Mittwoch, 4. November 2009

Monte - Selma ist immrnoch da

Naischel Pov

Ich hatte keine Ahnung wie spät es war als ich am nächsten Morgen erwachte. Ich lag in meinem Bett, mein Kopf brummte. "Scheiße...", murmelte ich und legte mir meine Hand an die Stirn, an die Stelle wo der Schmerz saß.
"Hey guten Morgen, oder eher Mittag", hörte ich eine Stimme laut sagen.
"Ey schrei mal nicht so laut", fuhr ich ihn an.
"Schatz ich hab geflüstert, na Kopfweh?...Hier Aspirin", sagte er uns streckte mir ein Glas Wasser entgegen und eine Tablette.
Ich nahm es dankend entgegen, schnell schluckte ich sie herunter und trank das Glas Wasser leer.
Forschend sah er mich an. "Wie gehts dir?"
"Koppweh...Ansonsten müde", murmelte ich wieder leise in mich heinein und lies mich zurück in men Kissen fallen.
Kellan legte sich neben mich und nahm mich in den Arm. "Erinnerst du dich noch an gestern abend?"
"Was das denn für ne bescheuerte Frage, natürlich"
"So bescheuert ist das nicht, wenn man bedenkt dass ihr den kompletten Servicewagen mit 100 pfläumli leergesoffen habt", er musste grinsen.
"So viel? Wow... ja wo ist Martha? Wie gehts ihr?"
"Sie liegt in ihrem Zimmer, ich hoffe Tay und sie können das klären. Selma will einfach nicht wahrhaben, dass Tay die Beziehung schon vor dem New Moon Dreh beendet hat, aber sie inziniert immer viel, will ihn zurück haben, meint die Beziehung bestehe noch, was sie aber nicht mehr tut. Taylor war stinksauer dass sie hier aufgetaucht ist, aber er war auch sauer auf Martha, weil sie Selma geschlagen hat"
"Ähm heisst die nicht Selena?"
"Haha, ja aber Selma klingt doch viel lustiger" Kellan begann laut zu lachen. "Und was machen wir heute? Hast du Lust, dir ein bischen mit mir die Stadt anzugucken?Ich bleib auch anständig, dass wir nicht in irgendwelchen Gassen übereinander herfallen oder so, nicht dass mir das nicht gefallen würde...es würde mir sogar sehr gefallen", seine letzten Worte waren vielmehr ein Flüstern und sein Gesicht kam meinem bedeutend nahe. Ich rückte noch ein Stück näher an ihn heran und dann trafen sich sanft unsere Lippen. Er presste sich verlangend an mich und fuhr mit seiner Zunge über meine Unterlippe und bat um Einlass, den ich ihm gewährte. Unsere Zungen umspielten sich gegenseitig und ein Kribbeln durchfuhr meinen Körper. Er wollte gerade mit seiner Hand unter mein Shirt fahren, als wir einen lauten Schrei vernahmen "Was zum Teufel, machst du hier, verschwinde!!!"
Der Schrei kam aus Marthas und Tays Zimmer.

