Vegas Baby!Ja endlich, wir flogen nach Vegas. Neele hatte es tatsächlich noch geschafft uns zwei Sitze in der Business Class zu sichern, wir vermieden es zwar immer die Namen unserer Männer mit ins Spiel zu bringen, aber wenn’s schnell gehen musste, war es schon mal ganz vorteilhaft, wenn man sagte man sei die Freundin von Kellan Lutz oder eben Robert Pattinson.
Schon während des Fluges stießen wir auf Vegas an, Neele mit Sekt und ich mit Bier, was uns beides ziemlich schnell zu Kopf stieg, dank der Höhenverhältnisse.
Während des Fluges hatte mir Neele noch von ihrem Gespräch mit Rob berichtet, es war wohl unter aller Sau wie er sich aufführte. Zu Recht flogen wir nach Vegas, er sollte schön schmollen. Wir würden unseren Spaß schon haben, ganz alleine ohne die Männer.
Neele telefonierte kurz nach unserer Landung mit Tom, der uns einen Wagen schickte, der uns direkt ins Hotel fuhr.
Gott, war das angenehm wenn man Berühmtheiten kannte, alleine hätten wir das Hotel wahrscheinlich nie gefunden, geschweige denn, überhaupt Zimmer auf die schnelle reservieren können. Ja dieses Leben, beziehungsweise die Kreise in denen wir nun zu Hause waren, hatten auch seine Vorteile, auch wenn wir uns das nicht immer eingestehen wollten.
Ich staunte nicht schlecht als der Wagen direkt vor dem Bellagio parkte.„Das hat er nicht getan oder?“, fragte ich Neele breit grinsend.
„Was?“, fragte diese verwirrt zurück.
„Guck mal das Bellagio..?!“ wild fuchtelte ich mit den Händen vorm Fenster der Limousine herum.
Neele schmunzelte. „Er sagte der Wagen fährt uns zu unserem Hotel“
„Neele?!!!!“
Sie kam nicht dazu mir zu antworten, der Fahrer stieg aus und öffnete uns die Tür, während unser Gepäck bereits von Pagen fort getragen wurde.
Mit großen Augen sahen wir uns beide an. „Das… entschuldigen Sie bitte, Sir… das muss ein Irrtum sein…?!“, versuchte Neele dem Fahrer zu sagen, aber dieser grinste sie nur an.
„Nein Ma´am, Mr. Felton hat mich gebeten Sie und ihre Begleitung genau hier her zu fahren, es sei denn.. Sie möchten..“
„Nein.. NEIIIIIIIN!“, brachte sie erst leise dann etwas lauter hervor.
Der Fahrer grinste uns noch einmal breit an, bevor er wieder in den Wagen stieg. „Dann wünsche ich Ihnen einen schönen Aufenthalt“
Neele drehte sich zu mir und wir beide mussten laut lachen. Ich hängte einen Arm bei ihr ein und gemeinsam betraten wir das Bellagio.
Es herrschte ein wildes Treiben vor und vor allem im Hotel. Ich kam mir fast fehl am Platze, total underdressed, weil Neele und ich mit Jeans und Shirt eintraten.
„Guten Tag, herzlich Willkommen im Bellagio. Wie kann ich Ihnen helfen?“, begrüßte uns eine gut gelaunte Dame hinter der Rezeption.
„Ehm, ja also ich mir nicht sicher. Tom Felton hat für mich ein Zimmer reserviert, meine Name ist Neele Kaiser“
„Haben Sie ihren Ausweis dabei? Es tut mir sehr leid, aber wir haben unsere Anweisungen und ich muss leider danach fragen“
Dieses Ausweisspiel kannten wir mittlerweile zu Genüge. Neele holte ihren Ausweis aus ihrem Portemonnaie und übergab ihn der Dame.
