Montag, 7. Dezember 2009

New Moon Premiere La, Part II

Neele Pov

Ich wünschte sie alle zum Teufel. Nach wie vor hatte ich nicht vor, zu dieser Premiere zu gehen. Natürlich wollte ich den Film sehen, ich war unglaublich gespannt darauf, wie Chris und die anderen das alles letztendlich umgesetzt hatten. Zwar waren wir einige Tage am Set gewesen, doch durch die ganze post-production würden sie Szenen auf der großen Leinwand sicherlich ganz anders wirken. Und doch würde mich das alles nur an unsere gemeinsame Zeit erinnern. An die Zeit, in der die Welt noch in Ordnung war. Mir graute vor den Italien-Szenen.
Sofort drängte ich diesen Gedanken wieder zur Seite. Ich verbot mir, tagsüber daran zu denken, gerade in Paul's Nähe. Er bemühte sich so sehr, mir alles recht zu machen, das Loch in meinem Herzen zu füllen. Und er war erfolgreich. Meistens.
Seit Tagen versuchte ich nun schon, Ashley und Naischel davon zu überzeugen, dass ich doch einfach zu Hause bleiben könnte, doch davon wollten sie nichts hören. Natürlich konnte ich ihm nicht ewig aus dem Weg gehen, doch musste es ausgerechnet bei der Premiere sein? In meiner Verzweiflung hatte ich sogar Paul angefleht, mit den beiden zu sprechen, doch auch da hatte ich auf Granit gebissen.
„Mein Liebling, es ist die beste Gelegenheit. Du kannst ihm zeigen, dass du dein Leben weiterlebst und ich werde immer an deiner Seite bleiben.“
„Hmpf.“ hatte ich geantwortet und er hatte mir einen Kuss auf die Nasenspitze gegeben.
Das war jetzt einige Tage her und Naischel hatte gerade, fast schon wutschnaubend, das Zimmer verlassen, damit ich mich endlich umzog. Ich hob das Kleid vorsichtig vom Bett auf und begutachtete es. Es war wunderschön, da Ashley es ausgesucht hatte, hatte ich nichts anderes erwartet.
Die Tür wurde aufgeschleudert und eine – etwas hektisch wirkende – mich zornig anfunkelnde Ashley stand im Türrahmen.
„So, Fräulein, du wirst jetzt in dieses verdammte Kleid steigen und dann werde ich deine Haare machen. Und es gibt. Keine. Widerrede.“ sie betonte die letzten Worte.
„Jaja, hatte ich gerade vor.“
„Ich warte.“
„Boah. Ja verdammt.“ meine Laune sank auf dem Nullpunkt, trotzdem gehorchte ich, zog meine bequemen Sachen aus und schlüpfte in das Kleid. Dann drehte ich mich mit dem Rücken zu Ashley, damit sie den Reißverschluss zuziehen könnte.
„Wundervoll ich wusste, dass es passt. Los, setz dich hin.“
Seufzend ließ ich mich auf das Bett sinken, darauf bedacht, das schöne Kleid nicht zu zerknittern und ließ Ashley einfach machen. In Windeseile hatte sie mein Haar hochgesteckt und machte sich nun an meinem MakeUp zu schaffen.
„Du kannst die Ohrringe schon mal wechseln, sie liegen direkt neben dir, ich habe welche ausgesucht, die zu deinem Kleid passen. Aber bewege dich nicht so viel.“
„Ehm, ich habe doch schon Ohrringe drin.“
„Ja, aber die wirst du nicht tragen.“
„Ich trage sie bereits...“
„Dann nimmst du sie jetzt halt raus und tust die neuen rein.“
„Die hier passen aber so toll zu der Kette.“
„Die du auch nicht tragen wirst.“
„Doch, das werde ich. Paul hat sie mir geschenkt, sie ist wunderschön und sie passt verdammt noch mal super zu dem Kleid und den Ohrringen.“
Wir hätten vermutlich noch eine Stunde so diskutiert, doch die Zimmertür wurde geöffnet und Naischel kam herein.
„Süße, oh wow…. Du siehst, wahrhaftig aus wie eine Prinzessin“ ich sah, dass einige Tränen in ihren Augen schwammen. Und ich war gerührt, sodass ich aufpassen wusste, dass meine Augen nicht auch bald in Tränen schwimmen würden.
„Hört ja auch zu heulen, ihr ruiniert sonst noch alles“, zischte Ashley, während sie mir die Schuhe reichte. Mein Herz machte einen Hüpfer, sie hatte doch tatsächlich ein Paar Jimmy Choos für mich besorgt.
„Was meint ihr kann ich so gehen?“ unschlüssig stand ich vorm Spiegel.
„Wie ich sehe, wollen wir ihm heute Abend zeigen, was er verloren hat“ ich drehte mich um und da stand er.
„Paul…“ ich lief zu ihm, was auf meinen Schuhen wohl bemerkt nicht ganz einfach war, sodass er mich, hoffentlich von den anderen nicht zu sehen, ein wenig auffangen musste.
Er zog mich zu sich und gab mir einen Kuss. „Du siehst wunderschön aus, mein Liebling“
Ich merkte, wie ich rot wurde und beinahe war ich froh darüber, dass Ashley diesen Moment unterbrach.
„Die warten nicht auf uns, los…die Limo ist auch schon da.“