Martha Pov


Langsam drehte ich mich und kuschelte an Neele, sie war die ganze nacht da gewesen.
Eine wirklich tolle Freundin, langsam lies ich mir den Abend durch den Kopf gehen, was alles geschen ist, was Taylor mir vorgeworfen hat.
Es hatte mich zu tiefst verletzt, auch war mir klar geworden das er mich nicht liebt. Damit würde ich klar kommen, doch es fällt mir sehr schwer.
Ich seuftze und die Umarmung wurde stärker, zum Glück hatte ich nie einen Kater am nächsten morgen.
"Du bist ja wach mein Engel", flüsterte mir jemand zart zu, Taylor.
Flüchtend sprang ich aus dem Bett und starrte ihn an, was fällt ihm ein, nach alldem...
"Was zum Teufel, machst du hier, verschwinde!!!", brüllte ich verzweifelt.
Mir stiegen die Tränen wieder hoch, ich konnte mich nicht mehr halten also lies ich mich einfach auf den Boden gleiten.
"Wieso? Geh bitte, tu es, ich will nicht noch mehr verletzt werden. Du hast mir gestern alles gesagt, das reicht!"
Taylor stieg aus dem Bett hob mich hoch und legte mich wieder zu sich, ich hatte nicht annähernd die Kraft mich zu wehren.
"Hör mir bitte erst zu bevor du irgendetwas unüberlegtes machst"
Ich sagte nichts sondern wartete ab.
"Es tut mir leid, ich wollte nicht so aus der Haut fahren. Der Schock das du imstande warst sie zu schlagen saß einfach so tief, ich versteh dich, aber das Rechtfertigt nicht deine Reaktion. Egal was ich zu dir gesagt habe, es war die Wahrheit, zum Beispiel das ich dich Liebe. Außerdem ist Selma nicht echt, ja ich nenne sie Selma, sie ist hinterhältig. Auch wohnt sie nicht bei mir im Zimmer, sondern du, ich hab dich nie abgeschrieben. Hab sogar extra an der Rezeption dafür gesorgt das du kein eigenes bekommst"
Tief atmete ich ein, warum sagt er mir nur sowas. Sollte ich noch einmal versuchen ihm zu vertrauen?
"Und wo warst du dann gestern? Sie war doch hier mit dir im Zimmer? Liebst du mich wirklich oder sagst du es nur so?"
Er lachte auf und strich mir über die Wange.
"Du bist so süß, das wichtigste ist, du darfst keine Schlagzeilen mehr glauben! Niemals! Wo ich war? Ich saß mit Kellan im Wohnzimmer, wir haben geredet. Selma kam dann dazu und ich machte ihr nochmal klar das es schon längst vorbei ist. Besser gesagt es nie etwas war. Und ich liebe dich so wie es nur geht nach knapp einer Woche, ich weiß jetzt schon das ich dich nach Italien mitnehme. Meine Familie will dich kennen lernen, ich hab mit ihnen telefoniert als wir noch in Cannes waren. Sie meinten du bist hübsch"
"Aber deine Familie hat mich noch nie gesehen?"
"Oh doch, unsere schönen Schlagzeilen, noch ein Grund. Niemals würde ich sowas machen, aber ich will allen zeigen das du meine Freundin bist!"
Taylor küsste mich auf die Stirn und wanderte nach unten auf meine Wange, da stoppte er.
"Sag liebst du mich?", fragte er ernst.
Ich nickte, "Ja das tue ich"
"Gut dann vertraue mir, weißt du was ich vermisst habe? Das hier..."
Mit beiden Händen hielt er mein Gesicht und küsste mich voller Leidenschaft, langsam schloss ich meine Augen und erwiderte den Kuss. Meine Tränen waren schon längst versiegt, ich musste ihm einfach glauben, ich musste es versuchen.
Es klopfte.
