Mittwoch, 4. November 2009

Abschied nehmen

Naischel Pov

Nachdem wir endlich aus der Dusche kamen, zogen wir uns an. Ich hatte schon mit einer Hand meine Türklinke in der Hand und wollte gerade heraustreten, als Kellan mich am Arm sanft festhielt.
"Hey wo wollen wir denn hin?"
"Ähm, runter, den anderen Mädels auf Wiedersehen sagen, ich dachte du willst.."
"Mach dir nicht immer so viele Gedanken...Ich weiß unten wimmelt es von Paparazzi, aber die wissen eh schon dass ich hier bin... und ich möchte mich auch gern noch verabschieden"
Ich lächelte, nahm seine Hand und wir gingen händchenhaltend nach unten.

Im Foyer des Hotels standen bereits schon fast alle Mädels vollzählig versammelt. Nur Neele fehlte noch. Martha und Maj grinsten mich verheissungsvoll an. Nervös biß ich mir auf die Unterlippe, was sollte ich ihnen erzählen? Kellan bermerkte meine innere Unruhe und zwinkerte den beiden zu. "Guten Morgen Mädels, Alex, Tay...na gut geschlafen?"

"Neben dieser Schöhnheit immer", grinste Taylor frech zurück und Martha schaute beschämt auf den Boden. Alex stützte Maj sanft und grinste ebenfalls. So wie es aussah warteten wir nur noch auf Neele, die sogleich um die Ecke kam, alleine.

"Hey Süsse wo ist Rob?", fragte ich neugierig.
"Er wartet oben, ihm ist der Rummel hier unten ein bisschen zu viel, er will nicht dass ich das abkriege,so kann ich mich wenigstens in Ruhe von allen verabschieden"
"Verständlich,wenn ich mir das da draussen so ansehe", sagte Martha und sah nach draußen.

Vor dem Hotel hatten sich mehrere Fotografen und Kamerateams versammelt. Ich seufzte.

"Keine Angst, wir verziehn uns nachher durch den Hinterausgang...Wir sind so schnell in unserem Wagen, die werden kaum Bilder machen können...Mit der Zeit wirst du dich dran gewöhnen", versuchte Kellan mich zu beruhigen. Fragend sah ich ihn an. Was sollte das bedeuten mit der Zeit? Plante er etwa wirklich dass das zwischen uns etwas dauerhaftes werden könnte? Wie sollte es nach Italien weitergehen?
Er sah meinen nachdenklichen Blick und zog mich an sich. "Sagst du mir, was dich beschäftigt?"
"Ich glaube dass ist kein passender Zeitpunkt Kell"
"Ok..wir reden im Flieger drüber... da haben wir ja ein wenig Zeit. Ich möchte gern wissen, was du denkst Kleines"
Ob das so gut war. Ich wendete meinen Blick ab und sah in die glücklichen Gesichter von Maj, Martha und Neele und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass sie alle dasselbe beschäftigte wie mich.


Martha Pov

Der Abschied ging recht flott, tortzdem waren wir alle den Tränen nahe. Vorallem war es für mich schwer von Franzi zu verabschieden, immerhin ist sie meine beste Freundin.
„Das du mir anständig bleibst, warte kurz ich möchte schnell mit Neele reden“
Ich nickte nur und sah wie sie mit Neele verschwand.
Als beide wieder kamen, lag Franzi auch wieder in meinen Armen und Neele verschwand nach oben, bestimmt wollte sie zu Rob.
„Habt ihr alles geklärt?“ „Natürlich“, antwortete nur diese.
Wir sagten noch mal am Bus tschüss und dann waren die Mädels auch schon weggefahren.
„Hob hoch, wir müssen die Koffer holen“, meinte Tay und gab mir einen Klaps auf den Po.
„Huch“
Er hatte mir doch tatsächlich auf den Hintern gehauen.
Wir lachten und liefen Händchenhalten nach oben.
Es war niemand auf dem Flur zu sehen, also beschlossen wir ins Zimmer zu gehen.
Ich ging rein und spürte schon Tay von hinten, er drehte mich zu sich und küsste mich wild.
„Wir müssen runter“, hauchte ich gerade als er sich von mir löste.
„Das ist mir egal!“
Er nahm mich und drückte mich gegen die Türe, seine Hände fuhren auf meinen Seiten auf und ab.