Je näher wir dem Bruin Theatre kamen, desto angespannter wurde ich. Ich rutschte unruhig hin und her, meine Hände lagen verkrampft in meinem Schoß. Unsicher schielte ich wieder und wieder zu Paul, der mich jedes Mal anlächelte und dann meine Hand in seine nahm.
Als der Wagen stoppte und die Tür geöffnet wurde, sah ich ihn beinahe entsetzt an. Ich nahm bereits das Geschrei der Menge wahr, Ashley tippte mich an, ihr Gesicht hatte einen mitfühlenden Ausdruck.
„Süße, du schaffst das.“, dann beugte sie sich näher zu mir. „Auch wenn ich es noch immer nicht gut heiße, dass du seine Ohrringe trägst, ich muss zugeben, dass sie wirklich toll zu der Kette von Paul passen. Zeigen wir ihm, was er verloren hat.“ Ich musste lächeln, doch sobald wir ausstiegen, konnte ich nur noch das aufgesetzte Lächeln zeigen. Ashley zog mich hinter sich her, während ich mich an Pauls Hand klammerte. Wir posierten mal zu dritt, dann auch mit Naischel und Kellan. Ashley und Kell wurden angehalten, um einige Interviews zu geben und als auch mir ein Mikro vor die Nase gehalten wurde, war ich Paul unendlich dankbar, dass er mich weiterführte.
Wir warteten am Ende des Teppichs auf die anderen, als eine weitere Limousine vor dem Teppich hielt. Anhand des Aufruhrs der Fotographen, alle wollten das beste Foto bekommen, wusste ich, wer gerade vorgefahren war. Ich verspannte mich, ich wollte ihn nicht sehen. Mit einem Mal wusste ich, dass es ein schrecklicher Fehler gewesen war, mich hierzu überreden zu lassen. Ich war noch nicht bereit dazu, die Zeit hatte nur einen dünnen Schutzfilm auf meinem Herzen hinterlassen, der soeben aufgerissen war.
Ich war unfähig, meinen Blick abzuwenden.
Er stieg aus. Er war alleine. Er sah wunderschön aus. So, wie ich ihn in Erinnerung hatte. Mein Rob. Mein Rob, der sich von mir getrennt hatte. Der mich nicht mehr gewollt hatte.
Er sah sich suchend um, ich wollte mich verstecken, doch ich konnte mich nicht bewegen. Er sah mich an. Sah mir genau in die Augen, hielt mich gefangen. Und seine Blicke waren wie tausend Nadelstiche in meinem Herzen. Überall spürte ich den Schmerz, alte Wunden klafften auf, neue entstanden. Ich nahm nichts mehr war, war nur in seinen Augen gefangen, als ich herumgewirbelt wurde. Dann spürte ich Pauls Lippen auf meinen, ich schloss die Augen, ließ mich in seine Arme fallen und er hielt mich fest. Paul gab mir den Halt, den ich so nötig brauchte. Das Blitzlichtgewitter, das um uns herum entstand, nahm ich nur am Rande wahr.
Wir lösten uns voneinander und betraten dann das Theatre, wo die anderen kurz darauf zu uns stießen. Sie alle sahen mich besorgt an, doch ich lächelte.
„Alles okay.“ ich schmiegte mich näher an Paul.
Es war ihr Tag, sie sollten sich wegen mir keine Sorgen machen. Ich wollte besonders Ashley nicht den Tag der Premiere versauen, sie hatte es verdient. Sie hatte so hart gearbeitet und war immer für mich da gewesen.
Als der Film begann, kuschelte ich mich näher an Paul. Ich versuchte, mich so gut es ging auf den Film zu konzentrieren, die Gedanken an die Zeit des Drehs von mir zu schieben. Es gelang mir relativ gut.... bis...