Sie warf einen Blick darüber und starrte wieder in ihren Computer. „Ach da haben wir Sie ja, Mr. Felton hat Ihnen eine Suite genau neben der seinen gebucht, aber da sie jetzt zu zweit sind, möchten Sie bestimmt ihr eigenes Schlafzimmer oder Miss?“, fragend sah sie mich an, während ich nur verdutzt guckte. „Kein Problem, Mr. Felton hat diese Option offen gelassen, also beziehen Sie einfach die größere Suite. Ich veranlasse dass Ihr Gepäck nach oben gebracht wird… Hier ist Ihre Suitekarte, benötigen Sie eine zweite für Ihre Freundin?“
„Ähm…?“ Neele sah mich fragend an.
„Ja bitte“, warf ich schließlich ein und die Rezeptionistin grinste mich an und übergab Neele ihren Ausweis, sowie zwei Suitekarten zurück. „James, wird Sie nach oben geleiten. Einen schönen Aufenthalt im Bellagio Miss Kaiser“
Neele nickte ihr freundlich zu und wir folgten James zu den Aufzügen. Mir blieb beinahe die Spucke weg, als wir im Penthouse zum Stehen kamen und dieser James ausstieg, uns anstrahlte und in Richtung einer der Türen lief, aufschloss und Neele die ihre Karte zurückgab.
Er wünschte uns ebenfalls einen schönen Aufenthalt und verschwand nachdem Neele ihm ein paar Dollar zu gesteckt hatte.
Ich sah mich schweigend um. Das Zimmer war riesig, eben eine Penthouse Suite. Zwei Schlafzimmer, vier Badezimmer, einem riesigen Wohn-Ess-Bereich. Es war der Wahnsinn.
„Sag doch was!“, bat mich Neele fast flehend.
„Ich glaub ich bin im Himmel. Ist das geil oder was??? Guckt dir das mal an… Wir sind im Bellagio in einer der Penthouse Suiten, hast du das gesehen, wir haben vier Toiletten, VIER!“
Neele lachte, „Wie schön dass du dich auch über die kleinen Dinge freuen kannst“
„Neele wer zur Hölle benötigt VIER KLOS?!“, brachte ich beinahe hysterisch hervor.
Während wir die Suite weiter erkundeten und wie kleine Kinder auf dem riesigen King Size-Bett herum sprangen, wurde unser Gepäck nach oben gebracht. Wir hörten nur noch wie die Türe geschlossen wurde und kamen aus dem einen Schlafzimmer gestürmt, konnten aber niemanden mehr sehen..
„Oh war nur das Gepäck“, lachte Neele und durchforstete bereits die kleine Bar links neben den Eingangsbereich.
„Cosmo?“
„Cosmoooooooooo!“, rief ich enthusiastisch, während Neele uns einen Cocktail zu recht mixte.
Wir stießen an und ließen die Aussicht der riesigen Panorama Fenster auf uns wirken.
Da ich bereits die HIFI Anlage gestürmt und einen Radiosender gefunden hatte, der meinen Geschmack traf, lief leise im Hintergrund Musik.
Als ich die ersten Töne von „Beautiful Day“ von U2 hörte, war es vorbei. Ich grinste Neele freudig zu und stieß noch einmal mit ihr an. „Auf einen wundervollen Tag“
Sie erwiderte mein Lächeln und kippte ihren Drink in einem Zug hinunter.
„Lass uns was Essen gehen. Ich hab Hunger“
„Alles klar“, stimmte ich ihr zu und wir machten uns auf den Weg in eines der Restaurants.
Nachdem wir zu Abend gespeist hatten, machten wir noch kurz halt und spielten ein wenig im hauseigenen Casino.
Natürlich hatten wir keinerlei Glück und so zogen wir uns frustriert auf unser Zimmer zurück. Neele wollte ja noch Partymachen gehen, hatte sie mir ja leider schon angedroht.
„Hm, lass uns was vegasmässiges anziehen“, verkündete sie und riss mit einem Ruck ihren Koffer auf.
Wild flogen unsere Klamotten durcheinander.
Nach über zwei Stunden sah unsere Suite zwar aus wie ein Saustall, aber dafür waren wir angezogen, hatten einige weitere Drinks intus und hatten es sogar geschafft uns anständig zu schminken, wobei ich mich immer noch frage, wie wir das geschafft hatten.