Neele Pov

Wir verabschiedeten uns von den anderen Mädchen. Es war ein komisches Gefühl, wir vier, die weiterflogen nach Italien, waren so unbeschreiblich glücklich, wir schienen ein bisschen über dem Boden zu schweben, man konnte es uns ansehen. Wie die anderen drei Mädchen da mit ihren Männern Arm in Arm standen versetzte es mir einen kleinen Stich. Warum war Rob nicht mitgekommen? Musste ich mich nicht daran gewöhnen, ständig beobachtet zu werden? Oder meinte er es am Ende vielleicht doch nicht ernst? Wieder wurde ich von zweifeln geplagt. Franzis Stimme lenkte mich ab „Ähm, Neele? Kann ich mal kurz mit dir sprechen?.. Allein?“ fragte sie zögernd. Ich seufzte innerlich „Klar, was gibt’s?“ wir gingen einige Schritte von den anderen fort. „Ich wollte mit dir sprechen, über Rob...“ begann sie. Das war mir ja von vorne herein klar gewesen. „Okay, lass mich anfangen. Es tut mir leid, wie das offenbar zwischen euch gelaufen ist. Ich weiß nicht, was da war... ich wollte mich nicht einmischen. Ehrlich. Das ist nicht meine Art!“ Sie lächelte, „warte Neele, du weißt doch gar nicht, was ich dir sagen wollte. Natürlich, es ist doof gelaufen. Aber ich bin nicht sauer oder so. Nun ja, ein bisschen vielleicht!“ sie grinste, „Nein, das war ein Scherz!“ beruhigte sie mich sofort, als sie mein entsetztes Gesicht sah „Am Anfang war ich tierisch sauer, auf dich, auf Rob, auf Naischel und Martha, weil sie mich schließlich hier her gebracht haben. Aber dann habe ich gesehen, wie Rob dich anschaut. So hat er mich nicht angeguckt. Und selbst Kristen auf keinen Fotos, außer denen, die zu seiner Rolle gehörten. Ich wünsch dir Glück. Euch.!“ sie umarmte mich und ging dann wieder zu den anderen. Auf halbem Weg drehte sie sich um „Eins noch... ich möchte ALLES wissen!!“ Verdattert ließ sie mich zurück. Ich beschloss fürs erste nicht weiter darüber nachzudenken und ging langsam zurück zu den anderen Mädels, die Verabschiedung war in vollem Gange. Die anderen wollten die Nachhausefliegerinnen noch zum Bus begleiten. „Habt ihr etwas dagegen, wenn ich schon hoch gehe? Ich hab es nicht so mit Abschied. Und ich muss dringend mit Rob sprechen!“ Naischel sah mich verständnisvoll an, „Klar, geh nur!“

Ich ließ den Fahrstuhl wo er war und rannte die Treppe hoch. Schnell entriegelte ich die Tür mit der Karte und stürmte ins Zimmer.

