Tay und ich lagen nur auf dem Bett.
Es war zwar ein schöner Moment und eigentlich perfekt zum Sex haben, doch einfach neben einander zu liegen und zu kuscheln hatte mehr.
"Ich zieh mich mal an, gehen wir dann Essen?", ich grinste Tay an.
"Gerne, war mir klar das mein Schatz wieder Hunger hat"
"Püüüh"
Beleidigt schlug ich seine Arme zurück und huschte schnell ins Wohnzimmer um meine Klamotten anzuziehen.
Neben uns hörte ich Naischel laut schreien.
"Hast du das gehört? Das muss Naischel sein, ich geh schnell zu ihr", sagte ich richtung Schlafzimmer und wartete keine Antwort ab.
Ich klopfte, hoffentlich konnte sie noch die Türe aufmachen.
„Hey, ist alles ok, wir haben Naischel schreien gehört und das klang..naja…Ist alles ok?“, sagte ich etwas lauter.
Kellan öffnete mir die Türe, sein Gesichtsausdruck war nicht zu deuten, doch schlimmer war Naischel. Sie sitze am Boden und war den tränen nahe.
Schnell ging ich auf sie zu setzte mich zu ihr und nahm sie in die Arme.
"Hey was ist denn los?", sagte ich leise.
Sie deutete auf den Laptop, dort las ich die Schlagzeile über sie und Kellan.
"Ach du scheiße..." kam es aus meinem Mund.
"Ja das kannst du laut sagen", war Naischels antwort.
Kurz überlegte ich und lachte dann.
„Tut mir ja leid, aber ihr seit selbst schuld, was macht ihr auch für einen Mist? Seit froh dass „nur“ Tay und ich euch gestern gehört haben. Stellt euch mal vor davon gäbe es Fotos?! Ihr müsst halt einfach besser aufpassen und grade du Kellan, du solltest es doch wissen“
Mein Ton änderte sich und ich meinte es als ernst gemeinten Rat an die Beiden, hoffentlich nahmen sie es sich zu Herzen.
Kellans Handy klingelte, seine Agentin teilte er uns mit und ging ins Bad.
Naischel war das zu viel sie fing langsam zu weinen an, vereinezelte Tränen bildeten sich in ihren Augen.
„Scheiße…die erzählt ihm bestimmt gerade wie schlecht ich für seine Karriere bin“
Ich nahm sie in den Arm und hielt sie fest.
„Red doch keinen Blödsinn, daran ist er doch selbst schuld. Er ist dir doch nach und damit müssen wir nun mal jetzt alle rechnen, dass nichts unbeobachtet bleibt…!“, sagte ich und blickte nochmal auf den Laptop.
Mein Herz setzte aus, dass kann doch nicht wahr sein. Ich schnappte nach Luft, Naischel folgte meinen Blick und sah die Schlagzeile.
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Neele Pov
Ich hatte es tatsächlich geschafft, zweieinhalb Stunden lang im Fitnessraum unseres Hotels zu schwitzen ohne besonders viel an ihn zu denken. Die Situation erinnerte mich an zu Hause, seit 5 Monaten ging ich schließlich mehr oder weniger regelmäßig mit der allerbesten Freundin, die man sich vorstellen konnte in "unser" Fitnessstudio. Ich wurde traurig, als ich daran dachte. Es war so langweilig hier alleine die Kraftübungen zu machen, daheim unterhielten wir immer alle Leute. Was sie jetzt wohl gerade machte? Bestimmt war sie sauer auf mich, weil ich mich so lange nicht gemeldet hatte und vor allem, weil ich einfach von einem Tag auf den anderen abgehauen war. Ich seufzte, hätte ich es ihr erzählt, sie hätte es sowieso nicht verstanden. Sie fand Rob nicht besonders, konnte nicht verstehen wie ich dachte. Ich musste sie unbedingt anrufen, gleich morgen früh. Und bei der Gelegenheit war es dann wohl auch Zeit mich mal wieder bei meiner Familie zu melden. Ich hatte Angst davor, wie sie reagieren würden. Mit meinem Abi war ich zwar durch, aber ich hatte das sichere Gefühl, dass sie nicht erfreut über meine Entscheidungen waren. Ich wurde noch trauriger, bei meinem Knuffel konnte mich nicht melden, schließlich konnte mein Pferdchen mit ihren Hufen schlecht das Telefon halten. Bei dem Gedanken musste ich dann doch grinsen, ich stellte mir vor, wie mein Hundi das Telefon hielt und ich mit beiden telefonierte. Ich merkte, dass ich sie alle vermisste
ich sah auf die Uhr, es wurde Zeit, ich wollte unbedingt noch hier unten duschen. Zwar machte ich das alles für ihn, aber so verschwitzt wollte ich ihm dann doch nicht gegenüber treten. Glücklicherweise hatte ich daran gedacht, mir neue Klamotten und ein bisschen Schminke mitzunehmen. Er war natürlich pünktlich und sah mich mit einem unwiderstehlichen Blick an, als ich in Hotpants und Top vor ihm stand. Ich konnte nicht anders, ich musste ihm um den Hals fallen und ihm einen stürmischen Kuss auf die Lippen geben.