Wie wir letztendlich nach unten in die Hotellobby kamen, ist mir auch schleierhaft, wir schwankten schon leicht und erfüllten das Foyer mit lautem Lachen.
James kam auf uns zu und begleitete uns an die frische Luft.
„Das ist aber sehr reiiizend“, lallte Neele und warf ihm einen Kussmund zu, als er uns die Wagentür aufhielt, damit wir einsteigen konnten.
Ich schob sie in den Wagen und entschuldigte mich kurz bei James für unser Auftreten, er tat es mit den Worten „Es gibt immer ein erstes Mal in Vegas“ ab.
Der Fahrer stellte sich als derselbe wie heute Nachmittag heraus und begrüßte uns mit einem breiten Grinsen. Wieso zur Hölle waren hier alle nur so freundlich?
„Wohin darf ich die Damen bringen?“
„Tanzen Partyyyyyyyyyyyyyy“, brüllte Neele hysterisch und unser Fahrer lachte.
„Ich nehme an sie verbringen den Abend mit Mister Felton, er wollte später noch ins Privé um seine morgige Party dort noch einmal mit den Angestellten zu besprechen“
„Ähm ja, klingt sau gut oder? Aber wenn wir schon mal hier sind, wie heißen Sie eigentlich?“, fragte ich ebenfalls leicht lallend.
„Frank“
„Frankie, wenn man schon mal im Vegas ist, was guckt man sich dann an? Außer Casinos?“
„Ich weiß nicht wie Sie das meinen Ma´am?“
„Gehen wir zum Tabledance!“, rief ich laut und Neele gab mir Fünf.
„Ladies ich glaube nicht dass Mr. Felton das Recht wäre und sie scheinen mir mit Verlaub gesagt, nicht mehr so ganz Herr ihrer Sinne zu sein“
Seufzend ließ ich mich zurück in den Sitz fallen. „Spielverderber“, murmelte ich leise und sah Frank entschuldigend die Hände heben.
„Dann gehen wir tanzen, oder hat Mischter Felton, da auch noch was einzuwenden?“, fragte Neele kaum verständlich.
„Nein Ladies, ich fahre sie in den Club, wie mit Mister Felton besprochen“
Frank entließ und versicherte uns dass Mister Felton im Laufe der nächsten halben Stunde zu uns stoßen würde in den High Society Nachtclub Privé.Er war proppenvoll und nur die Schönen und Reichen unterwegs.
Kaum angekommen, lief ich auch schon in Anna Lynne McCord.
„Du?“, fauchte sie giftig.
„Ja ich, Schlampe“, keifte ich zurück und zog Neele weiter Richtung Bar, Anna ohne einen weiteren Blick zu würdigen.
Wir bestellten uns einen weiteren Drink, mittlerweile war uns egal was, hauptsache er kam heute noch.
Nach gut zehn Minuten kippten wir unseren Vodka hinunter, merkten ihn aber kaum noch.
„Lass uns tanzen“, schrie Neele mir zu und schob mich schon Richtung Tanzfläche.
Wir tanzten einige Minuten zu den lauten Beats, bis mir plötzlich furchtbar schlecht wurde.
„Ich muss mal schnell aufs Klo“, rief ich Neele zu.
„Was?“, offenbar hatte sie mich nicht verstanden.
„ICH GEH MAL AUFS KLO“, schrie ich ihr laut entgegen, sie nickte nur. Ob sie es verstanden hatte, wusste ich nicht.Ich bahnte mir meinen Weg durch die Menge Richtung Toiletten, stürzte hinein und übergab mich in die nächst beste.
Hinter mir hörte ich Schritte und eine schrille Frauenstimme. „Na das fehlt ja gerade noch. Hast du denn immer noch nichts dazu gelernt“, hörte ich sie eingebildet sagen.
„Hö was…“, langsam drehte ich mich herum und blickte in Annas ernstes Gesicht.