„Hattest du es so eilig, wieder zu mir zu kommen?“ fragte Rob und wollte mich an sich ziehen. Ich wandte mich aus seinem Griff „Auch. Aber vor allem müssen wir reden. Ich meine RICHTIG reden!“
„Alles klar“, er setzte sich, „wo wollen wir anfangen?“ Da sprudelten die Fragen auch schon aus mir heraus: „Warum bist du nicht mit zur Verabschiedung gekommen? Warum bleibst du hier im Zimmer, lässt die anderen ziehen. Nur wegen den Paparazzis?? Willst du nicht mit mir gesehen werden? Wenn ja, dann hast du sowieso ein Problem, unsere Fotos vom roten Teppich sind in jeder Zeitung aufgetaucht! Was BIN ich denn für dich???“ Er zog mich neben sich, sodass ich ihn angucken musste. „Glaubst du das wirklich? Glaubst du, ich will nicht mit dir gesehen werden?? Glaubst du, ich bereue meine „Tat“ auf dem Roten Teppich und will nur meinen Spaß?“ „Nun... das wäre die einzige Erklärung für dein Verhalten...!“ antwortete ich wahrheitsgemäß. Er seufzte, seinem Blick nach zu urteilen machte es ihn traurig, was ich gesagt hatte. Ich biss mir auf die Lippe, das war es nicht, was ich gewollt habe. „Neele. Du liegst so falsch, wie man nur falsch liegen kann. Ich stehe zu allem, was ich gesagt und getan habe. Du bist für mich etwas ganz Besonderes. Und weil das so ist, möchte ich dich schützen.“
„Schützen?? Wofür willst du mich denn schützen?“ fragte ich entgeistert, „bist du doch so in deiner Rolle als Edward drin, dass du denkst, du seist gefährlich für mich??“
„Nicht ich bin gefährlich, nun, wer weiß!“ er grinste und ließ, ganz Edward-like, seine blitzenden Zähne sehen, „die Presse ist es. Du bist erst 18, du sollst dein Leben weiterführen, ohne Einschränkungen zu haben. Ich möchte nicht, dass es dir so geht, wie mir. Verstehst du das denn nicht?“
„Glaubst du nicht, ich könnte damit fertig werden? Glaubst du, du wärst mir das nicht wert??“ Bevor er antworten konnte sagte ich: „Wir müssen uns beeilen, unser Auto wird auch gleich vorfahren, um uns zum Flughafen zu bringen. Hilfst du mir packen?“
Wir verließen gemeinsam den Raum, auf dem Flur trafen wir schon Naischel und Kellan, sein Arm um ihre Taille gelegt. Ich sah aus dem Augenwinkel, wie Kellan Rob einen vielsagenden Blick zuwarf „Geb mal nicht so an hier, Kellan!“ lachte Rob und legte seinen Arm ebenfalls um meine Schulter. Ich war glücklich, sollte er seine Meinung so schnell geändert haben? Als wir in die Eingangshalle kamen, sah ich 2 Fotographen, ihre Kameras in unsere Richtung gerichtet, ich merkte, wie er neben mir erstarrte „Warte, ich gehe zuerst und du folgst dann mit Naischen und Kellan!“ flüsterte er mir zu. Ich kochte innerlich, das konnte doch nicht wahr sein. Ich wollte ihm schon hinterherstürmen, als Kellan mich am Arm hielt „Lass ihn, Neele!“ Als Rob in einiger Entfernung war und für Fotos posierte, ging ich mit den anderen beiden Los in Richtung Ausgang.
Hinter der Tür sah ich ein Meer von Kameras, Film und Foto. Tja, sein Plan würde wohl nicht aufgehen, auch mit Kellan war ich in der Aufmerksamkeit, ich wollte mich etwas zurückfallen lassen um Naischel ihren Auftritt zu gewähren, aber Kellan schob mich sanft vorwärts. „Nichts da!“ hörte ich leise hinter mir. Ich trat aus der Tür in die Sonne und da stand er, er wartete auf mich. Er nahm mich in den Arm, und schirmte mich so ein wenig von den Menschenmengen ab. So gingen wir in Richtung Auto, doch er blieb mitten auf halber Strecke stehen „Was soll das?“ zischte ich . „Du wolltest doch Medienrummel, du wolltest, dass ich zu dir stehe, was ich, nebenbei gesagt auch bisher getan habe. Hier bekommst du es!“ Er drehte mich zu den Fotografen, hielt mich fest „Lächeln!“. Dann schob er mich sachte in Richtung Auto, wobei ich natürlich mal wieder fast hingefallen bin. Lachend half er mir auf....