Und doch schien die Traurigkeit in meinem Blick auch durch die heiße Dusche nicht komplett abgewaschen worden zu sein, sonst hatte das doch immer geklappt. "Ist alles in Ordnung bei dir?" fragte er mich leise. Ich spürte einen Kloß in meinem Hals und blickte zu Boden um ihn nicht ansehen zu müssen. Sanft legte er seine Hand unter mein Kinn und schob es hoch, sodass ich nicht mehr weggucken konnte. "Was ist los?" jetzt konnte ich die Tränen nicht mehr zurückhalten. Er nahm mich in den Arm und hielt mich fest, ich weiß nicht, wie lange wir so standen, ich wünschte mir nur, er würde mich niemals loslassen. "Willst du nicht darüber reden? Mit mir? Vielleicht lieber mit Naischel oder einer der anderen?"
Ich schaute ihn an, "Nein... es ist nur... ich... ich weiß auch nicht... ich vermisse sie so. Ich habe Angst, was sie sagen werde." Er sah mich mit erwartungsvollem Blick an, als ich nicht weiterredete fragte er: "Deine Eltern?" "Meine Familie, meine Eltern, meine Freunde. Sie alle. Ich weiß nicht, was sie sagen werden, ob sie es akzeptieren werden. Ich weiß gar nichts." ich seufzte.
"Du bereust es.", er schien, als ob eine Befürchtung wahr geworden sei.
"Was..." begann ich, doch er unterbrach mich.
"Ich möchte nicht, dass du meinentwegen Probleme mit deinem Leben bekommst. Du bereust es, dass du mit mir gekommen bist, dass du so viel aufgegeben hast. Vielleicht ist es besser, wenn du nach Deutschland zurückfliegst. Ich möchte nicht ohne dich sein, aber ich will, dass du glücklich bist."
"Jetzt halt aber mal die Luft an mein Lieber. Was redest du denn da für einen Quatsch? Natürlich bin ich traurig, ich habe sie alle lange nicht gesehen und ich weiß nicht, wie sie reagieren werden. Ich vermisse sie, ich vermisse das reiten. Aber das heißt doch nicht, dass ich es bereue? Ich bin sehr, sehr glücklich, dass ich hier bei dir sein darf. Aber ich mache mir Gedanken darüber, wie ich ihnen meine Entscheidung mitteilen soll."
"Welche Entscheidung denn?", er sah mich verwundert an.
Ich seufzte, diesmal jedoch aufgrund seiner scheinbaren Unwissenheit. "Ich bin nicht mit dir nach Italien geflogen um am Ende des Drehs nach Hause zu fliegen und mein vorheriges Leben weiterzuleben."
"Sondern?"
"Tust du nur so, oder bist du so schwer von Begriff?" ich musste lachen, "Ich möchte bei dir sein, jetzt und für immer. So und jetzt ist auch mal genug, ich hab Hunger!" Ich gab ihm einen weiteren Kuss und zog ihn in Richtung Restaurant.
Die anderen saßen bereits, wir waren die letzten, meinentwegen natürlich.
