, dass ich im Volleyball genauso gut, oder eben schlecht, bin wie Bella? Doch mein Ziel war es ja auch nicht, möglichst viele Punkte zu erzielen, mein Ziel war es meinen Rob mal gehörig aus der Fassung zu bringen. Immer wieder fiel ich direkt vor ihm ins Wasser oder sprang, natürlich ganz unabsichtlich, in ihn hinein. Plötzlich hielt er mich fest, "Weißt du eigentlich, was du hier mir mir machst?" ungehalten fuhr seine Hand über meinen Körper, er begann mich wild zu küssen und seine Zunge drängte mich ihm Einlass zu gewähren. Ich spielte sein Spiel eine Weile mit und wir ließen uns abtreiben, doch gewinnen lassen wollte ich ihn nicht, ich war am Zug. Sanft löste ich mich von ihm und schwamm zurück zu den anderen. Etwas streifte mein Bein, ich erschrak, doch bei genauerem hinsehen sah ich, dass es eine Bikinihose war, eine weiße. Eine, die der Naischels unglaublich ähnlich war.
Gerade wollte ich Martha davon erzählen, da kam diese auch schon angeschwommen und hielt etwas schwarzes hoch. "Neele? Ist das nicht die Hose von Kellan?" fragte sie grinsend, ich zeigte ihr das weiße bisschen Stoff in meiner Hand. "Na, wir werden sie mal bei uns behalten irgendwann werden sie sie wohl wiederhaben wollen!"
"Ähm, da klingelt ein Handy, ist das deins Neele?" das war Tay.
'Ach du heiliger Mist', dachte ich, ich hatte doch >Let me Sign< von Rob als Klingelton, wie peinlich war das denn? Ich rannte schnell zum Ufer. Es war Maj. "Hi, störe ich?"
"Nein, was gibts denn? Wo seid ihr überhaupt, wir warten auf euch!"
"Tut mir leid, wir kommen heute nicht mehr. Ich muss morgen nach Hause fliegen."
"Waaaaas?? Nein, das geht doch nciht!!"
"Ja ich weiß, aber meine Eltern. Die machen total Stress. Jedenfalls werden wir morgen früh fliegen."
"Wenn du wir sagst, meinst du da dann dich und Alex?"
"Ja, genau. Er begleitet mich. Sehen wir uns morgen beim Frühstück? Es ist allerdings früh... wir müssen um 6 Uhr frühstücken."
"Kein Problem, natürlich sind wir da!"
"Danke, bis morgen dann!"
"Alles klar schlaft gut, genießt eure letzte Nacht in Italien!" dann legte ich auf.
Ich lief zurück zu den anderen. "Leute? Das war Maj, sie und Alex kommen nicht, sie müssen morgen abreisen. Wir wollen aber noch einmal gemeinsam frühstücken...alsoseid morgen alle pünktlich um 6 im Restaurant, okay? Ashley versuche ich auch noch zu erreichen."
Wir entschlossen uns, alle schlafen zu gehen. Auf dem Weg zum Hotel legten wir Kellans Hose und Naischels, nicht mehr funktionstüchtige Bikinihose zu ihren Sachen. Wir wollten an diesem Abend nicht so fies sein, schließlich würden sie sich morgen genug blöde Sprüche von uns anhören müssen!
Als Rob und ich in unserem Zimmer waren und irgendwann, nachdem wir beide geduscht hatten, endlich im Bett lagen sah er mich an. "Du hast mein Lied als Klingelton?" ich merkte, wie ich rot wurde, Gott (Rob) sei dank war es dunkel. "Na ja, ich glaube schon, peinlich, ich weiß." Er sah mich an, "Das ist unglaublich süß!" Sanft küsste er mich. Dann begann er, leise, das Lied zu singen... und in seinen Armen wanderte ich in einen sehr schönen Traum...


Naischel Pov

Es war schon stockfinster als wir endlich Richtung Strand schwommen. Es war niemand mehr zu sehen.
„Na klasse“, sagte ich als wir an Land kamen. „Du hattest ja nur die Badehose an, die ist ja weg jetzt“, stellte ich resignierend fest.
„Hm.. ja verdammt ich weiß…Aber ich kann mir doch ein Handtuch um die Hüften binden, es ist ja schon spät, ich hoffe uns sieht keiner mehr“
„Haha.. natürlich wird uns jemand sehen, wie immer“
Ich war tierisch genervt, ich meine das Wassererlebnis war toll, aber wir dachten einfach nicht an die Folgen.