Maj Pov

Wir verabschiedeten uns von den anderen und bei einigen flossen auch kleine Tränchen.
Wir hatten uns über die kurze Zeit echt gut kennengelernt.
Ich sah noch wie sie alle in den Bus stiegen und dann waren sie auch schon weg und somit auch die letzten Tage, doch das spielte für mich keine Rolle, denn ich hatte Alex und wir würden alle nach Italien fliegen. „Ich glaube wir müssen nun auch los“, flüsterte er mir ins Ohr und schon hob er mich hoch und ging langsam zum Hintereingang.
Ich kann auch alleine gehen !!!!
Als wir am Hintereingang waren konnte ich durch die Glasscheibe auch schon Naischel mit Kellan und Rob mit Neele ins Auto einsteigen sehen.
Na klasse und ich auf seinen Armen.
„Äh Alex erstens was ist mit meinem Gepäck und zweitens ich kann auch alleine laufen“, ich zwinkerte ihm zu.
„Erstens dein Gepäck wird mitgenommen, von unseren Angestellten und zweitens sollst du deinen Fuß schonen.“
Und schon stieß er die Tür auf und wir standen mitten im Blitzlichtgewitter.
Mein Gott war das hell, wie können die Stars dabei bitteschön noch die ganze Zeit lächeln und gut aussehen ?
„Na komm, lächle doch mal, oder willst du nur Fotos mit mir, wo du griesgrämig guckst ?“
Klatsch...
Vor lauter Nachdenkerei habe ich ganz vergessen zu Lächeln, typisch!
Ich setzte also mein schönstes Lächeln auf und schaute in die Kameras.
Und dann passierte das, was ich nicht gedacht hätte.
Er küsste mich mitten in der Öffentlichkeit.
Genau wie Kellan und Taylor Martha und Naischel auf dem roten Teppich.
Ich konnte es ja nicht glauben, aber Stop !
Das ging mir viel zu weit, ich meine es soll nicht jeder sehen !
Ich erwiderte seinen Kuss nicht und drückte ihn von mir weg.
Fragend sah er mich an, doch ich gab ihm zu verstehen, dass ich es ihm gleich im Auto erklären würde.
Dann setzten wir beide wieder ein Lächeln auf, doch diesmal war es bei keinem von uns beiden echt.
Er war enttäuscht, dass ich ihn abgewiesen hatte und ich war wütend, das er mich einfach in aller Öffentlichkeit küsst.
Dann waren wir endlich an der Limo angekommen und er setzte mich vorsichtig ab und stieg dann selbst ein.
Das musste bestimmt ein schönes Foto sein, sein Arsch, der aus der Tür guckt.
Ich musste mir ein Lachen verkneifen, doch ganz unbemerkt blieb es nicht.
„Was ist denn so lustig Maj ?“, fragte Naischel mich.
„Ach nicht.
Ähm wo sind eigentlich Martha und Tay die Turteltauben ?“fragte ich dann noch in die Runde.
„Ich würde mal sagen, die versuchen gerade so viel Aufmerksamkeit zu erregen, wie es nur geht.“, sagte Kellan und musste leicht schmunzeln.
Ich schaute aus dem Fenster und sah Martha und Taylor wild küssend vor den Papparazzis.
Ziemlich wild küssend.
Ich war verwirrt warum machte ihnen, denn das alles nichts aus ?!
Ich meine sie kennen sich erst seit 2 oder 3 Tagen und dann geht’s so ab ?!
Nun ja es war mir ehrlich gesagt egal, ist ja ihre Meinung, ich bleibe bei meiner und möchte nicht, das Alex mit in aller Öffentlichkeit wild abknutscht.
Und wo wir gerade beim Thema wären.
„Maj, was sollte das denn bitte eben“, fragte Alex mich ziemlich wütend, aber auch ein kleines bisschen Enttäuschung lag in seiner Stimme.
„Ähm sorry Alex, aber ich finde nicht, das wir vor aller Welt uns küssen sollten.“
„Und was ist daran bitte so schlimm ?“, fragte er mich.
Gute Frage, was war daran eigentlich so schlimm.
„Ich weiß nicht“, gab ich Kleinlaut zurück und verzog mich in die hinterste Ecke der Limosine.
Für mich war das Thema gegessen und ich glaube auch die anderen wollten keinen weiteren Streit haben. Zum Glück kamen dann auch endlich Martha und Taylor und wir konnten los fahren.


Naischel Pov

Ich stand schon an meiner Zimmertür, die Türklinke in meiner Hand, als Kellan mich am Arm festhielt.

