Mittwoch, 4. November 2009

Cannes Tag 1.2

Martha Pov

Überglücklich lief ich auf Taylor zu.
Den Mädels war klar, dass ich ihn heute nicht mehr frei geben würde. Immerhin war er mein „Mann“, also nicht direkt Mann aber doch. Franzi, Jenni, Jarli und ich hatten nämlich wieder unsere Spinnereien und so wurde ich zu Taylor Frau und hieß Martha Lautner.
Nach ein paar Tadelnden Worten, hatten sich die anderen wieder beruhigt, aber ob ich das schaffen würde. Hoffentlich begann ich nicht zu weinen vor Glück.
Endlich bei ihm angekommen grinste er mich mit seinem Lächeln an.
Oh Gott wie soll ich da stark bleiben? Am liebsten hätte ich mich in seine Arme geworfen und ihn geküsst.
„Hey na wie geht’s? Ich kann kaum glauben was hier passiert“, sagte ich stattdessen um mit ihm ins Gespräch zu kommen.
„Mir geht’s gut und dir? Ja das ist unglaublich ihr bleibt total ruhig und redest gerade mit mir als ob ich eine ganz normale Person bin“
Ich musste lachen, während Taylor mich unglaubwürdig ansah.
„Du bist doch eine ganz normale Person, oder etwa nicht?“
Was die anderen machten interessierte mich nicht mehr, denn Taylor lächelte wieder sein unwiderstehliches lächeln und ich war dem vollkommen verfallen.
„Also ich bin Martha und du?“, fragte ich ihn und streckte ihm meine Hand entgegen.
„Taylor, freut mich dich kennen zu lernen“
Er blickte mir tief in die Augen, doch als sich unsere Hände berührten war da eine Spannung zwischen uns.
„Also so harmlos wie ich scheine bin ich gar nicht“, fing ich wieder an.
„Dann erzähl Mal und wir setzen uns dort hinten in eine ruhigere Ecke“.
Hier war es richtig entspannend, es war eine kleine Sitzecke, von wo man den ganzen Raum sehen konnte.
Naischel saß etwas abseits und betrachtete sich das ganze Spektakel.
„Denkst du Kellan könnte sich mal um sie kümmern? Sie sieht so nieder geschlagen aus“
„Klaro wenn er kommt dann schicken wir ihn zu ihr. Doch erzähl mir mal wieso du nicht harmlos bist?“
„Ach ich bin ziemlich verrückt und komm auf die bescheuertsten Ideen“, fing ich an und erzählte ihm alles vom Robismus, das ich seine Frau bin und etlichen meiner Geschichten.
Lachend folgte er ihnen und kam mir immer näher, ob das nur Einbildung war? Ich glaube nicht den am Ende saß er mit seinem Arm um die Lehne bei meinen Schultern.
„Schau da kommt Kellan. Du kannst ihn am besten gleich fragen“, sagte Taylor und zeigte mit seiner freien Hand auf ihm.
„Willst du ihn so schnell loswerden? Oder darf ich noch etwas mit ihm quatschen?“
Kicherte ich und hoffte darauf, dass er sagte er sollte sofort wieder gehen. Doch er hatte es vermutlich falsch aufgenommen und setze sich nun wieder etwas weiter weg. Seinen Arm hatte er auch weg getan, stattdessen saß Kellan grinsend vor uns auf der Bank.
„Na ihr zwei seid euch ja ziemlich näher gekommen oder?“
„Ne, sieht nur so aus. Aber was ist mit dir? Naischel da vorne, sie würde glaub ich gern mal mit dir reden, sie sieht ziemlich traurig aus“, meldete sich Taylor vor mir.
Ach es sieht nur so aus, wieso hatte er es nur so falsch aufgenommen. War er etwa eifersüchtig? Niemals.
„Genau red mal mit meiner Freundin, munter sie auf, wir sprechen uns später am Büffet bestimmt noch mal“
Ich glaub das hatte ich zu schnell gesagt, denn Kellan grinste mich nur wohl wissend an.
„Klar wenn du mit Tay alleine sein willst, dann verzieh ich mich wieder“
Er stand auf und ging zu Naischel.
„Ach du willst also alleine mit mir sein?“, hauchte Taylor mir ans Ohr.
Gänsehaut machte sich breit, verdammt was stellte er nur mit mir an.