Was lag denn da bei meinen Sachen? Wir gingen näher und da lagen doch tatsächlich Kellans Badehose, die ich ihm schnell reichte, und meine Überreste vom Bikini. Na gott sei Dank. Schnell zog ich mir mein Top und meinen Rock über und wir verließen fluchtartig den Strand.

Im Hotel angekommen, stürmten wir direkt in unser Zimmer. Kellan sprang direkt unter die Dusche, ich war einfach nur hundemude.
Wenige Minuten später klopfte es zaghaft an der Tür und sie ging auf. Martha hielt sich die Hand vor Augen und trat ein „Ich hoffe ihr seit angezogen“, scherzte sie.
„Sehr witzig Martha, danke übrigens fürs hinlegen von Kellans Badehose“, bedankte ich mich.
Zögerlich nahm sie die Hände von den Augen und seufzte erleichtert auf.
„Ich wollte euch nur sagen, dass wir um sechs in der Früh schon frühstücken. Maj fliegt morgen zusammen mit Alex zurück nach Hamburg, ihre Eltern schieben wohl Stress“
„Ah ok, schade, aber da kann man nichts machen. Wir werden da sein“, tönte es jetzt aus dem Badezimmer.
„Ok dann bis später, gute Nacht!“, sagte Martha und verschwand aus unserem Zimmer.
Kellan kam nur in Boxershort bekleidet aus der Dusche.
Er legte sich neben mich ins Bett, stellte den Wecker und zog mich an sich. Ich kuschelte mich an seine Brust und schlief ein.

Der Wecker klingelte und wir schreckten auf. Kurz vor sechs na klasse. Müde zogen wir uns an und gingen Richtung Restaurant. Die anderen sahen nicht gerade fitter aus.
„Hey morgen“, begrüsste ich alle gähnend.
„Na habt ihr eure Klamotten noch gefunden?“, scherzte Taylor und grinste über beide Backen.
Neele, Rob und Martha konnten sich ebenfalls ein Kichern nicht verkneifen.
„Ja danke“, murmelte ich leise und wir setzten uns.
Wir frühstückten in Ruhe und Maj erzählte uns, warum sie so überstürzt abreisen musste.
Wir würden unsere kleine vermissen, soviel stand fest. Es war aber beruhigend zu wissen, dass Alex sie für ein paar Tage begleiten wollte, eher er zurück nach Vancouver flog.

Als wir zu Ende gefrühstückt hatten, war es bereits kurz vor sieben, wir gingen alle zusammen in die Hotellobby und verabschiedeten uns von Maj und Alex. Es wurden sogar einige Tränchen vergossen. Wir beschlossen zu telefonieren, sobald auch wir anderen wieder in Deutschland waren. Der Abschied fiel uns wirklich schwer, da wir uns alle richtig an Herz gewachsen waren.

Wir wollte gerade wieder in den Aufzug steigen als Taylors Handy klingelte. „Oh mein Agent“, sagte er und nahm ab. Wir hörten am anderen Ende der Leitung nur jemanden schreien. Taylor trat einen Schritt zurück und entfernte sich von uns, so dass wir ihn nicht mehr hören konnte. Wir warteten knappe zehn Minuten auf ihn, ehe er wieder zu uns stiess.

„Was ist los?“, fragte Martha besorgt, denn Taylor sah nicht gut aus. Jegliche Farbe war aus seinem Gesicht gewichen.
„Ich … ich sollte nächsten Monat, noch einen Film mit Selena drehen. Sie hat ihn gecancelt, wegen der Sache mit Martha. Mein Agent ist total sauer, sagt ich soll das mit Selena klären, weil sie nicht bereit ist den Film zu drehen. Ich hätte sie betrogen und bloßgestellt und sie will an die Öffentlichkeit gehen. Sie spielt irgendeine Intrige und um das zu verhindern soll ich halt mit ihr sprechen und das irgendwie wieder grade biegen.“
Martha viel alles aus dem Gesicht und auch uns stockte der Atem.

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