Ashley fuhr mit dem gelben Porsche die Straße nach Montepulciano entlang. Ich wusste, gleich würde es kommen. Unwillkürlich verkrampfte ich mich, Paul legte seinen Arm fester um mich, drückte mich näher an sich.
„Alles in Ordnung?“ fragte er, ich nickte nur zur Antwort. Außerstande etwas zu erwidern starrte ich wie gebannt auf die Leinwand.
Dann sah ich nur noch rot. Mir war klar, was jetzt kommen wurde, ich wusste, dass ich es nicht überstehen konnte, mein Blick wanderte zu ihm, er saß vor uns und hatte sich umgedreht. Das war zu viel für mich. Ich unterdrückte ein lautes Aufschluchzen, konnte nur nicht verhindern, dass mein Körper zuckte. Ich versuchte, so entspannt, wie möglich zu wirken.
„Ich geh mal kurz auf Klo.“ flüsterte ich.
„Soll ich...?“
„Nein, ich bin gleich wieder da.“ Ich hoffte, dass mein Lächeln nicht allzu aufgesetzt wirkte. Mir war klar, dass ich nicht lange alleine bleiben würde. Kaum, dass ich ihm den Rücken zugekehrt hatte, ließ ich meine Fassade herunterfallen. Im Vorbeigehen entschuldigte ich mich bei den Leuten, denen ich die Sicht auf die Leinwand stahl, als ich mich durch unsere Reihe zum Ausgang kämpfte. Vor dem Saal wandte ich mich nach links und lief zu den Damentoiletten. Nachdem ich eingetreten war, sah ich mich sofort im Spiegel. Ich sah aus wie eine Prinzessin, einzig mein Gesicht passte nicht dazu. Meine Augen schwammen nun in Tränen.
Die Tür wurde geöffnet und ich erstarrte. Ich drehte mich um und sah ihn beinahe ängstlich an, begann zu zittern. Er ging auf mich zu, fuhr sich durch die Haare. Das war die Geste, die ich so geliebt hatte. Direkt vor mir blieb er stehen.
Es war etwas, was ich geliebt hatte. Er hatte es zerstört. Und er würde mir nicht noch mehr Wunden hinzufügen. Nicht jetzt. Nicht heute. Nie mehr.
Ich funkelte ihn wütend an.
„Was willst du hier? Verschwinde“
„Neele“, mein Name klang unbeholfen aus seinem Mund. „Es tut mir leid, es tut mir alles so leid“
„Verschwinde hab ich gesagt, lass mich endlich in Ruhe…. Hau ab!!!“ Ich sprach es aus und tat mir dieses Mal selbst weh. Es schmerzte, ihm das entgegen zu werfen.
Er trat einen Schritt weiter auf mich zu, bitte nicht weiter, dachte ich und wich bis an die Wand zurück. Er stand nun genau vor mir, ich konnte ihn riechen. Mehr und mehr Tränen liefen meine Wangen herab.