„Ähm, ja also wenn du das falsch aufgenommen hast tut es mir Leid. Ich würd am liebsten den ganzen Abend noch mit dir alleine sein“
„Dann erzähl doch mehr von dir, wie alt bist du? Was machst du so beruflich?“, fing Taylor an und legte mir eine Strähne hinter des Ohr.
Natürlich fing ich an zu erzählen, dabei lies ich auch nichts auch, jede Einzelheit tischte ich ihm auf und verlang auch von ihm mehr über sich zu erzählen.
„Können wir ein Foto mit dir machen?“
Schüchtern blickten einige der Mädels zu uns und Taylor nickte lächelnd.
Er stand auf und ging an mir vorbei, sein Hintern direkt vor mir.
Um nicht eine Dummheit anzustellen biss ich mir auf die Lippe, wie würde es wohl aussehen wenn ich ihn berühren würde.
Wieso musste er auch so einen geilen Arsch haben, verdammt!
Verträumt blickte ich zu ihnen, während der Fotograf seine Arbeit erledigte.
Erschrocken fuhr ich auf als ich jemanden auf meine Schulter tippen merkte.
„Kellan bitte, erschreck mich nicht mehr so“, sagte ich und versuchte mich zu beruhigen.
„Zu sehr von Kellan abgelenkt? Ich wollt dir nur sagen, dass deine Freundin eine totale Zicke ist. Zuerst flüchtete sie vor mir und dann lies sie mich abblitzen und redete nicht einmal mit mir“
„Oh man es tut mir Leid, ich rede mal schnell mit ihr“
Kopfschüttelnd lief ich an Tay vorbei, er hielt mich am Arm fest.
„Wohin gehst du? Willst du mich verlassen?“, fragte er grinsend.
„Nein ich muss mal mit meiner Freundin sprechen, komme gleich wieder“, versuchte ich verführerisch zu sagen und zwinkerte ihm zu.
Als Taylor mich los lies fühlte es sich an der Stelle ziemlich kalt an. Irgendwie wollte ich ihn gar nicht hergeben, wer weiß was die anderen Mädels mit ihm taten.
Naischel stand beim Essen und lud sich gerade ihren Teller voll.
„Was ist denn mit dir bitte los? Hast du deine Tage oder warum hast du Kellan so angezickt?“
Lachend nahm ich mir auch einen Teller und gesellte mich zu ihr, Naischel dagegen blickte mich genervt an.
„Nein hab ich nicht! Aber ich kann mich ihm ja schlecht an den Hals werfen, genauso wie die da... Schau...“
Ich drehte mich um und sah in die Richtung in der Taylor und Kellan standen, sie waren umzingelt von Mädchen.
Eine lag in Taylors Armen, meinem Taylor.
„Ja okay du hast recht, lass uns den „nicht Beachten Kurs“ einschlagen und essen. Nicht mal mich hatte er umarmt“, murmelte ich noch zu Schluss und schubste Naischel zu den Tischen.
„Schubs mich nicht, und wer hat dich noch nicht umarmt? Meinst du deinen Schatz?“, maulte Naischel und fing an zu lachen.
Zusammen verdrückten wir uns in die Ecke, wir konnten so alles überblicken und die Jungs beobachten.
Taylor warf mir immer Blicke zu, die deuteten ich sollte zu ihm kommen, doch darauf hatte ich keine Lust. Soll er doch wieder irgendjemand in den Arm nehmen.
Hab ich erwähnt, dass ich eifersüchtig war? Nein noch nicht, na ja auf jeden fall war ich es.
Naischel bekam natürlich alles mit.
„Ess lieber dein essen, anstatt jetzt irgendeinen Spruch abzulassen“, sagte ich genervt, immerhin hatte sie sich viel zu viel Essen geholt.
„Sagt genau die Richtige du Vielfraß“
Beleidigt blickte ich auf eine Wand, den Taylor konnte es wieder nicht lassen und winkte mich zu sich.
„Na Mama, nimmst dein Baby mit nach Hause?“, neckte mich Naischel.
Kindisch streckte ich ihr die Zunge raus. Wieso musste sie genau jetzt so einen Spruch bringen?
Klar er war 17 aber hallo? Verhielt er sich so? Sah er so aus? Nein, eindeutig nicht.
Natürlich würde ich ihn gern auch mit nach Hause nehmen, ihn einfach für mich haben, doch das wird wohl kaum klappen.