„Wenn man dich so sieht, Mensch, bringt Ash dir denn gar nichts bei“
„Was? Du Hände weg, sofort“
„Ich will dir nur helfen, du dummes Huhn“
„Ich will deine Hilfe nicht“, keifte ich sie an, aber sie ließ sich nicht beirren und half mir aufzustehen, stützend brachte sie mich zum Waschbecken.
Nachdem ich mir mein Gesicht und meine Hände gewaschen hatte, drehte ich mich zu ihr um.
„Lass uns dein Make up auffrischen“, erklärte sie mir und kramte einige Sachen aus ihrem Täschchen hervor.
Was tat sie da eigentlich? Sie war die Exfreundin meines Freundes und es war kein Zufall dass wir nicht befreundet waren, warum war sie so nett zu mir?
Ich ließ ihre Prozedur über mich ergehen und sah mich im Spiegel an.
„Danke, aber warum.. hast du das gemacht?!“, fragte ich sie und sah sie entschuldigend an.
„Kindchen du musst langsam darauf achten, nicht zu viel Mist zu bauen, gerade hier in so ner Promi Disco lauert es von Paparazzi“
„Hör mit deinem überheblichen Scheiß auf Anna, wir wissen beide dass du es nicht so meinst“
„Woher willst du das wissen? Ich hab Augen im Kopf und ich will nur Kellans Beste, würdest du das nicht wollen?“
„Natürlich“
„Na also, und böse Schlagzeilen bringen euch beiden nichts. Wo ist er überhaupt? Ist er nicht in Vancouver?“
Seufzend nickte ich.
„Und was machst du dann hier?“
„Wir, also meine Freundin und ich sind eingeladen auf eine Geburtstagsfeier“
„Aha…okay. Ja in Vegas kann man schön feiern. Geht’s dir besser?“
„Ja, ähm.. Danke“
„Kein Problem, also dann wünsche ich euch noch viel Spaß und passt auf die Fotografen auf“, trällerte sie, verabschiedete sich und verschwand.
Unsere Begegnung erinnerte mich irgendwie an die mit einer dritten Art. Ich konnte Anna nie leiden, sie war immer die Ex von Kellan gewesen und dass sie mit ihm zusammen gewesen war, ließ sie mich auch immer deutlich spüren. Wir hatten uns zum Glück schon seit Monaten nicht mehr gesehen gehabt und wenn wir es doch bei offiziellen Veranstaltungen taten, gingen wir uns systematisch aus dem Weg.
Ich überflog noch einmal mein Äußeres im Spiegel, bevor ich aus der Damentoilette trat und nach Neele Ausschau hielt.
Ich machte sie auf der Tanzfläche aus und sie war nicht allein. Sie lag in den Armen von einem Mann, im ersten Moment dachte ich es wäre Tom, bis ich eine Stimme hinter mir hörte.
Überrascht drehte ich mich um und blickte in die blauen Augen von Tom.
„Wenn du hier bist, wer zum Teufel tanzt dann da mit Neele?“, fragte ich zögerlich.
„Das würde ich auch gerne wissen“, murmelte Tom leise und setzte sich in Bewegung…
„Warum hast du sie überhaupt alleine gelassen, du bist doch ihre Freundin“
„Ja genau deswegen bin ich ja auch hier, ich war auf Toilette, sorry“, zischte ich zurück. Was fiel ihm ein mich blöd an zu machen, ich wollte ihr immerhin auch nur helfen.
Ich ließ Neele und diesem Typen keinen Moment aus den Augen, während wir uns unseren Weg durch die Menge bahnten.
Ich konnte genau sehen wie dieser Typ Neele immer näher kam und es hatte den Anschein dass sich die beiden gleich küssen würden.
„Scheiße“, brüllte ich plötzlich und rannte an Tom vorbei, er hob ebenfalls seinen Blick, sah was bei Neele vor sich ging und rannte mir hinter her.