"Martha? Ich bins, Neele und Maj stehen hier mit mir, ist alles okay? Dürfen wir rein kommen?", hörte ich Naischel.
"Nein, wir sind beschäftigt, ihr könnt später kommen!", antwortete Taylor und grinste mich frech an.
"Es ist bestimmt der unpassenste Moment, aber du siehst einfach unwiderstehlich aus, ich garantiere für nichts Schatz"
Seine Hände glitten meinen Rücken runter, eine Gänsehaut machte sich breit.
"Wenn du nicht willst musst du es nur sagen, nicht das du denkst..."
Weiter kam er nicht denn ich presste meinen Mund fest auf seinen. Mit seiner Zunge fuhr er mir über die Lippe, ich lies ihn einlass gewähren und drückte meinen Körper an seinen. Er war so schön warm und seine Haut mehr als weich.
Vorsichtig tastete er sich unter mein T-Shirt und strich mir über den Bauch bis zu meinem Po.
"Du weißt doch Versöhnungssex ist der Beste", wir lachten als er über mich herfiel.
„Wunderhübsch“, hauchte er und strich langsam von meinem Schlüsselbein runter über meine Brust zu meinem Bauchnabel.
Es zeigte seine Reaktion, sein Finger hinter ließ eine brennende Spur auf meinem Körper und meine Härchen stellten sich auf.
Taylor lachte auf und setze sich auf meinen Hüfte, was hat er bloß vor.
Ich schloss meine Augen und im nächsten Moment spürte ich schon seine Lippen wild an meinem Hals spielen. In meinem Bauch kribbelte alles und mein Verlangen nach mehr flammte auf.
Gerade als ich ihn zu mir ziehen wollte, wanderte er nach unten und küsste meine Brüste. Irgendwie hatte ich keinen BH mehr an, aber das interessierte mich jetzt herzlich wenig.
Zärtlich biss er meine Brustwarze die sich zugleich aufstellte.
„Oh Tay, was tust du hier mit mir?“
Er lachte und küsste mich wieder auf den Mund, Taylor hatte sich inzwischen bequemer gemacht und lag auf mir.
Ich spürte seine Erektion an meiner Mitte, es trennten uns nur noch unsere Hosen. Irgendwie war ich aufgeregt und lachte los.
„Wieso lachst du? Bin ich so schlecht? Anderen hat das gefallen“, brummte er böse.
„Nein, ich lache weil ich aufgeregt bin. Ach es hat anderen gefallen? Tja dann musst du dich bei mir noch mehr ins Zeug legen!“
„Kein Problem“
Mit seinen Händen fuhr er nach unten und öffnete meine Hose, mit einem Ruck war sie unten.
„Eigentlich kann ich gar nicht mehr warten du schaffst mich einfach“
Sein Ton war wild und voller verlangen.
„Dann erlös ich dich mal!“
Grinsend setzte ich mich auf und kniete ihm gegenüber, zog ihm sein T-Shirt aus und küsste jeden einzelnen seiner Muskeln.
Er hatte seine Augen geschlossen und genoss es. Langsam wanderte mein Mund hoch an seinen Hals, zärtlich biss ich ihn und seine Hände an meinen Hüften verkrampften sich.
Mit den Fingern öffnete ich den Knopf und fuhr in seine Boxershort.
Als ich seinen harten Schwanz (auf Franzis Wunsch) massierte stöhnte er leicht auf.
Es machte mich ganz wild, als ich ihn sah wie er sich auf die Lippe biss (Franzi du weißt xD)
Ich zog ihn zu mir und steifte mit meinen Füßen seine Hose ab.
Auch Tay konnte sich nicht mehr beherrschen und entkleidete mein letztes Kleidungsstück.
Vorsichtig legte er sich zwischen meine Beine und führte seine Männlichkeit in mich ein.
Erleichtert stöhnte ich auf und er begann sich zu bewegen, erst langsam dann immer Fester....


