Nach der nächsten Attacke der Paparazzis, als wir auf dem Flughafen angekommen waren, saßen wir endlich alle im Flugzeug. Im Richtigen, wohlgemerkt, ich hatte es natürlich als einzige wieder einmal geschafft das falsche Gate zu wählen. Gut, dass ich Rob bei mir hatte, der mich dann doch noch in die richtige Richtung brachte.
Im Flugzeug hatte er es irgendwie geschafft, dass wir etwas abseits von den Anderen saßen, der Grund wahr mir schleierhaft, ich beschloss ihn zu fragen, doch so weit kam ich gar nicht erst. „Ich dachte, du wolltest mit mir reden!?“, sagte Rob und sah mich fragend an, „Da ist es vielleicht ein bisschen besser, wenn wir erstmal ungestört sind. Später können wir immernoch zu den anderen gehen.“ Das klang durchaus vernünftig, doch jetzt, da es soweit war, wusste ich nicht mehr, wie ich anfangen sollte. Ich holte tief Luft und begann... „Also, ich weiß gar nicht, wie ich anfangen soll...“ er schaute mich mit einem unglaublichen Blick an „Und bitte, schau mich nicht so an, du machst alles noch viel schwieriger!“ Er grinste und wandte seinen Blick aus dem Fenster... Tat er nur so, oder war er so... „Rob, jetzt sei doch bitte mal ernst! Es ist mir wichtig!“ Er schaute mich wieder an, immernoch grinsend. Seufzend fuhr ich fort. „Wie soll es denn jetzt weitergehen? Ich meine, wie genau stellst du dir das vor? Mit uns? Hast du überhaupt Ideen?“
„Ideen habe ich jede Menge... aber ich würde deine gern zuerst hören...!“ Wunderbar, ich dachte ich könnte den Spieß umdrehen.
„Nun ja... oh verdammt, wie soll ich es nur sagen... Also... ich ... ich mag dich!“ Nun war es raus ich blickte ihn unsicher an. „Ich mag dich auch!“ erwiderte er, immernoch grinsend... „Du bist fies. Du weiß wie ich das meine. Ich mag dich nicht als Kumpel... und ich mag dich nicht, weil du berühmt bist, oder weil du Edward spielst... ich mag dich sehr, sehr gerne. Aber ich weiß nicht, wie du das siehst. Ich weiß nicht, ob es dir ernst ist, was dir überhaupt ernst ist.“ „Neele“ und er grinste nicht mehr, sondern blickte mich ernst an, „Du machst dir zu viele Gedanken...!“ „Zu viele Gedanken?? Ich mache mir wenigstens Gedanken und lasse dich an ihnen teilhaben! Nicht so wie...“ „Ich?“ fragte er, „Ich lasse dich nicht an meinen Gedanken teilhaben, weil ich mir selbst vielleicht nicht sicher bin.“ er brach ab und begann von neuem „Nein, vergiss, was ich gesagt habe. Ich bin mir sicher. Ich bin mir sicher, dass ich Gefühle für dich habe, die ich noch nie erlebt habe. Und ich möchte sie mit dir teilen. Aber ich möchte es dir nicht zu schwer machen. Wir kennen uns kaum, ich möchte dich nicht einengen oder dich zu etwas drängen. Ich möchte das Beste für dich. Ich habe das Gefühl, du bist das beste, was mir passieren kann.“
Ich war baff und schnappte nach Luft. Hatte ich das gerade geträumt? „Aber... wieso? Wieso gerade ICH? Du könntest doch ... jede haben. Was ist an mir so besonderes?“ „Für mich bist du etwas Besonderes. Und es fühlt sich so an, als ob es sich nie ändern würde.“ „Du für mich auch..:“ antwortete ich leise... und dann, etwas lauter „Aber wie soll es jetzt weitergehen? Du in LA oder wo auch immer du lebst, nach deinem Dreh in Italien und ich in Deutschland? Und ... du kennst mich doch gar nicht...ich weiß nicht, ob ich bereit für das ganze bin...“ „Liebste“, zum ersten Mal verwendete er dieses Wort, dass mich dahinschmelzen ließ, „wir haben alle, alle Zeit der Welt. Wir fliegen gemeinsam nach Italien, unser erster gemeinsamer Urlaub. Wir haben genug Zeit, uns alles weitere zu überlegen. Ich weiß nur eines ganz sicher: Es wird um uns gehen, um uns gemeinsam.“ Dann nahm er mein Gesicht in seine Hände, er sah mir tief in die Augen... „Ich liebe dich!“ „Ich liebe dich auch!“ ich wartete, dass er mich küsste, doch nichts geschah. Wir sahen uns einfach nur an. Dann reichte es mir... „Ein bisschen forscher kannst du ruhig sein, ich brauche das! Ich brauche dich!“ er lächelte sein unwiderstehliches Lächeln, bevor seine Lippen die meinen berührten...