Außer Atem blieb ich vor den beiden stehen und während Tom den Typen, der sich als Matt Lanter herausstellte, von Neele wegzerrte, schrie ich Neele laut an. Sie reagierte kaum und mir blieb keine andere Möglichkeit als ihr eine Ohrfeige zu verpassen.„Wach auf Neele, komm zu dir verdammt“, rief ich außer mir und schüttelte sie, bis ihr Blick endlich wieder einiger maßen klar wurde.
„Mir´s schlecht….“, grummelte sie und würgte bereits. Tom schnappte sich gedankenverloren den Hut von Matt und hielt ihn Neele hin.
„Versuchs drinnen zu behalten, ich bring dich hier raus“ und schon hatte Tom Neele hochgehoben und trug sie hinaus an die frische Luft.
Gott was ein Mann, dachte ich das gerade wirklich? Ich versuchte wieder einen klaren Gedanken zu fassen und folgte den beiden.
„Ey das war mein Lieblingshut“, rief dieser Typ noch hinter uns her, aber keiner von uns reagierte drauf, vielleicht hatte Tom es auch nicht gehört, da die Musik ziemlich laut dröhnte.
Er war bereits aus dem Nachtclub nach draußen in die kühle Nachtluft getreten und stellte Neele langsam wieder auf ihre eigenen Beine. Sie schnaubte und hielt sich die Hand vor den Mund als sie wie ein aufgescheuchtes Huhn um die Ecke rannte und sich hinter einem Müllcontainer übergab.
Wir ließen ihr ein paar Minuten Zeit sich zu sammeln, ehe sie wieder zu uns trat.
„Geht’s wieder?“, fragte Tom besorgt, „Was hast du dir nur dabei gedacht?“, tadelte er sie.
„Ich… ich.. will jetzt ins Bett“, sagte sie bestimmend.
„Was ist denn nur passiert?“, fragte er erneut und sah sie traurig an.
„Ich will nach Hause“, beharrte sie stur, warf uns beiden einen bösen Blick zu, als sie davon stapfte. „Kommt ihr mit oder was?“
Tom sah mich niedergeschlagen an. „Du hättest auf sie aufpassen sollen, was habt ihr nur gemacht?“
Beschämend und wohl wissend dass er Recht hatte, schaute ich auf den Boden. Sie war meine Freundin, ich hätte besser auf sie aufpassen sollen. Wir hätten uns nicht so zu laufen lassen sollen, aber das war genau dass was Neele in dem Moment gebraucht hatte, dessen war ich mir sicher, aber war es auch das Richtige gewesen?
Schweigend stiegen wir in Toms Wagen ein und wir ließen uns von Frank zurück ins Bellagio fahren.
Tom versuchte Neele beim Aussteigen zu helfen, er wollte auf peinliche Fotos verzichten und Paparazzi lauerten an jeder Ecke.
Stützend brachten wir beide Neele in unsere Suite. Ich half ihr sich ihrer Schuhe zu entledigen, während sie ständig mit ihren Händen herum fuchtelte. „Isch kann das alleine“
„Ja sicher“, sagte ich lächelnd und schob sie zu ihrem Bett.
Sofort kuschelte sie sich hinein. Tom setzte sich kurz zu ihr ans Bett und strich ihr liebevoll über die Stirn.
„Darüber reden wir morgen noch Neele, jetzt schlaf dich erstmal aus“, verabschiedete sich Tom und gab ihr einen kurzen Kuss auf die Wange, ehe er aufstand.
„Ich hab die Suite direkt gegenüber wenn was sein sollte“
„Okay, danke“, sagte ich immer noch enttäuscht von mir selbst, Tom nickte mir zu und verließ unsere Suite.
Ich zog die Decke über Neele und ließ sie allein. Wie hatte ich es nur so weit kommen lassen können. Sie hatte sich doch auf mich verlassen und beinahe hätte sie jemand anderen geküsst, weil sie nicht mehr ganz bei sich gewesen war.
Rob hätte ihr das nie verziehen und sie mir auch nicht…
Ich beschloss ebenfalls schlafen zu gehen, viel ausrichten konnte ich hier sowieso nicht mehr….

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