Neele Pov

Ich hatte einen wundervollen Traum gehabt, da war ich mir sicher, leider wusste ich beim besten Willen nicht, worum es gegangen war. Ich machte die Augen auf und blinzelte, es war hell im Zimmer, also musste ich lange geschlafen haben. Tastend fuhr meine Hand neben mich über das Bett, es war leer. Rob war bestimmt unter der Dusche, ich stand auf und ging ins Badezimmer, die Tür war nicht abgeschlossen und das Bad leer. Enttäuscht entkleidete ich mich und stieg in die Dusche. Sauber und in einen Bademantel gehüllt ging ich wieder in das Hauptzimmer. Erst jetzt fiel mir auf, dass auf meinem Nachtisch etwas lag. Ich musste lächeln, wieder lag dort eine einzelne weiße Rose und daneben eine Karte, begierig klappte ich sie auf. „Du hast so schön geschlafen, ich wollte dich nicht wecken. Heute ist Set-Begehung mit Chris und den anderen, ich weiß nicht, wann das zuende ist. Genieß deinen Tag! Ich liebe dich, Rob“ Ich musste mich setzen, meine Beine drohten nachzugeben. Er war so unglaublich süß, ich roch an der Rose. Nach einem Blick auf die Uhr entschloss ich mich, mich anzuziehen und dann ins Restaurant zu gehen. Auf dem Weg dahin könnte ich noch einmal bei Martha vorbeigehen. Ich entschied mich für einen kurzen Rock und ein rückenfreies luftiges Top, es schien ein heißer Tag zu werden, Sonnencreme nicht vergessen später, ermahnte ich mich im Geiste.
Als ich die Tür hinter mir geschlossen hatte und auf den Flur trat hörte ich einen Schrei, er kam aus Richtung Marthas Zimmer. Ich begann zu rennen, als ich ankam standen Naischen und Maj bereits vor der Tür.
"Martha? Ich bins, Neele und Maj stehen hier mit mir, ist alles okay? Dürfen wir rein kommen?", fragte Naischel und dann, zu mir gewandt: „Warum bist du nicht da drin? Hast du sie alleine gelassen?“ gerade wollte ich antworte, da kam die Antwort vom Inneren des Zimmers.
"Nein, wir sind beschäftigt, ihr könnt später kommen!", das war Tay's Stimme, ich blickte Naischel vielsagend an, „Da scheint wohl alles wieder beim Alten zu sein, wollen wir essen gehen?“
Im Restaurant angekommen setzten sie sich beide sofort neben ihre Männer, ich beschloss mir erstmal etwas vom Buffet zu holen, dann konnten sie sich in Ruhe begrüßen.
„Und, was ist für heute geplant?“ fragte ich in die Runde.
„Wir dachten, dass wir uns vielleicht alle zusammen die Stadt angucken könnten?“, Naischel blickte uns fragend an. Ich nickte begeistert, ich wollte nicht alleine sein, Maj guckte beschämt zu Boden. „Na ja, also die Stadt wollten wir uns auch ansehen, aber...“ errötend brach sie ab. „Sie wollen gerne die traute Zweisamkeit genießen und alleine die Stadt erkunden.“ erklärte Kellan, Maj sah ihn dankbar an, „Wenn das in Ordnung für euch ist?“ „Na klar!“ beruhigte ich sie. „Lasst mich nur mit den zwei Turteltauben hier alleine.“ ich setzte einen traurigen Blick auf. Kellan grinste mich an, „Glaubst du vielleicht, es würde die besser gehen wenn die zwei mitkämen? Träum weiter Schätzchen!“ Nun mussten wir alle lachen.
Wir beschlossen, uns eine Stunde später wieder unten in der Eingangshalle zu treffen. „Sonnenbrille nicht vergessen!“ erinnerte mich Naischel.
Ich packte meine Tasche, vergewisserte mich noch einmal, dass Sonnencreme und Kamera ihren Platz gefunden hatten und schloss die Tür hinter mir. Meine Sonnenbrille saß auf meinem Haar. Als ich an Martha's und Tay's Zimmer vorbeikam zögerte ich kurz. „Martha? Tay?“ fragte ich durch die Tür, „Wir wollen in die Stadt gehen, möchtet ihr mitkommen?“, ich bekam keine Antwort, dann hörte ich ein Kichern. „Dann eben nicht, aber sagt hinterher nicht, wir hätten euch nicht gefragt.“ als ich den Flur entlangging hörte ich Stöhnen aus dem Zimmer, ich beschleunigte meine Schritte, sie würden uns mit Sicherheit nicht so schnell vermissen.