„Und, sind wir jetzt bereit, den anderen gegenüberzutreten?“ fragte er mich.
„Oh ja!“
Als wir den Gang entlang zu den anderen gingen fiel es mir sofort auf... Naischel und Kellan waren nicht in der Nähe, Martha saß auf Taylors Schoß und deutete mit einem vielsagenden Blick in Richtung Toilette. Taylor grinste.
Erstaunt war ich über Maj, die saß breitbeinig auf dem Schoße ihres Alex'.
Rob setzte sich und zog mich zu ihm, er hielt mich ganz fest und wieder berührten sich unsere Lippen. Und es fühlte sich richtig an, die Blicke der anderen waren mit wundersamer Weise völlig gleich.
Maj Pov
Im Flugzeug angekommen, stützten wir uns alle erstmal auf die besten Plätze.
Ich setzte mich auf einen Platz am Fenster und natürlich setzte sich Alex neben mich.
Ich war immer noch sauer auf ihn und ließ es ihn auch spüren.
„Maj, es tut mir leid.“, begann er.
Darauf hatte ich gewartet, er soll sich entschuldigen.
„Ich dachte für dich ist es okay.“, sagte er mit einem traurigen Unterton.
„Schon okay. Ich weiß auch nicht, aber es war für mich so plötzlich.“
Dann ging Alex plötzlich weg und kam nach 2 Minuten mit einem Riesen Stapel Zeitungen zurück und reichte ein paar davon Kellan.
Auch mir gab er ein paar und schon gleich auf der ersten Seite fielen mir die Schlagzeilen ins Auge.
>>Verwirrung in Cannes – Wer sind die Frauen neben Kellan Lutz und Taylor Lautner ? << >> Versteckspiel – Robert Pattinson führt Presse und Fans an der Nase herum <<>> Alex Meraz mit Unbekannter im Krankenhaus – Der Wolf und das Lamm <<>> Mädchen fast Tot getrampelt – Kellan Lutz Retter in der Not << Na toll, jetzt stand mein Missgeschick auch noch in der Zeitung. Ich klappte die Zeitung zu und sah aus den Augenwinkeln, wie Naischel in Richtung Flugzeugtoilette verschwanden und Kellan ihr folgte. Na ich will nicht wissen, was dort passieren wird. Martha war mal wieder zu neugierig und rannte den beiden hinterher, doch nach nur ein paar Sekunden, kam sie mit einem angewiderten Gesicht zurück und kuschelte sich an Taylor. Auch ich hatte auf Alex Schoß Platz genommen und Martha guckte mich überrascht an. Ich kuschelte mich an ihn und bin dann wohl eingeschlafen. „Maj, wach auf, das Flugzeug landet gleich.“, hauchte Alex mir ins Ohr und gab mir einen Kuss auf die Stirn. Ich setzt mich widerwillig auf meinen Platz und schnallte mich an. Als das Flugzeug dann mit einem lauten Knall aufsetzte fiel ich nach Vorne, doch zum Glück hielt Alex mich fest und zog mich zurück. Dann stiegen wir alle aus und die Sonne strahlte auf uns. Das werden bestimmt ein paar tolle Tage. Mist ! Ich hatte ganz vergessen mit Alex zu reden, viel mir jetzt gerade ein, ich wollte mit ihm darüber sprechen, wie es weiter gehen wird, stattdessen bin ich eingeschlafen. Na toll, war ja mal wieder typisch ! Aber ich hatte ja noch ein paar Tage.
Naischel Pov
Der Flieger hob ab und ich lies mich weiter in meinen Sitz sinken. Kellan drehte sich nun ganz zu mir um und nahm meine Hand. „Also …“
Ich seufzte, entschloss mich dann aber einfach ihm die Wahrheit zu sagen.
„Ich mach mir Gedanken…was nach Italien wird…versteh dass nicht falsch Kellan, ich genieße dass mit uns sehr...aber nach Italien..trennen sich unsere Wege…“ erklärte ich mit trauriger Stimme und sah nachdenklich aus dem Fenster.
Kellan legte seine freie Hand unter mein Kinn und zwang mich ihn anzusehen.
„Darüber hab ich mir wenn ich ehrlich sein soll auch schon Gedanken gemacht…Ich hab noch etwas Zeit bis der Eclipse Dreh beginnt und bevor die ganzen Termine für New Moon anfangen. Ich würde diese Zeit gerne mit dir verbringen…aber natürlich kann ich jetzt nicht für nen Monat oder so in Deutschland bleiben Süsse… aber ich bin sicher wir werden uns etwas einfallen lassen…Lass uns erstmal die paar Tage in Italien genießen ohne Termine ohne Stress… nur wir…das ist es was gerade für mich am meisten zählt“
Wow, er sprach mir aus der Seele. Womit hatte ich einen solchen Mann verdient? Ohne lange zu überlegen küsste ich ihn stürmich und legte meine Hände in seinen Nacken. Kellan erwiderter direkt meinen Kuss und zog mich auf seinen Schoss.