Wie in Zeitlupe nahm ich wahr, dass er seine Hand an meine Wange legte, er zog mich zu sich. Dann küsste er mich. Leidenschaftlich. Verlangend. Und liebend. Er küsste mich so, wie er mich noch nie zuvor geküsst hatte. Wie lange hatte ich gehofft, ich würde aus diesem schlimmen Traum erwachen. Eines Morgens einfach neben ihm liegen, seine Nähe spüren, seine Lippen. Und jetzt war es soweit und es fühlte sich nicht richtig an. Seine Zunge bot um Einlass, seine Hände umfassten meine Hüften. Ich stemmte mich mit meinen Händen gegen seine Brust, versuchte, ihn von mir weg zu drücken, meinen Mund hielt ich geschlossen. Schließlich ließ er von mir ab, hielt mich noch fest. Er sah mich mit seinen wunderschönen Augen an, doch dieses Mal nahmen sie mich nicht gefangen. Zwar hatten sie wie immer diese elektrisierende Wirkung auf mich, es kribbelte in meinem Bauch und doch schaffte ich es, das Pflaster auf der Wunde zu halten.
„Was ist los?“ fragte er, leise.
„Lass mich los.“ antwortete ich knapp.
„Ich habe dich gerade erst wieder gefunden.“
„Nein, hast du nicht. Du bist hier nicht im Fundbüro Und jetzt lass mich verdammt noch mal los.“
Er ließ seine Hände sinken und ich entfernte mich ein paar Schritte von ihm.
„Neele, ich...“ er brach ab.
„Was?“
„Ich liebe dich.“
Wochenlang hatte ich darauf gehofft, dass er diese Worte zu mir sagen würde, doch jetzt, da er hier vor mir stand, berührten sie mich nicht.... - oder doch?
„Das fällt dir etwas spät ein.“ es kam aus mir heraus, bevor ich nachgedacht hatte.
„Ich....“ er sah gequält aus. Und jetzt erinnerte ich mich an einen Gedanken während des Filmes.
„Meine Güte, das hat mich im Film schon genervt. Guck nicht so gequält, so als ob du fast heulen würdest. Du bist selbst Schuld, genau wie Edward es war. Ihr habt was gemeinsam.“
Mit diesen Sorten ließ ich ihn auf der Damentoilette stehen, draußen vor der Tür kamen Naischel und Paul bereits angerannt.
„Oh Gott, Neele, was hat er getan?“ fragte Naischel hysterisch.
„Hm?“ ich lief geradewegs in Pauls ausgestreckte Arme.
„Du siehst schrecklich aus, was ist passiert?“
„Ich hab ihm gesagt, er hat mich nicht wieder gefunden, weil die Damentoilette kein Fundbüro ist...“
Entgeistert sahen die beiden mich an.
„Was denn? Ist doch wahr.“
„Schon, aber...“ setzte Naischel an, doch Paul brachte sie offenbar mit einem Blick zum schweigen.
„Können wir irgendwohin?“ fragte ich in sein Hemd.
„Natürlich, Liebling. Wohin möchtest du denn?“
„Mir egal...“
„Egal gibt es nicht.“, er grinste und hob mein Gesicht hoch.
„Gibt es wohl.“ murmelte ich.
„Dann gehen wir erstmal etwas essen, oder möchtest du gleich zur Party?“
„Bitte, nicht...“