In den Gedanken hängend blickte ich umher, Tay hatte endlich aufgegeben und sprach weiter mit den Mädels.
Ach wenn er meint so ein Idiot, ich dagegen blick weiterhin eine Eiskönigin, wie es mir Naischel beigebracht hatte. Abwarten ob er zu mir kam, oder ich ein Flirt wie jeder andere war.
Es war eigentlich ganz langweilig, denn alle waren beschäftigt mit Gesprächen. Aber wieso flüsterte Kellan mit Rob? Beide schauten sie gleichzeitig auf und zu Naischel.
Schnell stupste ich diese an und wies mit meinem Kopf in die Richtung.
„Na geil guck mal. Der hat nix besseres zu tun als es gleich Rob zu erzählen“, schnaubte sie wütend, wenn die wüsste.
Rob und Kellan sahen aus als ob sie jeden Moment zu uns kommen würden.
Doch Maj unterbrach die Beiden und redete mit ihnen.
Irgendetwas Peinliches musste passiert sein, denn Maj rannte plötzlich weg.
Robert verschwand ans Büffet, während Kellan immer noch auf uns zukam.
Doch Naischel packte mich und zog mich weg, wir sahen Neele und Rob an einem Tisch sitzen.
„Dürfen wir?“, fragte sie freundlich und er zeigte auf die freien Plätze.
„Gerne, ihr seid doch diese besonderen Fans, die nicht kreischend einen anfallen oder?“
„Ja genau ich bin Martha und das ist Naischel, Neele kennst du ja schon. Wer bist du?“
Verwirrt blickte er uns an.
„Na ja in einem Interview fandest du es Merkwürdig das alle deinen Namen kennen, also dachte ich, ich frag dich danach?“
Entschuldigend blickte ich ihn an, hoffentlich dachte er jetzt nicht ich wäre gestört oder so.
„Ich bin Robert, nett euch kennen zu lernen“
Puh, er blickte uns lächelnd an und wir setzten uns.
Das Glück meinte es nicht gut mit Naischel, denn Kellan setzte sich zu uns.
„Hier ist noch frei oder?“, fragte er grinsend und setzte sich neben Naischel.
Die zwei sollen sich einfach Näher kommen, bestimmt wären sie ein tolles Paar. Genauso wie ich und Taylor.
Leise seufzte ich und sah ihn traurig zu mir Blicken. Am Ende des Tages wird er mich bestimmt hassen.
„Wollt ihr nicht etwas erzählen? Ich hab gehört es gibt eine Religion über mich?“, fragte er vorsichtig und lächelte mich und Neele an.
„Ja, ich bin der Papst und kann dir alles darüber erzählen“
So fing ich also an und weißte ihn in unsere Religion ein, er lachte paar Mal fand es aber doch eine tolle Idee.
Ich blickte vorsichtig zu Naischel, sie lachte, anscheinend verstand sie sich doch mit Kellan.
Auch sah ich zu Taylor er stand allein da und winkte mich wieder zu sich, ich dagegen tat so als ob ich ihn nicht sehen würde und drehte mich wieder zu Rob.
Wir hatten verdammt viel gemeinsam, auch den Humor und so brachten wir einen Witz nach den anderen.
Wieder spürte ich wie mir jemand auf die Schulter tippte, bestimmt war das Taylor.
Kurz stoppte mein Atem als er schon fragte ob er sich zu uns setzen dürfte.
„Ja klar, komm her!“, antwortete Rob und mein Herz begann etwas schneller zu schlagen.
Natürlich saß er neben mir und beobachtete mich, sein Stuhl war eng neben meinem, ich konnte sogar meinen Kopf an seine Schulter legen.
Sollte ich es wagen? Als wieder gut Machung, immerhin ist er auch her gekommen und hat mich die ganze Zeit versucht zu sich zu locken.
Außerdem müsste ich mich daran eh gewöhnen das er öfters andere Frauen umarmt, in Filmen, die Fans...
Naischel musste mal wieder anfangen zu Zicken, wieso konnte sie sich nicht einfach freuen?
War da wohl etwas?
Eine Zeit lang hörte ich Neele, Rob und Taylor beim reden zu.
„Ahhh warte mal kurz Robert, ich möchte dir jemanden vorstellen, meine beste Freundin! Sie ist auch ein Fan von dir“
Schnell stand ich auf und suchte sie in der Menge und da war sie, sie unterhielt sich gerade mit Jackson.