„Wo wollen wir denn hin?“
„Ich will mich von den anderen verabschieden, ich dachte du…“
Er schüttelte sofort den Kopf. „Denkst du ich lasse dich alleine gehen, ich will mich auch verabschieden“, erklärte er, nahm meine Hand und wir gingen zusammen hinunter ins Foyer.
Martha stand schon unten, zusammen mit Taylor und verabschiedete sich gerade von den Mädels, die heute ihre Heimreise zurück nach Deutschland antraten.

Wir taten es ihnen gleich und verabschiedeten uns von allen. Neele kam alleine um die Ecke und verabschiedete sich ebenfalls von allen.

„Habt ihr etwas dagegen, wenn ich schon hoch gehe? Ich hab es nicht so mit Abschied. Und ich muss dringend mit Rob sprechen!“, fragte sie mit einem leicht traurigen Unterton.
Verständnisvoll sah ich sie an „Klar, geh nur“ und schon war sie verschwunden.

Nachdem wir alle verabschiedet hatten, gingen wir hinauf auf unsere Zimmer und packten unsere Koffer.

Kellan und ich warteten im Flur auf die anderen sechs. Neele kam zusammen mit Rob auf uns zu, in dem Moment legte Kellen seinen Arm um meine Taille und grinste Rob spitzbübig an, dieser erwiderte nur lachend „Geb mal nicht so an hier, Kellan!“ und legte ebenfalls seinen Arm um Neele.

Als wir unten in der Eingangshalle ankamen, sahen wir schon weiten die Reporter. Rob flüsterte irgendetwas mit Neele und verschwand dann durch die Tür. Neele wollte ihm schon hinterher rennen, aber Kellan hielt sie behutsam am Arm fest „Lass ihn Neele“.

Während Rob vor den Kameras possierte, schritten wir zusammen mit Neele ebenfalls durch die Tür nach draußen. Neele blieb für einen kurzen Moment stehen, aber Kellan war unermüdlich und schob sie weiter.

Die Sonne schien uns ins Gesicht und Kellan beugte sich zu mir hinüber „Sonnenbrille aufsetzen und lächeln Kleines“.
Gesagt getan, während Neele Rob lächelnd in die Arme lief. Er hatte doch tatsächlich auf sie gewartet und jetzt hatte sie ihren grossen Auftritt.

Kellan und ich posierten allerdings nicht für weitere Fotos, sondern stiegen direkt in die Limosine ein. Als sich die Tür hinter uns schloss setzten wir fast gleichzeitig unsere Sonnenbrillen wieder ab und er sah mir schmunzelnd in die Augen.
„Dafür dass du nicht vom Fach bist, machst du deine Sache erstaunlich gut“
„Ich lerne eben schnell mein Lieber“, gab ich grinsend zurück.
Er zog mich nah zu sich heran und wollte mich küssen, als die Tür der Limosine aufging und Neele zusammen mir Rob einstieg.
„Ich bin schon wieder fast hingefallen... ich werds wohl nie lernen“, kicherte Neele.
Während sie sich mit Rob setze, begannen Kellan und ich aus vollen Halse zu lachen. Als wir von draussen schon wieder ein Blitzlichtgewitter sahen.
„Was denn da los?“, fragte ich und versucht durch die dunklen Scheiben der Limosine etwas zu erkenne.
„Oh Alex und Maj“, erklärte Neele und starrte ebenfalls nach draussen. „Hat sie ihn gerade weggedrückt?“
Ich wollte gerade etwas sagen, als die Tür des Wagens auch schon aufging und Alex Maj auf einen Sitz niederlies und sich daneben setzte. Maj hatte ein grosses Grinsen im Gesicht. Ich sah sie neugierig an.
„Was denn so lustig Maj?“,
„Ach nichts. Ähm wo sind eigentlich Martha und Tay die Turteltauben ?“fragte sie in die Runde.
„Ich würde mal sagen, die versuchen gerade so viel Aufmerksamkeit zu erregen, wie es nur geht.“, sagte Kellan und musste leicht schmunzeln.
Wir schauten aus dem Fenster und sahen Martha und Taylor wild küssend vor den Papparazzis.
„Ich denke das haben sie geschafft… Braucht Taylor gute Presse, oder was soll das?“, murmelte ich.
„Eifersüchtig?“, flüsterte Kellan mir ins Ohr.
Ich schüttelte den Kopf und seufzte. Nach einer gefühlten Ewigkeit, ging endlich die Tür auf und Martha und Taylor stiegen ein.