Wir setzten uns und schon kam das Essen an unseren Tisch. Mein Blick fiel auf Naischel, sie sah nicht glücklich aus und danach auf Martha die neben ihr saß. Ich stutzte, Martha neben Naischel? Aber Tay saß doch auch mit am Tisch, sie schaute nicht auf, nippte nur an ihrer Cola, sie machte einen aufgelösten Eundruck. Also warf ich Naischel einen fragenden Blick zu, sie schüttelte nur den Kopf. Ich hörte neben mir ein ungeduldiges Räuspern. Ich drehte mich um und brach sofort in einen Jubelschrei aus "ASH!!!!!" ich umarmte sie, "was machst du hier? Bist du auch hier im Hotel?" Lachend wandte sie sich aus meiner Umarmung, dann wurde sie ernst. Entsetzt sah ich sie an, was war denn los mit ihr? "Ich dachte, dein Kleidungsstil hätte sich verbessert, aber wenn ich dich hier so sehe. Wo hast du nur diese HOSE her??" Ich atmete erleichtert auf und wollte gerade antworten, da kam Rob mir zur Hilfe "Ich freue mich auch, dass du hier bist. Und sie kommt gerade vom Sport, also sein ein bisschen nachsichtig mit ihr. Ich glaube, sie hat seit du für sie einkaufen gewesen bist keine mehr von ihren Kleidungsstücken angehabt, also gönn ihr doch wenigstens heute ein bisschen Heimat." Ich sah ihn dankbar an, Ashley streckte ihm die Zunge raus.
Ashley und ich tauschten das neuste aus, die anderen hatten schließlich während unserer Abwesenheit mit ihr gesprochen. Rob war gerade in ein Gespräch mit Alex vertieft, da nutzte ich die Gelegenheit. "Ähm, Ashley?" begann ich, "können wir irgendwann mal... ähm... reden?" "Klar, schieß los!" "Neiiin, ich meine nicht jetzt. Irgendwann anders, morgen? Alleine?" Sie schien zu verstehen und nickte.
Dann unterbrach sie das angeregte Gespräch der Männer und gab ihnen die neusten Infos bezüglich des Drehs. Unter anderem bekam ich mit, dass am morgigen Tag wohl eine Setbegehung mit Chris Weitz angesetzt war. Ich unterdrückte ein gähnen, dann blickte ich in die Runde, "So Leute, ich bin hundemüde, ich werd noch eine Runde schwimmen gehen, oder na ja , vielleicht eher planschen um meine Muskeln zu entspannen" ich blickte zu Rob, "im Meer. Wir sehen uns morgen, Gute Nacht!"
Maj Pov
Wir saßen alle am Tisch und unterhielten uns mit Ashley, denn sie hatte kaum Zeit für uns und umso mehr mussten wir die Zeit mit ihr nutzen.
Irgendwann kamen Neele und Rob dann auch zu uns und wir bestellten alle das Essen.
Ich konnte die schlechte Stimmung am Tisch nicht mehr aushalten und schlang schnell mein Essen herunter und konzentrierte mich nicht wirklich auf die anderen.
Auch schon ein paar von den anderen waren gegangen, also fragte ich Alex, ob er mit hoch kommt, oder ob wir nicht einen Spaziergang durch die Stadt machen wollen.
„Oh spazieren gehen ? Das hört sich gut an.“
Wir gingen also hoch und holten uns jeder eine Jacke.
Es war zwar sehr warm hier, doch man weiß ja nie, ob es noch kalt wird.
Als wir dann durch die Hoteltür gingen, wurden wir von Papparazzis, die im strömenden Regen standen empfangen.
Wo kam denn der Regen jetzt aufeinmal her ?!
„Ich glaube das wird nichts mit dem Spazieren gehen“, ich grinste ihn an, denn ich hatte schon eine neue Idee.
„Was hältst du davon, wenn wir ein bisschen in den Hotelpool gehen ?“, ich setzte meinen Dackelblick auf und konnte überzeugen.
Also rannten wir wieder nach oben, um uns Schwimmsachen anzuziehen.
Dann zogen wir uns noch Bademäntel über und gingen wieder nach unten.
„Haben wir aber Glück, keiner hier.“, hauchte Alex mir ins Ohr und schwups lag ich auch schon im Wasser.
Zum Glück gehörte der Bademantel nicht mir, denn der war jetzt klitschnass und ruiniert.
Ich zog ihn also aus und legte ihn an den Beckenrand.
Dann nahm mich Alex auch schon schwungvoll auf seine Arme und küsste mich.
Ich befreite mich aus seinen Armen, um meine Beine um seine Hüften zu schwingen.
Und dann erwiderte ich den Kuss strich über seinen muskelbepackten Körper und zog ihn näher zu mir.