Als ich in der Eingangshalle angekommen war, selbstverständlich wieder als letzte, traute ich meinen Augen nicht. Naischel und Kellan standen neben Selma. „Was soll denn das hier bitte??“ ich merkte Wut in mir aufsteigen. „Ich dachte diese S...... ääähm unmögliche Person sei schon längst abgereist?“
Naischel beruhigte mich, „Ganz ruhig Neele, ich erklärs dir später. Sag mal, ist Taylor noch in seinem Zimmer, weißt du das?“ sie blickte mich vielsagend an. „Ja, aber..?“ begann ich, doch sie unterbrach mich sofort. „Selma, du hast es gehört, geh halt hoch. Tay möchte bestimmt auch nochmal mit dir reden. Aber wenn wir wiederkommen bist du weg. Und wehe, es geht Martha dann schlecht!“ sie blickte sie mit einem drohenden Blick an. Selena verschwand sofort in Richtung Aufzug.
„Was sollte DAS denn Naischel?? Willst du zwischen Martha und Tay gleich alles wieder kaputt machen?“ erbost blickte ich sie an.
„So ein Quatsch. Aber, gehe ich recht in der Annahme, dass du sie gehört hast? Ich bin mir sicher, das wird Selma zu schaffen machen.“ sie grinste schadenfroh und ich verstand.
Wir machten uns also zu dritt auf den Weg in die Stadt, setzten unsere Sonnenbrillen auf in der Hoffnung, dass wir vielleicht nicht so schnell erkannt würden. Es klappte, niemand ging davon aus, das Kellan in Italien sei, denn er hatte ja nichts mit den Dreharbeiten hier zu tun. Die beiden rissen sich wirklich zusammen, um es mir nicht allzu schwer zu machen. Naischel hatte bemerkt wie es mich wurmte, nicht bei Rob zu sein, während die anderen ihre Männer bei sich hatten.
So konnte ich den Stadtrundgang dann doch genießen, Kellan versuchte Fremdenführer zu spielen obwohl er ebenso wenig über die Stadt wusste, wie wir. Das versuchte er natürlich mit Sprüchen auszugleichen und wir hatten eine Menge Spaß. Wir machten eine Menge Fotos, von uns, von der Stadt, von den Menschen. Als wir an einem Lädchen vorbeikamen, in dem es Postkarten zu kaufen gab beschloss ich, welche für meine Familie zu kaufen. Die anderen beiden stöberten im Laden während ich mir die passenden Karten für meine Großeltern aussuchte. Meine Eltern würde ich am Abend anrufen, nahm ich mir vor. Schließlich traten wir aus der angenehmen Kühle in das gleißende Sonnenlicht. Wir wandten uns nach rechts um unseren Stadtrundgang fortzusetzen.
Plötzlich zogen mich zwei Hände in eine dunkle Gasse zwischen den Gebäuden.


Naischel Pov

Neele, Kellan und ich hatten beim Frühstück beschlossen uns gemeinsam die Stadt anzugucken. Wir wollten Neele ein bisschen ablenken, da Rob heute den ganzen Tag zusammen mit Chris Weitz, Ashley und Kristen verbrachte, um alles für den morgigen Drehbeginn zu besprechen. Maj und Alex seilten sich von uns ab, sie wollten sich zwar auch Montepulciano, von uns liebevoll Monte genannt, angucken, aber da Maj bald zurück nach Hause musste, weil ihre Eltern Druck machten, wollten die beiden noch jeden Augenblick zusammen genießen. Majs Eltern waren nicht gerade begeistert von ihrem neuen potenziellen Schwiegersohn.