„Tut mir leid das ich störe aber darf ich kurz mal", unterbrach ich die Beiden und packte sie am Arm und zog sie mit mir.
„Wohin bringst du mich bitte?"
„Zu Rob, wir sitzen gerade alle zusammen und reden über alles Mögliche“, sagte und setzte mich angekommen strahlend neben Tay, dass Eiskönigen Getue musste aufhören sofort. Sonst bekomm ich nie meine Chance ihn für mich zu erobern.
Schüchtern sah ich ihn an und lächelte leicht, er erwiderte es mit seinem total süßen Grinsen und ich lehnte meinen Kopf auf seine Schulter.
Kurz schloss ich die Augen, sein Duft war einfach göttlich und das Gefühl erst mit ihm zu kuscheln.
Aus meiner Trance erwacht blickte mich Franzi geschockt an, ach sie hatte das mit Taylor und mir alles gar nicht mit bekommen.
"Du bist also die beste Freundin von unserer Päpstin? Wir kennen uns ja schon "
Franzi lachte.
"Haha ja, trotzdem immer wieder gern Rob"
Sie unterhielten sich lange, ich bekam so gut wie nichts mit, denn ich war nur auf Taylor seinen Duft, seine Stimme und Lachen fixiert.
Einige der Mädels hatten sich zu uns gesellt und unterhielten sich auch mit Rob unser Tisch war ziemlich überfüllt.
"WAS BITTE???", brüllte Naischel und riss mich aus meine Gedanken.
Sie und Kellan waren gleichzeitig aufgesprungen, die Beiden hatten doch echt einen an der Waffel.
Wütend packte Naischel ihr Handy aus und stürmte raus ins Foyer.
So eine Zicke.
Ich lachte kurz auf und sah in die geschockten Gesichter der anderen, ich kannte Naischel und das war ganz normal für sie.
„Bleibt ruhig, kommt schauen wir mal was los ist“, sagte ich gelassen und stand mit den anderen auf.
Was hatte Kellan bloß gemacht? Hoffentlich hatte er nicht ihre Gefühle verletzt.
Sie kamen die Türe gerade herein als wir bei ihnen waren.
"Was war das denn?", fragte ich Naischel direkt doch sie schüttelte nur den Kopf.
„Hey Leute, lasst euch den Abend nicht verderben, mir geht’s gut, euch solls auch gut gehn, habt Spaß. Los!", rief sie mit einem gespielten Lächeln.
Bestimmt wird es heute noch einige Frauengespräche geben, wieso musste sich Kellan auch so blöd benehmen. Oder hatte er das gar nicht getan? Naischel musste mir das alles unbedingt erzählen.
„Ihr habt gehört was sie gesagt hat rein mit euch und weiter feiern!“, sagte ich nun und scheuchte alle wieder rein, Kellan nahm ich auch mit.
„Können wir zusammen Fotos machen?“, meinte Maj und lenkte sie alle vom Thema ab.
Alle stimmten fröhlich ein und überlegten sich verschiedene Posen.
Doch alle Fotografen waren schon weg.
„Hat keiner eine Cam dabei?“, fragte sie traurig in die Runde.
Eigentlich müsste ich meine doch dabei haben, schnell wühlte ich in der Tasche und fühlte sie.
"Doch ich hab meine dabei!!"
Ich nahm sie aus der Tasche und reichte sie Maj.
Die Zeit verging wie im Flug es müssten schon 20 Minuten her sein, seitdem das mit Kellan und Naischel war.
Sie war immer noch nicht zurück, also musste er zu ihr.
Leise schlich ich mich zu ihm und tippte ihn an.
„Jetzt ist der Richtige Zeitpunkt geh zu ihr und rede ihn Ruhe mit ihr“, sagte ich und Kellan verschwand lächelnd zur Terrasse.
Eine weile blickte ich ihm hinterher und dann wieder zu der Gruppe. Alle meine Mädels waren glücklich also war ich es auch.
Ich spürte zwei Arme die mich von hinten umarmten. Bestimmt war es Franzi, doch es fühlte sich nicht an wie Franzi. Oh Gott das konnte doch nicht sein oder?
„Du bist richtig süß, wie du dich um all deine Freundinnen kümmerst. Das es allen gut geht, geht’s dir auch gut?“, flüsterte Tay an mein Ohr und wieder stellten sich meine Härchen auf.
Ob er wusste, dass er so eine Reaktion in mir verursachte? Niemals.