Naischel Pov
Der Kellner kam und nahm unsere Bestellungen auf. Martha hatte keinen Hunger, ich genauso wenig. Während des Essens vermied Martha jeden Augenkontakt zu Taylor, der am Kopfende des Tisches saß, wir hingegen saßen ganz am Ende des Tisches. Ich hielt während der ganzen Zeit Marthas Hand und überlegte mir, wie ich ihr helfen konnte. Kellan sah mich immer wieder fragend von der Seite an und formte mit seinen Lippen ein „Was ist los?“ Ich schüttelte aber nur den Kopf und deutete mit dem Kopf auf Martha und Taylor.
Neele stand plötzlich auf und verabschiedete sich, sie wollte noch im Meer schwimmen, dabei zwinkerte sie Robert zu, der wenige Minuten, nachdem sie verschwunden war, ebenfalls aufstand. Na was die wohl vorhatten. Kellan grinste mich wohl wissend an, offensichtlich hatten wir mal wieder den gleichen Gedanken. Kurze Zeit später gingen auch Maj und Alex, sie wollten wohl auch ihre gewonnene Zweisamkeit genießen.
So kam es dass nur noch Ashley, Taylor, Kellan, Martha und ich am Tisch saßen. Martha würdigte Taylor immer noch keines Blickes, der hingegen machte einen gequälten Eindruck.
Die Tür des Restaurants ging auf und Martha erstarrte. Ich folgte ihrem Blick und da stand sie. Selena Gomez! Marthas Atem ging schneller. Ruckartig stand ich auf und zog sie mit mir, direkt an Selena vorbei. Kurz vor ihr blieb ich stehen. Sie grinste mich freundlich an.
„Hey ich bin Selena“
So schnell konnte ich gar nicht gucken, da hatte sie auch schon eine im Gesicht, allerdings nicht von mir. Martha hatte meine Hand losgelassen und ihre eine ins runter gehauen. Fluchtartig verließ sie daraufhin das Restaurant. Wütend sah Selena mich an und hielt sich ihre Wange. Martha hatte ordentlich zugehauen. Sie wollte gerade etwas sagen als ich sie unterbrach „Das hast du verdient du widerliche Schlampe. Mach bloss dass du Land gewinnst, du bist hier nicht erwünscht“, brüllte ich hier entgegen und folgte danach schnellen Schrittes Martha.
Ich fand sie vor ihrem Zimmer kauernd. Ich zog sie hoch und nahm sie mit in Kellan und mein Zimmer. Martha setze sich in die Sitzecke der Suite und ich fing an die Minibar zu plündern.
„Nur Schnaps, aber ich glaube das reicht nicht, ich lass noch was kommen“, murmelte ich und schnappte mir das Telefon, um den Zimmerservice kommen zu lassen.
„Warum ist sie hier?“, flüsterte Martha traurig. In ihrer Stimme lag so viel Schmerz.
„Ich weiß es nicht Süße, vielleicht will sie nicht akzeptieren, dass es vorbei ist? Was hat Tay denn gesagt?“
„Dass er sie nicht will, dass er mit mir zusammen waäre, aber was macht das schon, sie ist hier, das bedeutet wohl er hat nur mit mir gespielt..“
In dem Moment klopfte es an der Tür. Ich stand auf und öffnete, Kellan stand mit einem Zimmerservice Wagen vor mir.
„Ich glaube das habt ihr bestellt? Ich hab noch paar extra Flaschen draufgetan, die wollten erst knausern. Ich nehme an ich bin ausquartiert für heute Nacht?“
„Danke Kell, ähm ja.. könntest du Marthas Koffer noch herbringen, das wäre lieb“, bat ich ihn leise.
Er nickte verständnisvoll und flüsterte mir „Es ist nicht so wie es aussieht, sie ist ihm nachgereist“ ins Ohr. Kellan gab mir noch einen Kuss auf die Stirn und verschwand.
Ich schob den Wagen zu unserer Sitzecke und Martha stürtze sich direkt auf das erste kleine Fläschen Pfläumli, sie reichte mir ebenfalls eines. Wir klopften beide auf den Tisch und öffenten es.
„Wenn dann richtig. Auf Ex oder nie mehr Sex“, gröhlte ich und Martha fing an zu lachen. Endlich sie lachte wieder. Wir stießen and und tranken es auf Ex herunter. Angewidert verzogen wir beide das Gesicht. Sie reichte mir schon dass nächste und wieder klopften wir erst und dann tranken wir es auf Ex. Ich weiss nicht mehr wie oft wir das machten.