Nelle und ich beschlossen uns in einer Stunde unten in der Hotellobby zu treffen. „Sonnenbrille nicht vergessen“, erinnerte ich Neele. Sie nickte freudig und verschwand in ihrem Zimmer. Kellan nahm meine Hand in seine und zog mich zu sich. Eng umschlungen gingen wir Richtung unser Zimmer, dabei kamen wir an Marthas und Taylors Zimmer vorbei. Kellan blieb einen kurzen Moment ruhig stehn und lauschte „Oh ja Taylor… Oh mein Goooooooott…ja das ist so gut… oooooooooh…“ hörten wir Martha aus dem Zimmer stöhnen. Ich hob fragend eine Augenbraue und zog ihn mit mir in unser Zimmer. Kaum hatte er die Tür geschlossen, grinste er mich an.
„Scheint so als hätten sie sich vertragen“, stellt er grinsend fest. „Wir haben ja auch noch ne Stunde Schatz“ Kellan zog mich an sich und wollte mich küssen, als gerade sein Handy klingelte. „Sorry, aber ich muss rangehen“, sagte er entschuldigend und hob ab.
Ich begann währenddessen schon einmal meinen Rucksack zu packen. Natürlich dürfte Sonnenmilch, die Kamera und ein Stadtplan von Monte nicht fehlen, den würde ich mir noch an der Rezeption besorgen. Meine Sonnenbrille klemmte ich an mein T-Shirt fest. Als ich fertig mit Packen war, beendete Kellan gerade sein Gespräch. Fragend sah ich ihn an, sagte aber nichts.
„Na gar nicht neugierig?“, scherzte er. Ich schüttelte nur den Kopf, er würde es mir ja vermutlich sowieso gleich sagen. Er kam auf mich zu, legte seine muskulösen Arme um mich und küsste mich zärtlich. Es war ein leichter zärtlicher Kuss, aber er löste sich viel zu schnell von mir.
„Lass uns schon mal runter gehen in die Hotelhalle, wir brauche noch einen Stadtplan“, schlug er vor und ich nickte zustimmend.
Als wir zum Aufzug gingen, kamen wir noch einmal an Marthas und Taylors Schlafzimmer vorbei. Die beiden waren immer noch mächtig bei der Sache. Kellan und ich kicherten, stiegen in den Aufzug und fuhren nach unten. Zügig gingen wir zur Rezeption und ich fragte nach einem Stadtplan. Kellan sprach währenddessen mit der Concierge und sie beratschlagten, wie wir am ehesten unbemerkt das Hotel verlassen konnten. Ich drehte mich gerade um, als ich sie stehen sah. Selena Gomez. Sie war also immer noch da. Schnellen Schrittes ging ich auf sie zu, als mich jemand am Arm fest hielt.
„Lass mich das machen“, hauchte Kellan mir zu und rief Selena zu uns. Wütend schnaufte ich, als sie grinsend auf uns zu kam und lächelte.
„Hey Selena, du bist ja immer noch da?“
„Ja Kellan, ich möchte nocheinmal mit Taylor sprechen. Eine Selena Gomez lässt sich nicht einfach so abservieren, das dürfte ja wohl klar sein“, zischte sie.
Ich merkte wie in alles kochte, Kellan zwinkerte mir verräterisch zu.
„Du Selena, ich glaube Taylor möchte auch mit dir reden. Da ist das letzte Wort, wohl noch nicht gesprochen“
„Ja das denke ich auch Kellan, wo ist er denn?“, fragte sie neugierig. Machte sie sich echt noch Hoffnungen? Gott war diese Person, schwer von Begriff.
Plötzlich stand Neele empört hinter mir „Was soll denn das hier bitte? Ich dachte diese S...... ääähm unmögliche Person sei schon längst abgereist?“, zischte Neele sauer.
„Ganz ruhig Neele, ich erklärs dir später. Sag mal, ist Taylor noch in seinem Zimmer, weißt du das?“ Ich blickte sie vielsagend an.
„Ja, aber..?“ begann Neele, doch ich unterbrach sie sofort.