„Ja jetzt geht es mir auch gut“
Vorsichtig drehte ich mich um und umarmte ihn auch, mein Gesicht lag dabei auf seiner Brust. Sein Duft war unbeschreiblich gut.
Um keinen aufmerksam auf uns zu machen löste ich mich von ihm und bleib einen Schritt von ihm weg.
„Aber..?“, fragte er verunsichert und blickte mich verwirrt an.
Niemals dürfte ich mich jetzt in ihn verlieben. Hallo? Immerhin würde ich ihn nach den Tagen hier nicht mehr sehen.
„Meine Damen und lieben Kollegen“, hörte ich Kellan sagen, schnell drehte ich mich zu ihm um und sah das er und Naischel eingeharkt nebeneinander standen.
HA geht doch.
„Wir gehen heute Nacht noch auf die Piste!“, fügte er hinzu und wartete bis das Gemurmel im Raum abgeklungen war, „also alle die Lust haben in eineinhalb Stunden treffen wir uns im Foyer des Hotels. Der Bus wird uns jetzt alle zu diesem Fahren“
Glücklich blickte ich mich um, alle beredeten schon was sie anziehen würden. Hoffentlich kommt Taylor auch und ich hab ihn nicht verschreckt mit meiner abweisenden Position.
„Du kommst schon mit oder?“, hauchte er wieder von hinten an mein Ohr und legte seine Hände auf meine Hüften.
„Na klar, aber nur wenn du auch dabei bist“
Er lehnte seinen Kopf an meinen und umarmte mich wieder. Diesmal legte ich meine Hände auf seine und genoss einfach das Gefühl.
Fast alle waren schon draußen, nur Franzi wartete auf mich, schnell löste ich mich von meinem Schwarm und warf ihm einen Kussmund zu. Welchen er fing und so tat als würde er ihn einstecken.
„Ja ja, das musst du mir aber noch erzählen nicht wahr?“, sagte sie während ich kichernd auf den Boden sah.
„Und du genauso!“, fügte sie hinzu, anscheinend hatte sie Naischel unterwegs eingefangen.
„Da gibt es nichts zu erklären“, konterten ich und Naischel gleichzeitig.
Wir lachten zusammen und stiegen in den Bus.

Die Fahrt dauerte nicht lange, denn wir diskutierten alle über unser Outfit. Ich wusste schon welches ich anziehen würde, immerhin musste ich ja sexy aussehen.
Alle stiegen in den Aufzug, ob der das Gewicht schaffen würde?
Ohne Probleme kam wir oben an und stürmten zu unseren Zimmern.
Schnell schminkte ich mich und toupierte meine Haare. Franzi dagegen zog sich an und parfümierte sich ein.
„Gott du stinkst wie eine Boutique“, quengelte ich als ich dran war mich umzuziehen.
„Danke und du siehst klasse aus“
Schnell machten wir uns fertig, als Maj auch schon durch den Flur lief und an allen Türen klopfte.
„Los wir müssen LOOOOOS!“, brüllte sie und aus jeder Türe kamen top gestylte Frauen, bis ich Naischel sah und erschrak.
„So lasse ich dich mir auf gar keinen Fall gehen“, sagte ich zu ihr und schob sie zurück in ihr Zimmer, um sie umzustylen.
„Wow ihr sieht klasse aus“, sagte ich als Naischel, Neele, Maj, Franzi und ich vorm Fahrstuhl standen und warteten das er kam.


„Da wird sich aber Taylor die Finger nach dir lecken“, brachte Naischel und ich stupste sie in den Aufzug.
„Sagt die Richtige, mit Kellan ne?“, stichelte ich während sie nur grinste.
„Tja, du weißt gar nicht was da ist“, antwortete sie und stieg aus dem Fahrstuhl der gerade die Türen öffnete.
Der Cast stand schon komplett fertig im Foyer und wartete, durch die Menge erkannte ich Taylor und versteckte mich leicht.
Etwas peinlich war es mir schon, dass ich mich extra für ihn hübsch gemacht hatte.
„Du siehst einfach... verdammt heiß aus, muss man schon sagen“, sagte Taylor als ich auf ihn zuging und ihn in den Arm nahm. Grinsend schaute er mich nochmals an und umarmte mich dann wieder.