Irgendwann kamen wir dann auch noch auf die Idee die Cd-Anlage des Zimmers voll aufzudrehen. Dank meines Laptops hatten wir binnen von ein paar Minuten die richtige Musik gefunden und auf Cd gebrannt.
Lautstark gröhlten wir von Joachim Deutschland „Marie“ herum, hüpften auf meinem Bett herum und tanzten durchs Zimmer. Während dessen tranken wir natürlich weiter und ließen es uns gut gehen. Ashley klopfte irgendwann an die Tür und fragte ob alles in Ordnung sei, nachdem sie die leeren Flaschen und das Chaos in unserem Zimmer bemerkte. Wir nickten nur und machten einfach weiter.
„Martha willst du nicht doch mit Taylor reden?“, fragte sie besorgt.
„Nein er kann bei seiner Schlampe bleiben“, rief sie lauthals und gröhlte weiter den Song mit „…Du Schlampe, du Drecksau, ich hoffe es geht dir schlecht!!“
Ashley nickte, verabschiedete sich und wünschte uns eine gute Nacht.
Wir tobten durch Zimmer noch die ganze Nacht, bis mir irgendwann schwarz vor Augen wurde und ich völlig erledigt auf dem Boden einschlief.
Martha Pov
Ich war gerade dabei vom Bett zu springen als Naischel am Boden zambrach.
Schnell eilte ich zu ihr und schüttelte sie, doch sie reagierte nicht.
"NAIIIISCHEL", lallte ich und schüttelte sie weiter.
Keine Reaktion.
Panisch lief ich zur Tür riss sie auf und stürmte zu meinem Zimmer.
"Kellan!!", ich klopfte, jemand kam mit schnellen Schritten auf die Türe zu.
Taylor machte verstört die Türe auf.
"Was willst du hier?"
"Wo ist Kellan?? Naischel ist Umgekippt, schnell!!"
"Kellan, komm deiner Frau geht es nicht gut", rief er ins Zimmer rein und Kellan kam zu mir.
Ich zog ihn an der Hand ins Schlafzimmer wo sie am Boden lag. Wir gingen direkt auf sie zu und Kellan kümmerte sich um sie. Mir liefen Tränen über das Gesicht, wieso musste jetzt auch so ein trauriges Lied laufen.
Taylor kam zur Hilfe und zu meiner Überraschung auch Selena, war doch klar das sie bei ihm ist.
Mein Körper verkrampfte sich und ich lehnte mich an die Wand und lies mich runtergleiten. Verdammtes Arschloch, wieso musste ich ihn lieben.
"Sie schläft nur Martha, du kannst dich wieder beruhigen", sagte Kellan und legte seinen Kopf auf meinen.
"Ich kann nicht, es verletzt mich ihn so zu sehen", flüsterte ich leise.
"Tay? Kannst du kurz mal hier bleiben? Selene komm mit"
Er packte sie am Arm und zog sie gegen ihren Willen aus dem Zimmer und schloss die Türe.
"Wieso hast du sie geschlagen? Spinnst du? Sowas hätte ich niemals erwartet du hast mich enttäuscht bis zum geht nicht mehr!"
"Ach ja, du weißt doch gar nicht wie es ist, zu erfahren das man nur angelogen wurde!", sagte ich etwas lauter und stand auf.
"Angelogen also, ich dachte ich könnte dich gut kennen lernen, aber gar nichts, du bist die die mir alles vorgelogen hat!"
"Ich habe gar nichts getan, du dagegen lädst Selma ein nach Italien! Wieso hast du mich überhaupt gefragt? Hättest mir das alles ersparren können"
"Was sagst du da? Denk doch was du willst und sie heißt Selena und ist tausendmal echter als du es bist!"
Panisch griff ich um meinen Körper und ich konnte mich nicht mehr halten. In meinem Heulkrampf setzte ich mich wieder an die Wand.
"Geh weg, ich will dich nicht mehr sehen, geh zu deiner Selma die schön bei dir im Zimmer jetzt wohnt", sagte ich stockend, der Alkohl tat sein bestes, den ohne ihn würde ich nicht so weinen.
"Du bist doch nur besoffen, sie heißt Selena zum letzten mal. Außerdem was interessiert es dich schon das sie bei mir im Zimmer wohnt?"
Sie tat es also wirklich, ich wusste es.
Ich wischte mir meine Tränen weg, stand auf nahm meinen Koffer und versuchte ihn hinter mir her zu ziehen.