„Selma, du hast es gehört, geh halt hoch. Tay möchte bestimmt auch nochmal mit dir reden. Aber wenn wir wiederkommen bist du weg. Und wehe, es geht Martha dann schlecht!“ Ich schmiss ihr noch einen drohenden Blick zu und schon war Selena Richtung Aufzug verschwunden.
Neele sah mich verwundert an.
„Was sollte DAS denn Naischel?? Willst du zwischen Martha und Tay gleich alles wieder kaputt machen?“
„So ein Quatsch. Aber, gehe ich recht in der Annahme, dass du sie gehört hast? Ich bin mir sicher, das wird Selma zu schaffen machen.“ Ich grinste schadenfroh und Neele verstand.
„Ja mein kleines Biest“, sagte Kellan lachend und nahm uns beide an seine Hand, Neele an die linke, mich an seine rechte. Wir stoppten vor einer Seitentür, setzten unsere Sonnenbrillen auf und verschwanden völlig unbemerkt aus dem Hotel.
Monte, war wirklich eine wundervolle Stadt. Kellan meinte uns den Fremdenführer spielen zu müssen, obwohl er genauso wenig über Monte wusste, wie wir. Aber durch seine ständigen Sprüche, waren Neele und ich nur am lachen. Wir alberten herum, machten Fotos und kauften Souvenirs für unsere Freunde und Familien zu Hause.
Als wir aus einem kleinen Lädchen kamen und weiter Richtung Marktplatz liefen, war Neele plötzlich verschwunden.
„Oh verdammt, wo ist Neele?“, schrie ich erschrocken und wirbelte herum. Wo steckte sie nur? Ich wollte gerade losrennen, als Kellan mich am Arm festhielt.
„Es ist alles in Ordnung, sie ist bei Rob“
„WAS?“
„Jetzt beruhig dich doch mal, der Anruf heute Mittag, das war Rob, er vermisst sie und offenbar hat er es wirklich geschafft, Chris für einen Moment zu entkommen“
„Glaubst du wirklich?“, fragte ich besorgt.
Kellan legte den Kopf schief und deutete mit den Kopf in eine Gasse. Ich folgte seinen Blick und sah Neele gegen die Wand gepresst, wild knutschend mit Rob. Wie lange die beiden wohl unbemerkt blieben? Ich seufzte.
„Wollen wir was essen gehen?“ riss Kellan mich aus den Gedanken.
„Hm…“
„Guck mal dahinten sind Chris, ein paar von der Crew, Ashley, Kristen und Dakota…komm ich stell sie dir vor“, erwiderte er freudestrahlend und zog mich mit sich.
Nachdem ich allen, die ich noch nicht kannte, vorgestellt wurde, gingen wir in ein Restaurant.
Wir unterhielten uns alle nett und ich erfuhr viele Neuigkeiten bezüglich der Dreharbeiten hier in Italien.
Chris lud uns ein morgen wenn die Marktplatzszenen gedreht werden sollten, mit dabei zu sein, auch die anderen Mädels, könnten gerne mitkommen, vorrausgesetzt der Dreh und Zeitplan würde dadurch nicht verzögert.
Nachdem essen verabschiedeten wir uns von allen und wollten noch ein bisschen am Meer spazieren gehen, als uns Rob Händchen haltend mit einer grinsenden Neele über den Weg lief.
„Chris vermisst dich“, sagte Kellan trocken und schmunzelte.
„Ja ich weiß, wir haben die Zeit vergessen. Ihr könnt ruhig ohne Neele weiter, sie bleibt den Rest des Tages bei mir“
Ich grinste Neele an, jetzt hatte sie was sie wollte. Sie schien glücklich und das war das wichtigste.
„Alles klar, dann bis heute abend oder so“, sagte Kellan und wir gingen weiter.
Kaum beim Strand angekommen, klingelte mein Handy. Ich sah auf den Display und ahnte schrekliches, dennoch nahm ich ab.
„NAIIIIIIIIIISCHEL!“, hörte ich Martha nur sauer brüllen….