Jemand räusperte sich neben uns und ich lies beschämt von ihm ab.
Alex stand neben uns und hielt uns einen Stapel Zeitungen hin. „Hier ihr zwei, ich dachte ihr wollt vielleicht auch den neusten stand der Dinge wissen“
„Danke Alex“, antwortete Kellan und nahm den Stapel Zeitungen entgegen. Er reichte mir auch ein paar und ich setzte mich wieder in meinen Sitz zurück.
Ich schlug die erste Tageszeitung auf und direkt auf der Titelseite war ein Foto von Kellan und mir, sowie von Taylor und Martha zu sehen, wie wir uns auf dem roten Teppich küssten.
"Verwirrung in Cannes – Wer sind die Frauen neben Kellan Lutz und Taylor Lautner?"
Ich grinste in mich hinein und überflog den dazugehörigen Artikel. Da die Presse nicht wusste wer wir waren, war er recht positiv.
Kellan las die nächste Schlagzeile laut vor „Hahaha, Versteckspiel – Robert Pattinson führt Presse und Fans an der Nase herum…“
Ich überflog den Rest der Zeitungen und legte sie dann auf den Boden. Zufrieden kuschelte ich mich an Kellan und lies den Blick zu den anderen Mädels schweifen, die überglücklich wirkten. Ich lächelte und freute mich für sie.
Kurze Zeit später stand ich auf und musste einem Bedürfnis nachgehen. Kellan sah mich fragend an. „Wohin?“
Anstatt ihm zu antworten, deutete ich aufs Klo und ging weiter.
Ich war gerade am Händewaschen als es leicht gegen die Tür klopfte. Verwirrt öffnete ich und wollte gerade heraustreten, als ich auch schon von Kellan wieder hinein geschoben wurde.
„Was soll …?!“, aber er lies mir keine Chance zum Ausreden, sondern presste direkt seine warmen Lippen auf meine und drückte mich gegen die Wand.
Fordernd lies er seine Hände über meinen Körper gleiten und öffnete mir gezielt meine Hose, die er auf den Boden gleiten lies.
„Nein Kellan, das ist viel zu eng hier, willst du mich umbringen??“, flüsterte ich ihm zu. Aber er war wie immer unermüdlich und zog mich weiterhin und heißen Küssen aus. Ich wusste irgendwie dass Widerstand zwecklos war, zu dem wurde ich von meinen Gefühlen und meiner Lust völlig überrollt. Meine Hände glitten ebenfalls zu seiner Hose und ich zog sie ihm in einem Ruck herunter. Langsam öffnete ich die Knöpfe seines Hemdes und streifte es ihm ab, sorglos warf ich es auf den Boden und übersäte seine makellose Brust mit sanften Küssen. Kellan hob mich in einer schnellen Bewegung hoch, immer noch weiter gegen die Wand drückend. Wie von selbst, umschlossen meine Beine seine Hüfte und unsere Lippen fanden einander. Es folgten mehrere leidenschaftliche Küsse bis wir beide uns atemlos von einander lösten.
„Du treibst mich in den Wahnsinn“, hauchte er mir erregt zu.
„Das kann ich nur zurückgeben“, erwiderte ich und versuchte mich noch enger an ihn zu drücken, um meiner Begierde noch mehr Ausdruck zu verleihen. Kellan verstand es sofort, grinste teuflisch und drang mit einem Ruck in mich ein. Ich keuchte laut auf und auch ihm entwich ein Stöhnen.
Ich krallte mich fest in seinen Rücken, als er anfing sich in mir zu bewegen. Erst langsam und dann immer schneller. Mein Atem kam nur noch stoßweise und ich fühlte dieses wohlige Gefühl in mir aufsteigen. Kellans Stöße wurden immer heftiger und ich merkte wie nah ich der Klippe kam, es fiel mir schwer nicht laut aufzuschreien. Kellan bemerkte das und presste seine Lippen auf mich. Ich wimmerte als mich mein Orgasmus überrollte, auch Kellan war soweit und er kam stöhnend in mir.
Völlig ausser Atem und verschwitzt sahen wir uns tief in die Augen.
„Ich liebe Dich“, sagte er für mich völlig überraschend.
„Ich liebe dich auch Kellan“, erwiderte ich und es stahl sich eine kleine Träne aus meinem Auge, eine wahre Freudenträne, dieser Mann gestand mir gerade seine Liebe, nachdem ich den besten Sex meines Lebens hatte.

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