"Wohin willst du? Was machst du da?"
"Das geht dich nichts an, auf wiedersehen, viel Glück dir Taylor"
Er packte mich am Arm.
"In so einem Zustand gehst du nicht weg! Haben wir uns verstanden?"
"Wer sagt das? Ist doch scheiß egal, kümmer dich lieber um deine Freundin!"
Grob riss ich mich frei und ging aus dem Zimmer, zum Glück war alles noch gepackt.
"So aber nicht Madame, du bleibst hier!"
Kellan stand im Flur vor mir und versuchte mich auf zuhalten.
"Lass mich bitte, Kellan, ich halte es nicht mehr aus", sagte ich flehend, doch er dachte nicht daran.
Mir stiegen die Tränen auf und wieder verfiel ich einem Heulkrampf.
"Bring ihr Gepäck rein und du 1,40 Kröte RAUS!"
Ich merkte wie ich auf seine Arme gehoben wurde, verschwommen sah ich, mein und Taylors Zimmer, es war immernoch wie heut Nachmittag dekoriert. Es lies mich nur noch einmal mehr aufschluchzen.
"So ich bring dich ins Bett, du bleibst da, ihr zwei werdet das schon Regeln"
Wild schüttelte ich den Kopf und wurde schon auf das Bett abgelegt.
"Schlaf erstmal und dann schauen wir weiter okay, wir schicken Selma weg, keine Sorge!", flüsterte er mir zu und ging aus dem Zimmer.
"Tay wir müssen reden und du Kröte hab ich nicht gesagt das du abhauen sollst?"
Langsam beruhigte ich mich, als die durch die Türe Neele kam.
"Süße, bitte wein nicht!"
Sie legte sich zu mir ins Bett und umarmte mich.
Neele Pov
Ich war nur kurz in meinem Kleiderzimmer um mir meinen Bikini anzuziehen, ich legte mir meinen leichten Pareo um und ging barfuss wieder auf den Flur. Er kam mir schon entgegen, hatte er meinen Wink mit dem Lattenzaun also verstanden. Er blieb stehen, als ich vor ihm stand. "Wir sehen uns unten!", dann hauchte er mir einen Kuss auf die Wange und ging rasch in Richtung seines Zimmers. Ich setzte meinen Weg fort, am Strand angekommen legte ich meinen Pareo einfach in den Sand. Das Wasser war angenehm kühl, rasch stapfte ich voran und war bald gänzlich unter Wasser. Als ich wieder auftauchte spürte ich, dass jemand hinter mir stand. Ich zuckte zusammen, als sich starke Arme um mich legten. "Ich bins!" hauchte er mir ins Ohr, sofort entspannten sich meine Muskeln. Ich drehte mich um und legte ihm die Arme um den Hals. Unsere Lippen berührten sich, seine Hände wanderten an mir entlang, er öffnete die Schleife meines Bikinioberteils mit einer fließenden Bewegung, zögerte kurz, als wollte er meine Reaktion abwarten , dann zog er mir das Oberteil sanft über den Kopf. Ich hatte gedacht, dass dies der Moment sein würde, in dem ich mich unwohl fühlen würde, doch auf dieses Gefühl wartete ich vergebens. Mit einer Art von Bewunderung schaute er an meinem Körper herab, dann schob er mich sanft in Richtung des tieferen Wassers. Er hielt mich fest umschlungen, wieder und wieder trafen sich unsere Lippen. Ich küsste seine Schulter, seine bemuskelte Brust. Er tat es mir gleich, ich spürte seine Nähe am ganzen Körper. Ich wusste nicht, wie lange wie so im Meer schwammen, hatte mein Zeitgefühl völlig vergessen. Ich holte tief Luft und sah ihm in die Augen, "Ich liebe dich." flüsterte ich. "Ich liebe dich auch." Er gab mir einen leidenschaftlichen Kuss, dann seufzte er. Fragend blickte ich ihn an, "Ich habe morgen meinen ersten Drehtag. Vielleicht sollten wir unsere Unterhaltung" bei dem Wort mussten wir beide grinsen, "in unserem Zimmer weiterführen?" "Wenn es sein muss." grummelte ich und schmiegte mich noch näher an seinen nackten Oberkörper. Er küsste mich auf mein Haar, dann nahm er meine Hand und führte mich zum Strand. "Äähm... du hast mein Oberteil nicht zufällig mitgenommen?" fragte ich, obwohl ich die Antwort natürlich schon kannte. "Warte, ich hol ihn!" schon stand ich alleine am Strand. Doch er kam mit leeren Händen zurück "Tut mir leid. Ich habe gesucht, aber er war nicht mehr da." gestand er mir zerknirscht. Ich blickte meinen Pareo an, welcher natürlich durchsichtig war. Ich seufzte, "Na ja, es werden jetzt wohl nicht mehr so viele Leute wach sein. Müssen Paparazzis nicht auch mal schlafen?" "Bestimmt." beruhigte er mich, dann legte er seinen Arm um mich und wir gingen in Richtung Hotel.