Martha Pov

Es war ein unglaubliches Gefühl, als ob unsere Körper perfekt zusammen passen.
„Oh ja Taylor… Oh mein Goooooooott…ja das ist so gut… oooooooooh…“, sagte ich und bekam meinen Wunsch auch erfüllt. Taylor wusste einfach was ich wollte und brauchte.
„Martha? Tay?“, hörten wir von der Türe.
"Wie können die uns jetzt nur stören?", hauchte Tay verführerisch.
„Wir wollen in die Stadt gehen, möchtet ihr mitkommen?“
Konnte uns Neele nicht in Ruhe unser Geschäft erledigen lassen? Ich musste bei dem Gedanken kichern
„Dann eben nicht, aber sagt hinterher nicht, wir hätten euch nicht gefragt.“
Man hörte sie weggehen, endlich, wieder ließ ich mich gehen und stöhnte drauf los.
(Ich kann nix dafür ich muss so viel stöhenen dank Naischel und Neele. Rache ist süß ;))
Als mein Höhepunkt verklungen war lag ich mit Tay kuschelnd da, doch irgendwie war mein Verlangen nicht gestillt. Seins genauso wenig den er küsste mich wild und diesmal war ich die den ersten Schritt machte. Rittlings setzte ich mich auf ihn und bewegte meine Hüften.
Taylor unter mir stöhnte leise auf, es schien ihm zu gefallen.
Plötzlich wurde die Türe aufgerissen und Selena stand da.
"Schatz? Ich hab gehört du hast es dir anders überlegt?"
Ihr Kopf schelte zu uns und sie riss die Augen weit auf. Verdammt ist das peinlich, schnell zog ich die Decke über uns, doch Taylor lies es nicht zu, setzte sich leicht auf und sah sie wütend an.
"Erstens, man klopft an. Zweitens, was willst du verdammt nochmal hier? Siehst du nicht das du störst? Wir sind beschäftigt. Drittens, verschwinde aus Italien verschwinde überhaupt!", brüllte er.
Selma sah geschockt aus und zu tiefst verletzt. Geschieht ihr Recht der kleinen ....
"Küss mich, beachte sie nicht ich hab keine Lust das wir jetzt aufhören!"
Stürmich packte mich Tay und küsste mich, dabei gab er den Rhythmus an. Schnell stimmte ich mich drauf ein, hinter uns wurde die Türe zugeknallt.
Als unser zweites Mal beendet war stampfte ich sauer zu meinem Handy.
Da war sie ja die Nummer von Naischel.
Es wählte und kurze Zeit später ging sie auch schon ran.
-„NAIIIIIIIIIISCHEL!“, brüllte ich sauer.
-"Die ist gerade nicht da, tschüss"
-"Wenn du jetzt auflegst dann glaube mir..."
-"Es tut mir Leid, es war eine dumme Idee ich weiß, aber ich wollte es ihr heimzahlen", sagte sie verängstigt.
-"Weißt du wie peinlich das war? Ich saß grad auf Tay und dann kommt sie rein und mein Held wollte nicht mal die Decke über uns ziehen!"
"Achso dein Held also!", hauchte er mir in den Nacken, sofort bekam ich Gänsehaut.
-"Aber es hat geklappt oder? Sie ist weg HA! Du müsstest mir eigentlich danken ihr habt sie verscheucht"
-"Ja, danke aber das kriegst du zurück mein Schätzelein, wo seid ihr wollen wir noch an den Strand?"
-"Sehr gerne, wir kommen macht euch schonmal fertig, bis gleich", sagte sie noch schnell und legte dann auf.

"Falls ich über dich herfalle am Strand dann kann ich nichts dafür, nur das das klar ist", meinte Tay und ging ins Bad.
"Werden wir sehen, komm wir müssen duschen"
Ich folgte ihm und schon standen wir unter der Dusche und seiften uns ein. Mal schauen was heute noch so passieren wird.
Immerhin musste ich Naischel ihre Idee heimzahlen.

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