Wenig später saßen wir gemeinsam in einem kleinen italienischen Restaurant, wir hatten bereits bestellt – Pizza mit Mais, Pepperoni, Bacon und Ei für mich natürlich – und redeten...
Ich hatte Paul erzählt, was auf der Toilette vorgefallen war.
„Du bist unglaublich.“ er schenkte mir ein strahlendes Lächeln. Ich dachte, er wollte mir noch etwas, sagen, doch er schien es sich mitten drin anders zu überlegen. Der Kellner brachte uns unser Essen und nach einem Kommentar über meine – Zitat - „komische Pizza“ konnten wir uns dann auch dem zuwenden.

Nach dem Essen fuhren wir ins Hotel, damit ich mich kurz umziehen konnte. Das nächste Paar Jimmy Choos war an der Reihe, ausgeführt zu werden, doch dieses Mal war es eine Leihgabe von Ashley. Man soll es ja nicht übertreiben.
Neele - New Moon Premiere Party


Auf der Party angekommen entschuldigte sich Paul kurz auf die Toilette und ich stand etwas unschlüssig herum. Ich kramte in meiner Tasche nach meinem Handy, um Naischel anzurufen, als ich nur wenige Meter von mir entfernt Tom stehen sah. Unsicher stand er da, hob eine Hand und winkte mir. Hinter ihm sah ich Rob, auch er sah mich an.
Ich hoffe darauf, dass Paul zurückkommen würde und mich so aus dieser Situation befreien könnte, doch er kam nicht.
Nun grinste Tom, wahrscheinlich war ihm klar, was gerade in mir vorging. Er kannte mich. Und wir mussten uns dringend aussprechen...
Robs Blicke durchbohrten mich... zu allem Überfluss spielte der DJ dann auch noch das absolut passende Lied...

I could try you with a waltz
I could try you Rock'n'Roll
I could try you with the blues
If a song would do
I could sing it high or low
When I let you go you know
I thought it was for the best
Now it is so obvious

So here it is, here it goes
I could try Rock'n'Roll
Change-your-life-forever-tune
If a song could get me you
I could make it high or low
Sing it on the radio
If that is what I need to do
If a song could get me you

I could run for miles and miles
I take off and I start flying
I could cross land and sea
If you just believe me
I should not have hurt you so
This old house is not a home
Without you here, there's no use
I've got no time left to lose

So here it is, here it goes
I could try Rock'n'Roll
Change-your-life-forever-tune
If a song could get me you
I could make it high or low
Sing it on the radio
If that is what I need to do
If a song could get me you

If a song could get me through
I'd sing my way, right back to you
Tell me how, to make it right
Tell me now, I'll start tonight
I know I could make it last
I swear to you that if I knew
What I was getting myself into
I wouldn't answer to my fears
I'd never leave you standing there
Just look at me
If you'd only see me

I would prove my love for you
I could swallow half the moon
Just tell me where, tell me when
I will have you back again

Yeah, here it is, here it goes
I could try Rock'n'Roll
Change-your-life-forever-tune
If a song could get me you
I could make it high or low
Sing it on the radio
If that is what I need to do
If a song could get me you

Marit Larsen – If a song could get me you



Tom schmunzelte und setzte sich endlich in Bewegung. Mein Atem wurde hektisch und Tränen sammelten sich in meinen Augen, wie sehr hatte ich ihn vermisst?
Als er endlich vor mir zum stehen kam, sahen wir uns einen Moment einfach nur in die Augen, bis ich es war, die die letzten Abstand zwischen uns überwand und mich Tom in die Arme schmiss.
Er drückte mich fest und seufzte. „Süße, ich hab dich so sehr vermisst“
„Ich dich auch, Tom“, flüsterte ich leise.
Jemand räusperte sich hinter uns und ich hoffte inständig, dass es nicht Rob war. Verlegen löste ich von Tom und drehte mich um.
„Warum finde ich dich immer in den Armen anderer Männer?“, fragte Paul grinsend und streckte dem Mann an meiner Seite, die Hand entgegen. „Hi, ich bin Paul, du musst Tom sein. Ich freue mich dich endlich kennen zu lernen“
Tom nahm sie lachend entgegen. „Es ist schön DICH kennen zu lernen. Du hast das geschafft, was ich nicht konnte. Du hast sie wieder zum Lächeln gebracht“
„Ja, ähm… Paul. Ich denke Tom und ich sollten uns endlich richtig aussprechen, ist es okay…“, stammelte ich herum, aber Paul verstand mich sofort und nickte.
„Aber sicher, lasst euch Zeit und pass gut auf sie auf, der andere Hornochse versucht sie immer abzufangen“
Tom grinste und klopfte Paul auf die Schulter. „Das ist mir auch schon aufgefallen, keine Sorge, ich werde gut auf deine Prinzessin aufpassen“
Ich verabschiedete mich von Paul mit einem zarten Kuss, nahm Toms Hand und suchte mit ihm nach einem ruhigen abgeschotteten Platz für unsere längst fällige Aussprache.

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