Glücklicherweise kam uns niemand entgegen, bis wir im Aufzug waren. Da hörten wir geschrei, als wir aus der Tür traten sahen wir Kellan und Tay streitend vor Marthas und Tays Zimmer stehen. Und daneben, ich wollte es nicht glauben, Selena Gomez. Ich dachte ans Abendessen und daran, wie fertig Martha gewesen war. "Oh Shit!" entfuhr es mir. Rob blickte mich an. "Sorry, das ist mir so rausgerutscht. Ich muss zu Martha. Sofort.", den Blick immer noch auf Selena gerichten lief ich los. Dann blieb ich stehen und schaute ihn an. "Geh schonmal schlafen, das wird wohl das Beste sein. Ich komme nach, sobald es geht!" Er verstand, küsste mich noch einmal und ging dann zu unserem Zimmer.
Vor Kellan blieb ich stehen, "Was ist los? Warum ist hier so ein Krach? Was hat DIE da hier verloren?" ich zeigte auf Selena.
Kellan wollte antworten, schaute dann genauer an mir herunter und grinste. Sofort verschränkte ich meine Arme vor der Brust. "Na, konnte es euch nicht schnell genug gehen? Habt ihr Vampir gespielt und deine Kleidung war nicht reißfest?" Ich ignorierte ihn. Ich geh da jetzt rein, sagte ich nur und stieß die Tür auf. Martha lag im Bett, und schüttelte sich, so sehr musste sie weinen. Sofort ging ich zu ihr "Süße, bitte wein nicht!" Ich legte mich neben sie und nahm sie in den Arm. "Psscht, alles ist gut. Ich bin ja da." Ich streichelte ihr über die Wange. "Versuch ein bisschen zu schlafen, morgen sieht das alles schon ganz anders aus." Ich wusste nicht, wie lange ich so neben ihr im Bett lag. Irgendwann war sie endlich unter Schluchzen eingeschlafen. Ich hörte, wie die Tür aufging. Ich drehte mich um, in der Tür stand Tay. "Darf ich reinkommen?" er wirkte unsicher, es schien ihm leid zu tun, was auch immer er getan hatte. "Weiß ich nicht, musst du sie fragen. Obwohl..." ich sah zu Martha, "das ist jetzt vielleicht entwas schlecht, sie ist gerade eingeschlafen."
Er seufzte. "Es tut mir so leid. Ich muss das wieder gut machen! Geh zu Rob, ich bleibe bei ihr." Ich war mir nicht sicher, ob das so eine gute Idee war, aber im Schlaf konnte ich sowieso nichts für sie tun. Und vielleicht war es ganz gut, wenn sie sich aussprachen sobald Martha aufgewacht war. Ich stand auf.
"Wehe, du leistest dir hier in diesem Zimmer noch irgendetwas, dann gibt es Ärger und zwar nicht nur mit mir! Also pass gut auf!"
Draußen sah ich, dass Selena den Flur entlangging, ich zeigte ihr den Mittelfinger. "Nana, ich dachte du bist ein braves Mädchen." Kellan, wer sonst. "Wer so eine Show abzieht hat es nicht besser verdient. Soll sie doch die dämliche Treppe runterfliegen."
Nur wenige Sekunden später hörte ich es Poltern und ein "Autsch!". Schadenfroh musste ich grinsen. "Ups!" entfuhr es mir. Kellan lachte, ging dann aber doch in Richtung Naischels und seinem Zimmer.
Tja, irgendwann traf es schließlich immer die Richtigen!
Als ich unsere Zimmertür aufschließ war ich sehr leise, Rob schien schon zu schlafen. Ich lege mich neben ihn, hauchte ihm noch einen Kuss auf die Lippen und war kurz danach auch eingeschlafen.

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