Was die anderen dachten war mir egal, sie wussten, dass ich total auf ihn stand. Und wenn nicht hatte ich es ihnen einige Male im Forum gesagt. Doch das er es genauso erwiderte wie ich, machte mich voll kommend Sprachlos.
„Kann ich nur zurückgeben, dein Hemd steht dir“
Vorsichtig fuhr ich seine Haut nach die zu sehen war, wo er seine Knöpfe offen hatte.
„Kanns losgehen?“, rief Kellan mit Naischel am Arm.
Alle stimmten in ein lautes Ja ein und wir liefen Richtung Bus.
Ohne Vorwarnung nahm Taylor meine Hand und stieg mit mir ein, wir setzten uns in die Nähe von Naischel und Kellan.
Die Beiden auf einem Haufen könnten noch ziemlich lustig werden.
Nach ungefähr 10 Minuten kamen wir endlich an, als geschlossene Gruppe liefen wir in die Disco.
„Gehen wir an die Bar?“, fragte ich Taylor, welcher nur nickte.
„Gut warte einen Moment, dazu brauch ich noch Franzi“
Schnell lief ich zu ihr und zog sie hinter mir her, sie war es nicht anders gewohnt, deswegen leistete sie keinen Widerstand.
Unterwegs sah ich noch Maj auch sie schleppte ich ab und wir setzten uns zu Viert an die Bar.
Wir bestellten uns einen Jägermeister nach dem anderen, zwischendurch kam auch ein Wodka dazu.
„Das ist so lecker, aber Franzi wir zwei haben genug“, lallte ich und grinste sie an.
Natürlich wusste sie wie ich auf zu viel Alkohol reagierte.
Franzi fing an zu lachen als ich mich langsam zu Taylor drehte und ihn ansah. Verführerisch biss ich mir auf die Lippe und stand auf, Arschwackelnd lief zur Tanzfläche und blickte dabei über die Schulter zu Tay.
Dieser Grinste mich mit seinem Lächeln an und raubte mir damit alle Sinne.
Ich wollte diesen Kerl, doch ich musste mich beherrschen.
Langsam, viel zu langsam für mich kam er auf mich zu.
Als er dann endlich ankam, zog ich ihn ganz nah zu mir und legte meine Arme in seinen Nacken.
„Du weißt gar nicht wie gerne ich dich jetzt küssen würde, oder andere Dinge tun“, sagte Taylor zu mir und lies damit mein Herz schneller schlagen.
„Tu es, ich werde dich nicht aufhalten und jemand anders ganz sicher auch nicht“
Grinsend kam er mir näher und legte seine weichen Lippen auf meine. Sie passten perfekt aufeinander, leicht begann er sie zu bewegen.
Ich musste mir wirklich unterdrücken ihn nicht einfach in irgendeine dunkle Ecke zu schleppen.
Als ich seine Zunge spürte, die um Einlass bat, seufzte ich leise und unsere Zungen begannen ein wildes Spiel.
Er war wahrscheinlich der beste Küsser seit langem, denn Lust machte sich in mir breit. Okay es könnte sein das der Alkohol auch dazu beitrug aber das war mir egal.
Schwer atmend lösten wir uns von einander und blickten uns in die Augen.
Mein Herz schlug wie wild gegen meine Brust.
Von weit her hörte ich die Anfangsmelodie meines Lieblingsliedes und grinste ihn frech an.
Zu dem Lied konnte ich tanzten wie eine Göttin.
Gesagt getan, ich rieb mich lasziv an seinen besten Stück. Wild lies ich meine Hüften kreisen und es dauerte nicht lange bis ich etwas Hartes an meinem Hintern spürte.
Kichernd blickte ich kurz zu ihm auf, wie er sich auf die Lippen biss, mich entschlossen anblickte und anfing mir den Hals zu küssen.
Erst war er zärtlich, doch dann biss er sanft hinein und saugte an ihm bis ich mir ein Stöhnen nicht mehr unterdrücken konnte.
„Was tust du da nur. Oh Gott..“, brachte ich leise hervor.
„Willst du lieber gehen? Sonst vernasch ich dich sofort hier auf der Tanzfläche und garantiere für rein gar nichts“
Ohne etwas zu sagen, nahm ich ihn an der Hand und führte ihn zum Ausgang.
„TAXIII!“, rief ich und stieg mit Tay in das nächst beste, was anhielt.
Ich sagte noch den Namen des Hotels und schon waren wir wieder in eine wilde Knutscherei verfallen.

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