Genervt sah ich sie an. „Musste das sein, wir verpassen noch den Flieger!“
Martha grinste nur schelmisch und sah dann wieder verliebt zu Taylor. Endlich setzte sich der Wagen in Bewegung und wir fuhren Richtung Flughafen. Natürlich waren auch dort jede Menge Paparazzi und Kameras. Allerdings leisteten die Leibwächter unserer Jungs tolle Arbeit und so konnten wir ungehindert ins Flughafengebäude gelangen und saßen kurze Zeit später schon in der Machine.

Seufzend lies ich mich neben Kellan in den Sitz sinken. Er legte einen Arm um mich und sah mich fragend an, dabei spielten seine Fingern mit einer Strähne meines Haars. „Du wolltest mir noch was erzählen“
Ich zog eine Schnute, verdammt er hatte es nicht vergessen.


Martha Pov

"Was machst du da?", fragte ich nach Atemringend.
"Nichts nichts, wieso frägst du?", antwortete mir Tay grinsend.
"Nur so, wir müssen jetzt runter!"
Ich löste mich von ihm, immerhin wollte ich nicht auf dumme Gedanken kommen.
Er packte meine Tasche und trug sie ins Foyer, stellte sie zum restlichen Gepäck und wir liefen zum Hinterausgang.
Das Auto stand schon bereit und tausende Fotografen.
Taylor grinste mich nur an und zog mich nach draußen, dort angekommen, blieben wir vor den ganzen Paparazzis stehen.
"Ich liebe dich", flüsterte Tay und küsste mich.
Hatte er gerade gesagt as er mich liebt? Wow, das war wirlich liebe auf den ersten Blick, aber eigentlich gings mir nicht anders.
Mein ganzer Körper kribbelte und ich legte meine Arme um seinen Nacken.
Nach einer gefühlten ewigkeit lösten wir uns von einander.
"Ich liebe dich auch", hauchte ich zurück, er grinste nur glücklich und wir stiegen zu den anderen ins Auto.
Genervt sah mich Naischel an.
„Musste das sein, wir verpassen noch den Flieger!“
Ich grinste sie nur an und sah wieder zu Taylor, er hatte mir seine Liebe gestanden, das erst nach paar Tagen. Aber mir ging es nicht anders, denn entweder man liebt jemanden oder nicht, was dazwischen gab es nicht.
Am Flughafen angekommen, waren auch schon die Bodyguards der Jungs da um uns zu schützen. Immerhin waren hier genauso viele Paparazzis wie vor dem Hotel.
Endlich waren wir dann im Flugzeug, nach dem ganzen einchecken und was dazu gehört.
Wir setzten uns erleichtert auf unseren Sitz.
"Hast du das ernst gemeint vorhin?"
Er nickte und ich kuschelte mich an seine Seite, ich war tot müde.
Als ich das nächste Mal wach war, waren Kellan und Naischel nicht mehr auf ihrem Platz.
"Wo sind die denn hin?"
"Ich glaub zusammen auf die Toilette, weißt schon", er grinste mich an.
"Das wäre übrigens ne gute Idee für uns, also später, ich will es langsam angehen lassen"
Ich lachte stand auf und zwinkerte ihm zu.
"Ja, ja mein Liebling"
Ich ging mit geraden Schritten auf die Toilette zu und drückte mein Ohr an die Wand.
"Nein Kellan, das ist viel zu eng hier, willst du mich umbringen??"
Okay das reichte mir, also lief ich schnell zu Tay und setzte mich auf seinen Schoss, immerhin waren das rießige Sitze in der First Class.
"Was war das vorhin, auf dem Klo? Also da will ich nicht beginnen, wie wärs mit was normalen? Außerdem, seit wann gehst du so ran bitte, gefällt mir"
Er lachte.
"Gut zu wissen, ich mach das was dir gefällt mein Engel..."
Tay küsste mch auf die Stirn und ich schaute mir das Schauspiel von Alex und Maj an, welche mit gespreizten Beinen auf seinem Schoss saß.

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